Abcoude – Forts, Mühlen und Polderlandschaft
Unterkünfte in Abcoude
Abcoude verbindet historische Verteidigungsanlagen und Mühlen mit Wegen durch die Polderlandschaft. Für die Reiseplanung ergeben sich damit drei unterscheidbare Schwerpunkte: Baugeschichte, Wasserwirtschaft und Wandern. Wenn Sie ein Hotel in Abcoude suchen, können diese Themen Ihnen helfen, die Aufenthaltszeit nach Ihren Interessen auszurichten. Die folgenden Orte und Routen unterscheiden sich nach Inhalt und Zeitangaben; so lässt sich vorab entscheiden, ob Sie eher mehrere Kulturdenkmäler oder eine Wanderung in den Mittelpunkt stellen möchten.
Forts, Erdwerke und Denkmäler
Fort bij Abcoude ist das älteste Fort der Stelling van Amsterdam und als Rijksmonument sowie als UNESCO-Welterbestätte ausgewiesen. Es entstand zwischen 1884 und 1887 als Teil der Verteidigungslinie. Zum Hauptgebäude gehören ein Pulvermagazin, eine Wasserzisterne und Schlafräume; die Außenmauern sind 1,8 Meter dick. Die Batterij aan het Gein ist ein Erdverteidigungswerk am Ende der Liniewal Geindijk-Nigtevecht in Abcoude. Zwei geschlossene Erdwerke wurden zwischen 1800 und 1810 an beiden Seiten des Gein nahe der Oostzijdse Molen angelegt. Die Kirche am Kerkplein 45 ist ebenfalls als Rijksmonument ausgewiesen. So begegnen Ihnen in Abcoude verschiedene Formen des Kulturerbes: ein Fort mit Hauptgebäude, ein Erdverteidigungswerk, geschlossene Erdwerke und eine denkmalgeschützte Kirche.
Mühlen und Poldergeschichte
Die heutige Molen Oostzijdsch wurde errichtet, nachdem ihre Vorgängermühle am 2. August 1873 durch einen Blitzeinschlag niederbrannte. Bis 1950 entwässerte sie den 830 Hektar großen Oostzijdse-Polder. Die Broekzijdse Molen wurde 1641 als binnenkruier gebaut. Bis 1980 entwässerte sie den 317 Hektar großen Broekzijds-Polder und leitete das Wasser in den Gein ab. Die beiden Mühlen stehen damit für unterschiedliche Polderflächen und Zeiträume; bei der Broekzijdse Molen gehört auch der Wasserweg in den Gein zur Geschichte. Baujahr, Entwässerungsfunktion und Poldergröße geben Ihnen verschiedene Ansatzpunkte, wenn Sie sich für die historische Landschaft rund um Abcoude interessieren.
Wandern zwischen Orten und Polderwegen
Das Bellopad bietet eine rund fünfstündige Wanderung zwischen Mijdrecht und Abcoude durch ein abwechslungsreiches Gebiet mit Natur, Kultur und überraschenden Ausblicken. Der Abschnitt Abcoude–Baambrugge und zurück auf dem Bellopad dauert zwei Stunden und beginnt am Restaurant De Witte Dame in Abcoude. Damit sind eine längere Verbindung zwischen zwei Orten und ein kürzerer Abschnitt mit Rückweg durch unterschiedliche Zeitangaben beschrieben. Eine weitere, 10 Kilometer lange Wanderroute führt vom Fort bij Abcoude zum Fort Nigtevecht.
Die Ouder-Amstel-Route beginnt in Abcoude und führt über kleine Polderwege am Waver entlang, durch das Naturgebiet Botshol und weiter zur Amstel. Die Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Akzente: Beim Bellopad stehen zwei Zeitangaben für Wanderungen im Mittelpunkt, bei der Ouder-Amstel-Route der Verlauf durch Polderlandschaft, am Waver und durch Botshol bis zur Amstel. So können Sie für Ihre Reiseplanung vergleichen, ob Sie eher eine Wanderzeit oder eine bestimmte Abfolge von Landschaften in den Blick nehmen möchten.
Feestweek Abcoude
Die Feestweek Abcoude ist ein fünftägiges Dorffest rund um den historischen Pferdemarkt. Ihr fester Kern liegt weiterhin am letzten Donnerstag im August. Zu den wiederkehrenden Programmelementen zählen ein Pferdemarkt, eine Prämienprüfung und Ringstechwettbewerbe für Reiter und Gespanne. Die jährlichen Abläufe können variieren. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest abstimmen möchten, prüfen Sie daher die Termine des betreffenden Jahres. Damit erhalten Sie einen konkreten saisonalen Bezugspunkt neben den historischen Bauwerken und den Wanderrouten.
Weitere Reiseziele entdecken: Vinkeveen, Baambrugge, De Hoef, Mijdrecht
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