Long Island: Küsten, Tauchen und Geschichte
Unterkünfte in Long Island
Am Cape Santa Maria Beach erstreckt sich ein vier Meilen langer weißer Sandstrand. Besucher können im türkisfarbenen Wasser schwimmen, tauchen und schnorcheln oder vier Meilen am Strand entlanggehen. Auch an anderer Stelle zeigt sich die Küste Long Islands markant: Die Ostküste weist dem Atlantik zugewandte Klippen und Höhlen auf, während die windgeschützte Westseite ruhige Sandstrände bietet, die sanft in die Bahama Bank abfallen und gute Bedingungen zum Schwimmen bieten.
Küste, Tauchen und Segeln
Die Küstenabschnitte bieten unterschiedliche Landschaftsbilder: Auf der Ostseite prägen Klippen und Höhlen den Blick, auf der Westseite Sand und die Bahama Bank. Zum Tauchen eignen sich die flachen Riffe am Grouper Valley als farbenfroher Einstieg für Anfänger. Fortgeschrittene Taucher können von Long Island aus das Wrack der Comberbach erkunden. Am Dean’s Blue Hole findet jedes Jahr die Vertical Blue Free Diving Competition statt.
Auch Angeln gehört zu den Möglichkeiten vor Long Island. Wenige Minuten vor der Küste ist es ganzjährig möglich, Marlin, Thunfisch und Wahoo zu angeln; die Fangbedingungen variieren. Hinzu kommen kilometerweite Bonefishing-Flats. Bei der jährlichen Long Island Regatta treten traditionell in den Bahamas gebaute Segelboote, sogenannte Sloops, gegeneinander an. Damit stehen Tauchen, Angeln und Segeln neben den Strandaktivitäten als unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung.
Geschichte und Kultur auf Long Island
Columbus Point markiert an der Nordspitze von Long Island die Küste, an der Christoph Kolumbus auf der Insel an Land ging. Auf dem Hügel befinden sich ein hoch aufragendes Denkmal und Ausblicke. In Clarence Town steht St. Paul’s Church, eine der historischen Kirchen mit zwei Türmen, die Father Jerome Hawes zugeschrieben werden. Sie wurde erbaut, als Hawes anglikanischer Priester war. St. Peter & St. Paul’s Church hat eine andere Entstehungsgeschichte: Hawes entwarf sie, nachdem er römisch-katholischer Priester geworden war.
Unterhalb der Siedlung Hamilton’s liegt das größte Höhlensystem der Bahamas. Hamilton’s Cave diente einst den Lucayan als Zuflucht; archäologische Entdeckungen aus dem Jahr 1936 belegen, dass die indigene Bevölkerung der Bahamas dort um etwa 500 n. Chr. lebte. Die Höhle liegt auf Privatgrund und Besuche sind nur im Rahmen einer geführten Tour möglich. Klären Sie die Verfügbarkeit vor einem Besuch.
Das Long Island Museum vermittelt Geschichte, Kultur und Bräuche der Insel. Zu den Exponaten gehören Strohflechtarbeiten und Muscheln ebenso wie ein Geschichtswandbild, Instrumente von Rake n. Scrape und Junkanoo-Kostüme. Eine geführte Tour von Cape Santa Maria führt in etwa vier bis fünf Stunden zu acht Stationen auf Long Island. Dazu zählen historische Denkmäler, Höhlen, Kirchen, Plantagen und das Museum. Bestätigen Sie die Verfügbarkeit der Tour vor Ihrer Reise.
Lokale Traditionen und Ausflug in die Umgebung
Das Long Island Mutton Festival findet jährlich am Salt Pond Cultural Site statt. Für die siebte Ausgabe waren der 20. und 21. März 2026 angekündigt. Zum Festival gehören authentische bahamaische Küche, lokale Getränke und Live-Unterhaltung; Termine für künftige Ausgaben sollten Sie gesondert prüfen.
Im näheren Umfeld von Long Island liegt der Conception Island National Park. Er schützt Conception Island, Booby Cay, South Rocks und die umgebenden Meeresökosysteme. Die Mangroven dienen jungen Meeresschildkröten der Art Green Turtle als Aufzuchtgebiete. Eine kurze Bootsfahrt von Long Island zu der unbewohnten Insel kann Schnorcheln und die Erkundung historischer Ruinen umfassen. Der tatsächliche Zugang hängt von Wetter, Anbietern und den Bedingungen im Park ab; informieren Sie sich vor einem Besuch auch über Schutzgebietsgrenzen und Managementstatus.
Anreise und Orientierung
Der Deadman’s Cay Airport ist ein offizieller Einreisehafen mit Zoll- und Einwanderungsabfertigung und bedient Clarence Town, die Hauptstadt von Long Island. Der Stella Maris Airport bedient das nördliche Ende der Insel und verbindet es mit dem Deadman’s Cay Airport sowie mit Nassau. Die Flughäfen geben damit unterschiedliche räumliche Bezugspunkte für die Planung. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Verbindungen und Flugpläne; auch die Einreisehafen-Bezeichnung kann sich ändern.
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