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Malpasito: Spuren der Zoque-Kultur

Unterkünfte in Malpasito

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Malpasito ist ein archäologisches Reiseziel, dessen Geschichte, Plätze und Felsritzungen unterschiedliche Einblicke in die Stätte geben. Für Ihre Reiseplanung lohnt sich ein Blick auf die Gliederung des monumentalen Bereichs und auf die verschiedenen Motive der Petrograbados. Zufahrtsangaben und Einlasszeiten ergänzen die kulturelle Orientierung.

Geschichte und kulturelle Einordnung

Zwischen 600 und 900 bewohnten Gruppen mit Zoque-Herkunft Malpasito. Sie errichteten eine Stadt, die zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum einer kleinen Provinz zwischen den Gebirgsketten La Pava und Amacoite wurde. Im übergeordneten Reiseziel Huimanguillo steht Malpasito für eine Zoque-Kultur, die der olmekischen und der Maya-Tradition benachbart, aber von ihnen verschieden war. Diese Einordnung unterscheidet den kulturellen Schwerpunkt der Stätte von anderen archäologischen Themen der Region.

Plätze, Ballspiel und Acrópolis

Die Plaza Principal lag zwischen dem Juego de Pelota und dem Komplex der Plaza Sur und war der wichtigste öffentliche Raum der Stätte. Das Juego de Pelota besteht aus zwei rechteckigen Strukturen mit einer Zugangstreppe. Sie begrenzen ein abgesenktes, T-förmiges Spielfeld: Ein Ende ist offen, das andere geschlossen; Bänke gibt es keine. Die Plaza Sur erfüllte zivil-religiöse Funktionen und war gegenüber der Plaza Principal nur eingeschränkt zugänglich. Dieser Unterschied beschreibt sowohl die räumliche Ordnung als auch die verschiedenen Funktionen der Plätze.

Die Acrópolis erstreckt sich auf den beiden oberen Terrassen über 3.600 m². Auf der Spitze der Struktur 18 befindet sich ein unterirdisches Baño de vapor, das 11,40 Meter lang, 3,80 Meter breit und 1,79 Meter tief ist. Seine heiligen Funktionen standen im Zusammenhang mit dem Ritual des Juego de Pelota. So gehören Ballspielplatz und Baño de vapor nicht nur zu den markanten baulichen Elementen; sie sind auch durch diesen rituellen Zusammenhang verbunden.

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Petrograbados: unterschiedliche Motive

Etwa 700 Meter nördlich des monumentalen Bereichs befindet sich das Petrograbado 36. Der Sandsteinblock trägt geometrische, anthropomorphe und zoomorphe Ritzungen, darunter zehn menschliche Gesichter und Darstellungen von Katzenspuren. Die beiden ebenfalls nördlich des monumentalen Bereichs gelegenen Petrograbados 13 und 42 befinden sich jeweils etwa 730 Meter entfernt. Nummer 13 ist ein 1,29 Meter langer, 1,18 Meter breiter und 0,79 Meter starker Sandsteinblock. Seine geometrischen, architektonischen und anthropomorphen Darstellungen wurden durch Schlagtechnik und Abrieb hergestellt. Auf Nummer 42 erscheinen geometrische und architektonische Muster aus geraden, gebogenen und wellenförmigen Linien, Punkten und Vertiefungen. Besonders auffällig sind zwei I-förmige Muster, die möglicherweise mit den Ballspielplätzen zusammenhängen. Damit reichen die beschriebenen Motive von Gesichtern und Katzenspuren bis zu Linienmustern mit einer vorsichtig formulierten möglichen Verbindung zum Ballspiel.

Anfahrt und Besuchsplanung

Die Zufahrt zur archäologischen Zone erfolgt über die Bundesstraße 187 zwischen Malpaso in Chiapas und Huimanguillo in Tabasco. Die Abzweigung zur Stätte liegt bei Kilometer 29,9. Eine Wegbeschreibung, zuletzt geändert am 2. Oktober 2022, nennt nach der Abzweigung zunächst 3,5 Kilometer unbefestigte Straße, anschließend 2,5 Kilometer bis zum Ort Malpasito und weitere 1,2 Kilometer in südwestlicher Richtung bis an die Grenzen der archäologischen Zone. Prüfen Sie diese Detailangaben vor der Fahrt nochmals. Die aktuelle INAH-Angabe nennt Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag, 08:00 bis 17:00 Uhr; letzter Einlass ist um 16:00 Uhr. Bitte prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Reise erneut.

Weiterer archäologischer Kontext in Huimanguillo

Im übergeordneten Reiseziel Huimanguillo setzt La Venta einen weiteren, eigenständigen archäologischen Schwerpunkt. Die Stadt war von 1200 bis 400 v. Chr. von herausragender Bedeutung im alten Mexiko. Das Museo de Sitio de La Venta führt in die olmekische Zivilisation von 1500 bis 400 v. Chr. ein und zeigt mehr als 200 archäologische Artefakte sowie Karten, Zeitleisten, Dioramen und Architekturmodelle. Die Bezüge zu La Venta ergänzen die regionale Einordnung; sie sind von den Zoque-Spuren und Bauwerken Malpasitos zu unterscheiden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huimanguillo.

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