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Tlaxcala: Archäologie, Klosterarchitektur und Bergwälder

Unterkünfte in Tlaxcala

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tlaxcala lässt sich über unterschiedliche Besuchsschwerpunkte entdecken: archäologische Orte, ein UNESCO-Klosterensemble, Museen und Aktivitäten in Bergwäldern. Die Ziele erzählen von Handelsgeschichte und einer alten Kultur, von religiöser Architektur und von Ökotourismus. Für Ihre Reiseplanung lohnt sich daher zunächst die Frage, welche dieser Themen Sie besonders interessiert.

Archäologische Orte: Sammlung und Handelsgeschichte

Das Museo de Sitio de Xochitécatl befindet sich in San Miguel Xochitecatitla, Nativitas, Tlaxcala. Es zeigt 342 archäologische Stücke. Dazu gehören Keramik, Schmuck, Opfergaben und Gebrauchsgegenstände, die mit der herausragenden Rolle der Frauen in der alten tlaxcaltekischen Kultur verbunden sind. So verbindet sich die Sammlung mit einer klaren kulturellen Perspektive. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; letzter Einlass ist um 16:00 Uhr. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch, da sie sich ändern können.

Zultepec-Tecoaque liegt in San Felipe Sultepec, in der Gemeinde Calpulalpan, Tlaxcala. Von 1300 bis 1521 war der Ort ein bedeutender Handelsplatz im Westen von Tlaxcala. Zur Anlage gehören drei auf verschiedenen Ebenen errichtete Plätze und ein Rundtempel, der dem Windgott Ehécatl-Quetzalcóatl gewidmet ist. Hier stehen somit sowohl die frühere Handelsfunktion als auch die religiöse Widmung des Tempels im Blickpunkt. Im Vergleich dazu führt das Museo de Sitio de Xochitécatl über ausgestellte Objekte an die Rolle der Frauen in der alten tlaxcaltekischen Kultur heran.

Auch Huamantla ist ein Museumsstandort: Dort befindet sich das Museo Nacional del Títere. Zusammen mit den archäologischen Orten eröffnet das verschiedene Ansatzpunkte für eine kulturell geprägte Reiseplanung.

Klosterensemble und zeremonielle Architektur

Das Franziskanerkloster und die Kathedrale Nuestra Señora de la Asunción in Tlaxcala gehören zum seriellen UNESCO-Welterbe „Die ersten Klöster des 16. Jahrhunderts an den Hängen des Popocatépetl“. Zum Franziskanerensemble zählen weitläufige Atrien und Posakapellen, ein freistehender Turm sowie eine Holzdecke im Mudéjar-Stil. Diese Details geben dem Ensemble eine eigene architektonische Prägung und bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Besuch mit Interesse an Baukunst.

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Die archäologische Zone Ocotelulco umfasst einen zeremoniellen Tempel mit sorgfältig poliertem Stuckboden, zwei polychromen Unterbauten, einer Bank und einem zentralen Altar. Auf dem Altar sind Tezcatlipoca und Symbole des Opfers dargestellt. Damit liegt der Schwerpunkt hier auf dem Tempel und seiner Bildsprache. Von der Stadt Tlaxcala aus ist die archäologische Zone über Gurídi y Alcocer, Ignacio Allende und Julián Carrillo sowie über die Abzweigung zum Ort San Francisco Ocotelulco erreichbar. Die archäologische Zone Tizatlán erreichen Sie von der Stadt Tlaxcala aus über die Autobahn Texmelucan–Apizaco Nr. 117 und die Ausfahrt zum Ort Tizatlán.

Natur im Santuario de las Luciérnagas

Das Santuario de las Luciérnagas befindet sich in der Gemeinde Nanacamilpa de Mariano Arista im Bundesstaat Tlaxcala. Es ist mit Bergwäldern verbunden, die vorwiegend aus Tannen, Kiefern und Eichen bestehen. Zum Ökotourismusangebot gehören Wandern, Camping und geführte Rundgänge. Damit setzt das Santuario einen anderen Akzent als die Museen und archäologischen Orte: Hier bestimmen Waldlandschaft und Aktivitäten im Freien den Schwerpunkt. Die drei genannten Aktivitäten bieten unterschiedliche Möglichkeiten, den Aufenthalt dort zu gestalten.

Weitere Reiseziele entdecken: Tlaxcala, Apizaco, Huamantla, Chiautempan, Totolac, Tlaxco, Terrenate, Ciudad De Nanacamilpa, Xalostoc, Santa María Atlihuetzián, La Libertad, Santa María Ixtulco.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mexiko.

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