Coyacán: Museen, Geschichte und Grünanlagen
Unterkünfte in Coyacán
Kunst, Familiengeschichte, historische Orte und ein Grünraum geben Coyacán unterschiedliche Akzente. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Interessen dabei helfen, Ihren Aufenthalt thematisch auszurichten: etwa auf die Werke und Lebenswelten der Kahlo-Familie, auf Architektur und Erinnerung oder auf Bewegung im Freien. Auch ein Marktbesuch setzt einen eigenen Schwerpunkt.
Museen: Kunst, Familiengeschichte und Sammlungen
Die Casa Azul befindet sich in der Calle de Londres in Coyoacán. Vier Jahre nach dem Tod der mexikanischen Malerin Frida Kahlo wurde sie 1958 in ein Museum umgewandelt. Im Museo Casa Kahlo steht dagegen der häusliche Lebensbereich, die Genealogie und das Privatleben der Familie Kahlo im Mittelpunkt. Küche und Esszimmer bewahren ihre ursprüngliche Ausstattung; an der Küchenwand befindet sich außerdem das von Frida Kahlo gemalte Wandbild „El mesón de los gorriones“.
Im genealogischen Saal des Museo Casa Kahlo sind der Stammbaum der Familie sowie historische Fotografien und Porträts von Guillermo Kahlo und Matilde Calderón zu sehen. Das Estudio de Guillermo Kahlo und das Cuarto Oscuro ergänzen diesen Schwerpunkt um historische Kameras, Originalnegative und Architekturfotografien aus der Zeit des Porfiriats. So lässt sich innerhalb eines Museums zwischen Familiengeschichte, Wohnräumen und Fotografie unterscheiden.
Das Museo Frida Kahlo bietet speziell für Kinder konzipierte Workshops an. Sie vermitteln die Lebenswelt der Malerin und die Bedeutung ihrer Kunst für die mexikanische Kultur. Die Verfügbarkeit des Programms kann sich ändern; prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Workshops angeboten werden.
Im Museo Anahuacalli stehen Diego Riveras Sammlung und die Gestaltung des Innenraums im Mittelpunkt. Das Museum inszeniert den indigenen Kosmos auf drei Ebenen: Im Erdgeschoss liegt die Unterwelt, im ersten Obergeschoss die irdische Welt und im letzten Stockwerk die obere Welt. Die Sammlung umfasst nahezu 60.000 Stücke, darunter Objekte aus Westmexiko, aus Teotihuacan und aus der Sierra von Oaxaca. Das Museum kann diese Größenangabe im Lauf der Zeit aktualisieren.
Ein anderer historischer Blick eröffnet sich im Museo Casa de León Trotsky. Das Haus ist weitgehend so bewahrt, wie es während Trotskys Leben dort war. Im rekonstruierten Raum des Attentats befinden sich weiterhin die damalige Sitzposition, die Papiere auf dem Tisch und die Bibliothek.
Denkmalzone, Plätze und historische Orte
Die Historische Denkmalzone von Coyoacán umfasst 50 Gebäude von historischem Wert, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert errichtet wurden. Die Plaza Hidalgo gehört zu den offenen Räumen dieser Zone. Sie ist Schauplatz kultureller Veranstaltungen, darunter Altäre zum Día de Muertos, die Tamal-Messe und die Feier des Unabhängigkeitsrufs. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen variieren.
Auch religiöse Bauwerke vermitteln verschiedene historische Bezüge. Die Capilla San Antonio Panzacola gehört zum Franziskanerorden und wurde Ende des 18. sowie Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. In der Capilla Santa Catalina de Siena befinden sich zwei anonyme Fresken, die die in Coyoacán etablierten franziskanischen und dominikanischen Orden darstellen.
Das Museo Nacional de las Intervenciones befindet sich in San Diego Churubusco im Verwaltungsbezirk Coyoacán. Es wurde im ehemaligen Kloster von Churubusco eingerichtet, einem historisch bedeutenden Ort der Schlacht von 1847 gegen nordamerikanische Invasoren. Das Museum liegt zwei Häuserblocks von der Metrostation General Anaya an der Linie 2 entfernt. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Betriebsbedingungen des Metroverkehrs.
Grünraum und lokale Esskultur
Die Viveros de Coyoacán dienen als beliebte Lauf- und Trainingsstrecke. Über die Metrostation Viveros an der Linie 3 sind sie erreichbar; auch hier empfiehlt es sich, vor der Fahrt die aktuellen Betriebsbedingungen zu prüfen. Zur Baumschule der Viveros gehören heute etwas mehr als 20 verschiedene Waldbaumarten. Für die Planung stehen damit zwei konkrete Aspekte im Vordergrund: die Nutzung als Lauf- und Trainingsstrecke und die Baumschule mit ihrer Arbeit an verschiedenen Baumarten.
Der Mercado de Coyoacán ist für Tostadas mit Guisados und frittierte Quesadillas bekannt. Einzelne Anbieter und Speisen können sich ändern. Wenn Sie die Esskultur des Reiseziels erkunden möchten, bieten diese beiden genannten Gerichte einen konkreten Anhaltspunkt, ohne dass sich daraus ein umfassendes Angebot an jedem Marktstand ableiten lässt.
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