Harbour Island entdecken
Unterkünfte in Harbour Island
Pink Sand Beach gibt Harbour Island ein unverwechselbares Küstenthema: Der lange Strand liegt an der östlichen Atlantikseite und erstreckt sich über mehr als drei Meilen. Seine Breite beträgt 50 bis 100 Fuß. Die blassrosa Farbe entsteht durch mikroskopisch kleine Korallenorganismen, sogenannte Foraminiferen. Besonders am Wasserrand ist der Farbton im nassen Sand stärker sichtbar. Wenn Sie auf die unterschiedlichen Rosanuancen achten möchten, nehmen Sie deshalb auch den feuchten Sand in den Blick.
Strand und Riffe
Die Küste bietet mehr als den Blick auf den Sand: An der Atlantikseite gibt es flache und tiefe Riffe, und die Gewässer von Harbour Island bieten gute Möglichkeiten zum Tauchen. Auch Schnorcheln gehört zu den Aktivitäten an den Riffen. Ein weiteres Motiv für Riff- und Wrackinteressierte ist Devil’s Backbone: Das Barriereriff ist 13 Meilen lang und weist zahlreiche Wracks auf. An der Atlantikseite und an der geschützten Bucht bestehen außerdem gute Bedingungen zum Stand-up-Paddling.
Wer die Küste vom Wasser aus erleben möchte, findet unterschiedliche Bootsausflüge. Dex Adventures bietet Fahrten mit lokalen Fischerbooten entlang der Küste von Harbour Island sowie Schnorchelausflüge an. Private Charter können das Schnorcheln an farbenprächtigen Riffen oder Gerätetauchen an abgelegenen Tauchplätzen einschließen. Das Valentines Dive Center bietet PADI-Gerätetauchen und Schnorcheln an. Die Angebote unterscheiden sich damit nach Format und Schwerpunkt: vom Ausflug entlang der Küste bis zu Tauch- und Schnorchelaktivitäten.
Anreise und Orientierung in Dunmore Town
Vom Festland Eleutheras aus ist Harbour Island ausschließlich per Fähre oder Boot erreichbar. Berücksichtigen Sie diese Etappe bei der Planung Ihres Aufenthalts und prüfen Sie vorab die Abfahrtszeiten der für Sie infrage kommenden Fährverbindung. So lässt sich die Anreise als eigener Teil der Reiseplanung einordnen.
In Dunmore Town treffen praktische Orientierung und Ortscharakter aufeinander. Die Architektur des Ortes wird als malerisch und im Stil Neuenglands beschrieben. Von der Bay Street bieten sich Hafenblicke; auf den engen Straßen von Dunmore Town ist das Befahren mit einem Golfcart praktisch. An der Bay Street, am Girls Bank, steht The Lone Tree: ein großes Stück Treibholz, das allein auf dem Sand wie eine Kunstskulptur wirkt. Es gilt als Wahrzeichen und charakteristisches Relikt der Inselgeschichte.
Gebäude und Inselgeschichte
Auf der Church Street liegt The Landing, ein historisches Anwesen aus dem Jahr 1800. Die St. Johns Anglican Church gilt als älteste religiöse Stiftung der Bahamas. Auch die frühere Wohnstätte von Dr. Thomas W. Johnson und seiner Familie befand sich einst auf der Church Street. Dort steht außerdem die ursprüngliche Arztresidenz: ein weißes, zweistöckiges Holzgebäude, das etwa ein Jahrhundert alt ist. Diese Orte geben verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Blick auf die Geschichte und Architektur der Insel.
Bahamas-Küche und Abenderlebnisse
Auch die Küche bietet eigene Gründe, auf Harbour Island innezuhalten. Das Boathouse Restaurant im Valentines Resort serviert zum Frühstück, Mittag- und Abendessen klassische bahamaische Gerichte mit einer Gourmet-Note. Beyond The Reef verfügt über zwei Bars am Wasser, von denen eine den Hafen überblickt. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Cracked Conch, gebratener Schnapper und gegrillter Hummer. Am Wochenende gibt es dort Live-Unterhaltung durch die einheimische Band 123; wenn Sie diesen Auftritt einplanen möchten, prüfen Sie die Termine vor Ihrem Besuch.
Ein weiterer Strandmoment ist ein Ausritt bei Sonnenuntergang am feinen Sandstrand von Pink Sand Beach. Zusammen mit den Riffen, den Hafenblicken und den historischen Orten zeigt sich Harbour Island so aus mehreren Perspektiven – am Strand, in Dunmore Town und auf dem Wasser.
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