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La Laja: Ortsgeschichte und Architektur

Unterkünfte in La Laja

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Geschichte von La Laja erschließt sich über historische Wegebezüge, den Ortsmittelpunkt und verschiedene Zeugnisse der lokalen Bau- und Tequilageschichte. Historisch war La Laja auch als Paso de La Laja bekannt, weil der Ort am Camino Real zwischen Guadalajara und den Altos de Jalisco lag. Daneben liegt La Laja an der freien Straße zwischen Guadalajara und Zapotlanejo. Der Name Paso de La Laja erinnert an den Camino Real; die freie Straße ergänzt diese historische Orientierung um eine weitere Lageangabe.

Platz und Ortsmitte

Der Platz gilt als Zentrum von La Laja und wurde während der Amtszeit 1998–2000 umgestaltet. In seiner Mitte steht ein großer Brunnen aus Stein. Im Zentrum des Brunnens befindet sich eine Skulptur zur Tequila-Produktion, die José Lomeli im Jahr 2000 schuf. Die beiden Zeitangaben beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: 1998–2000 nennt die Amtszeit, in der der Platz umgestaltet wurde, und 2000 ist das Entstehungsjahr der Skulptur.

Kapellen und Tempel

Die Kapelle San José Obrero befindet sich in der Calle Allende 40 gegenüber dem Platz. Ihr schlichter Altaraufsatz enthält eine Darstellung Jesu am Kreuz und eine Skulptur des heiligen Josef. Auf dem westlichen Sockel der Kapelle befindet sich außerdem eine Lithografie der Jungfrau von Guadalupe.

Die erste Kapelle von La Laja wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Ihre Fassade und ihr Inneres sind schlicht; die Glocken hängen in einer espadaña, einem offenen Glockengiebel.

Der Tempel San José Obrero in La Laja hat einen rechteckigen Grundriss mit drei Schiffen. Die Fassade ist nicht fertiggestellt und mit unverputzten Ziegeln verkleidet. An der Westseite steht ein kleiner Metallturm, der die Glocke trägt, mit der die Gläubigen zu den Gottesdiensten gerufen werden. Grundriss, Fassadenoberfläche und Glockenturm beschreiben drei verschiedene architektonische Merkmale: die räumliche Gliederung, die äußere Ausführung und den Ort der Glocke.

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Puente La Laja und ihre Geschichte

Westlich von La Laja ist die Puente La Laja erhalten. Sie wurde gegen Ende der Kolonialzeit errichtet und befindet sich praktisch in Ruinen. Ein Dokument von 1802 sah vor, die Puente La Laja zusammen mit der Brücke von Calderón zu errichten. 1802 bezeichnet dabei das dokumentierte Vorhaben; als Bauzeit der Puente La Laja gilt das Ende der Kolonialzeit.

Agavenanbau und Tequilageschichte

In La Laja wird Blaue Agave angebaut. Die Tequilabrennerei Newton wurde dort 1920 gegründet und später geschlossen. Tequila Cuervo ist seit mehreren Jahrzehnten in La Laja ansässig. Diese Angaben bilden unterschiedliche Facetten der lokalen Tequilageschichte: landwirtschaftlichen Anbau, eine Brennerei mit Gründung und späterer Schließung sowie die langjährige Ansässigkeit von Tequila Cuervo. Die Jahreszahl 1920 gehört zur Gründung von Newton; sie datiert weder den Agavenanbau noch die Ansässigkeit von Cuervo.

Eine historische Erwähnung aus 2012 hält einen Auftritt der Estudiantina de La Laja am 11. Juli fest. Die Gruppe bestand aus jungen Talenten aus der Delegation La Laja. Diese musikalische Spur ergänzt die baulichen und landwirtschaftlichen Themen der Ortsgeschichte.

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