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Melrose: irische Siedlungsgeschichte und historische Kirchen

Unterkünfte in Melrose

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Melrose liegt am Highway 16 auf halber Strecke zwischen Port Elgin und Cape Tormentine, an der Straße zur Confederation Bridge, die Besucher nach Prince Edward Island bringt. Für die Reiseplanung liefert diese Lage einen geografischen Bezug. Die Ortsgeschichte setzt einen zweiten Schwerpunkt: Sie führt von irischen Siedlern und einer frühen Kirche bis zu Melroses früherer Rolle als Bahn-Haltepunkt.

Irische Siedlungsgeschichte

Melrose war ursprünglich einfach als Emigrant Road bekannt. 1820 wurde Melrose von irischen Familien besiedelt, die zuvor nach Kanada eingewandert waren. Melrose war im Wesentlichen ein in die Neue Welt verpflanztes irisches Dorf. Eine mögliche historische Deutung versteht die Ansiedlung in vieler Hinsicht als eine über den Atlantik verlagerte Entsprechung des kleinen Dorfes Ballynamuck in der Parish of Moragh im County Cork.

Kirche, Friedhof und Gedenken

Die kirchliche Geschichte verbindet konkrete Orte mit mehreren Daten. 1826 wurde die erste Kirche von Melrose vollständig aus Baumstämmen errichtet. Der alte Friedhof markiert genau die Stelle, an der diese schlichte Kirche stand; zum Gedenken an die dort beigesetzten frühen Kolonisten wurde ein Denkmal errichtet. Davon zu unterscheiden ist der heutige Friedhof von Melrose, auf dem ein hölzernes Kreuz errichtet wurde. Die heute in Melrose stehende Kirche wurde 1902 fertiggestellt. Am 16. September 2018 beendete die St. Bartholomew Parish ihre Gottesdienstaktivitäten. Die Daten 1826, 1902 und 2018 ordnen den frühen Kirchenbau, die Fertigstellung der heute stehenden Kirche und das Ende der Gottesdienstaktivitäten zeitlich ein.

Melrose und die frühere Eisenbahn

Melrose war einst ein Haltepunkt der NB-PEI Railway, einer Nebenstrecke der B & NA Railway. Die B & NA Railway wurde später zur Intercolonial Railway und danach zur CN. So stehen die Straßenorientierung des Ortes und seine frühere Rolle als Bahn-Haltepunkt für unterschiedliche Stationen seiner Verkehrsgeschichte.

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Historischer Kontext in Westmorland County

Im übergeordneten Reiseziel Westmorland County erweitert sich der Blick um regionale Verkehrs- und Kulturgeschichte. Die zweite in den Maritimes errichtete Eisenbahnstrecke wurde 1857 in Shediac eingeweiht. Ein weiterer Bezugspunkt ist das Boultenhouse Heritage Centre in Sackville. Es besteht aus drei Gebäuden: einem georgianischen Haus, das die Familie Bulmer um 1790 errichtete, einem von Boultenhouse 1840 erbauten Haus im Greek-Revival-Stil und dem Anderson Octagonal House aus der Zeit um 1855. Besucher können dort die industrielle Vergangenheit New Brunswicks im Schiffbau erkunden.

Auch Fort Beauséjour/Cumberland befindet sich in Westmorland County. Das Fort mit Museum ist New Brunswicks einziges noch erhaltenes bedeutendes Fort aus der Kolonialzeit und eine nationale historische Stätte von Parks Canada. Es wurde 1755 von den Briten und 1776 von amerikanischen Rebellen belagert. Westmorland County grenzt an die Northumberland Strait und an die oberen Bereiche der Bay of Fundy. Seine Marschlandschaften waren ein wichtiger Teil der traditionellen Wege der Mi’kmaq.

Weitere Reiseziele entdecken: Beaubassin East, Cap-Pele, Memramcook, Dieppe, Shediac, Moncton, Sackville, Murray Corner

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westmorland County.

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