Pinal De Amoles: Templo de San José und Sierra Gorda
Unterkünfte in Pinal De Amoles
Wenn Sie ein Hotel in Pinal de Amoles suchen, können Sie den Ort zunächst über seine unterschiedlichen Besuchsinteressen einordnen: Der historische Kern verbindet Kopfsteinpflaster, Baugeschichte und religiöse Kultur; im näheren Umfeld liegen ein Aussichtspunkt und ein Wasserfall, während weitere Naturziele im Gebiet der Gemeinde liegen. So reicht der Blick vom Spaziergang durch das Zentrum bis zu Wander- und Ökotourismusmöglichkeiten in der Gemeinde. Die Ziele unterscheiden sich nach Thema, Lage und Aktivität.
Historisches Zentrum und Templo de San José
Im historischen Zentrum können Sie die kopfsteingepflasterten Straßen entlanggehen und dabei Geschichte, Architektur und Kultur der Sierra Gorda entdecken. Der Templo de San José de Pinal de Amoles wurde auf Bitte der Bevölkerung von Pinal errichtet. An der Errichtung wirkte Bachiller Don José María Rodríguez mit, der erste Pfarrer dieser Kirche. Die erste Feier im Tempel fand am 3. April 1771 für einen Verstorbenen statt. Etwa 1773 wurden der hintere Teil und die Sakristei errichtet.
Das Innere des Templo ist nahezu vollständig mit Holz verkleidet: Böden, Decken und Wände. Nur ein schmaler Streifen der Mauern mit den Nischen für religiöse Bilder bleibt ausgespart. Zu den Darstellungen gehören Papst Johannes Paul II., der heilige Josef, die Jungfrau vom Rosenkranz, die Jungfrau von Guadalupe, der Herr der Barmherzigkeit und die Schmerzensmutter. Hinzu kommen die 14 Kreuzwegstationen sowie die Jungfrau vom Berge Karmel, der heilige Antonius von Padua, die Jungfrau von Fatima, das Jesuskind und der heilige Franz von Assisi.
Die Parroquia de San José de Pinal de Amoles bewahrt die Traditionen ihres bergigen Umfelds und eine überlieferte religiöse Tradition; ursprünglich hieß sie „Real de San José de Los Amoles“. Auch das Gebäude der Casa de Cultura erzählt von wechselnden Nutzungen: Es wurde 1947 fertiggestellt, zunächst als Kaserne der Bundesarmee und danach als Finanzamt genutzt. 1994 wurde es für die Casa de Cultura umgebaut.
Aussichtspunkt und Wasserfall im näheren Umfeld
Im näheren Umfeld des Reiseziels liegen der Mirador Cuatro Palos und die Cascada del Chuveje. Der Mirador befindet sich 12 Kilometer vom Gemeindesitz Pinal de Amoles entfernt; dort gibt es Möglichkeiten zum Wandern, extremen Radfahren und Campen. Die Cascada del Chuveje liegt 23 Kilometer vom Gemeindesitz entfernt. Ihr 30 Meter hoher Wasserfall ist über einen 15-minütigen Weg entlang des Flusses erreichbar.
Beide Entfernungsangaben beziehen sich auf den Gemeindesitz; die 15 Minuten gehören dagegen zum Weg am Fluss zum Wasserfall. So lassen sich die beiden Ziele anhand ihrer Entfernung und der jeweils genannten Aktivitäten unterscheiden: Beim Mirador stehen Wandern, extremes Radfahren und Campen im Mittelpunkt, bei der Cascada der Wasserfall und der Weg entlang des Flusses.
Flusslandschaft und Gemeindegebiet
Im Gemeindegebiet liegt außerdem der Río Escanela, der als geschütztes Naturgebiet gilt. Hier können Sie wandern, einen Wasserfall sehen, Flora und Fauna beobachten, den Cañón de la Angostura durchqueren und die Puente de Dios am Río Escanela besuchen. Schwimmen kommt bei geeigneten Bedingungen infrage.
Für das Gebiet der Gemeinde werden Wandern, Ökotourismus und Erkundungen in einer Landschaft mit markanten Bergen, kristallklaren Wasserfällen und Aussichtspunkten als Möglichkeiten beschrieben. Das Gemeindegebiet vermittelt das Bild eines natürlichen Rückzugsorts: Morgens bedeckt Nebel die Wege, und im Tagesverlauf entfaltet sich die Sierra Gorda. Lokale Gastronomie, Traditionen und koloniale Architektur tragen zum rustikalen Charme des Pueblo Mágico bei.
Weitere Reiseziele entdecken: Santa Cruz, El Marqués, Conca, Bernal, Amealco De Bonfil, El Rincón, El Palmar, Juriquilla.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Querétaro.