Nassau: Kunst, Geschichte und tropische Gärten
Unterkünfte in Nassau
Bei der Suche nach einem Hotel in Nassau kann der gewünschte Schwerpunkt Ihrer Reise die Orientierung erleichtern. Kunst und Stadtgeschichte, tropische Gärten, Junkanoo und bahamaische Küche setzen unterschiedliche Akzente. Sie können zunächst entscheiden, welche Themen Sie besonders interessieren, und Ihre Reiseplanung daran ausrichten.
Kunst und Stadtbild in Downtown Nassau
Downtown Nassau umfasst ungefähr zwanzig Häuserblocks. Historische Architektur, Luxusgeschäfte, moderne Wandgemälde und bedeutende Monumente prägen diesen Bereich. Bauliche Geschichte und zeitgenössische Kunst gehören damit gleichermaßen zum Stadtbild.
In Downtown Nassau liegt die National Art Gallery of The Bahamas, die vom Stadtzentrum aus zu Fuß erreichbar ist. Die Galerie ist in der historischen Villa Doyle untergebracht, einem Wahrzeichen aus den 1860er-Jahren. Auf dem Galeriegelände zeigt der Art Park ortsspezifische Skulpturen zwischen einheimischer Flora. Villa und Park verbinden so Architektur, bildende Kunst und Pflanzenwelt an einem Ort.
Stadtgeschichte zwischen Treppe, Fort und Marktplatz
Die Queen’s Staircase, auch die 66 Stufen genannt, ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit im Fort Fincastle Historic Complex in Nassau. Versklavte Menschen hieben sie zwischen 1793 und 1794 aus massivem Kalkstein. Ihre Entstehungsgeschichte benennt damit auch die Menschen, deren Arbeit die Treppe schuf.
Fort Fincastle wurde um 1793 aus behauenem Kalkstein auf Bennet’s Hill errichtet und strategisch zum Schutz der historischen Stadt Nassau und ihres Hafens platziert. Die Queen’s Staircase stellte eine direkte Verbindung vom Fort nach Nassau City her. Fort und Treppe eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf den Ort: die Anlage zum Schutz der Stadt und des Hafens sowie die Verbindung zwischen Fort und Stadt.
Das Vendue House, auch Bourse genannt, setzt einen anderen historischen Akzent. Es wurde vor 1769 errichtet und diente bis ins späte 19. Jahrhundert als Marktplatz. Das Pompey Museum of Slavery & Emancipation im Vendue House wurde 1992 als Museum eingerichtet. Zusammen stehen diese Orte für verschiedene Kapitel der Stadtgeschichte: von einem früheren Marktplatz bis zur Museumsgeschichte des Hauses.
Junkanoo: Kostüme, Instrumente und Parade
Das Educulture Mini Junkanoo Museum zeigt Junkanoo-Kostümteile, passendes Zubehör und Instrumente. Die Junkanoo-Parade in Nassau umfasst farbenfrohe Kostüme, Gesänge und Jubelrufe sowie Ziegenfelltrommeln, Trompeten und Kuhglocken. So lässt sich das kulturelle Thema aus zwei Blickwinkeln betrachten: mit einzelnen Bestandteilen von Kostüm und Instrumentarium sowie mit dem Zusammenspiel von Klang und Parade.
Tropische Gärten und ihre unterschiedlichen Schwerpunkte
Ardastra Gardens verfügt im Herzen von Nassau über mehr als vier Acres üppiger tropischer Gärten. Dort leben verschiedene Tierarten, darunter der Karibische Flamingo. Die Nassau Botanical Gardens umfassen dagegen 18 Acres tropischer Flora mit mehr als 600 Arten, darunter Yellow Elder, die Nationalblume der Bahamas.
Die beiden Gartenorte setzen unterschiedliche Akzente. Ardastra verbindet tropische Gärten mit Tierwelt; bei den Nassau Botanical Gardens steht die Pflanzenvielfalt mit einer besonderen Nationalblume im Blick. Dieser Vergleich hilft bei der Frage, ob Sie sich eher für Tiere und Gartenlandschaft oder für eine vielfältige Pflanzensammlung interessieren.
Hafen und bahamaische Küche
Sea Bridge Bahamas bietet Gästen eine Kreuzfahrt rund um den Hafen von Nassau und die Schwester-Cays von Paradise Island. Damit kommt zu den Orten an Land eine maritime Perspektive auf den Hafen und die Cays hinzu.
Auf Arawak Cay bietet Fish Fry ein bahamaisches Gastronomieerlebnis mit ungezwungenen Restaurants und Grillständen am Strand. Kunst und Geschichte, Gärten, Junkanoo, Hafen und Küche bilden so unterschiedliche Themen, an denen Sie Ihre Reiseplanung und die Suche nach einem Hotel in Nassau ausrichten können.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bahamas.