Voorburg: Geschichte zwischen Gärten und Römern
Unterkünfte in Voorburg
Voorburg lässt sich über mehrere konkrete Themen kennenlernen: den mittelalterlichen Ortskern, römische Geschichte, gestaltete Gärten und eine historische Mühle. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte bereit. Wenn Sie ein Hotel in Voorburg suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Kulturgeschichte, Parklandschaft oder eine Route den Aufenthalt prägen soll.
Historischer Ortskern und Hofwijck
Das historische Zentrum von Voorburg wurde im Mittelalter auf der Strandwall gegründet. Der Begriff bezeichnet einen erhöhten Sandrücken parallel zur Küstenlinie. So lässt sich die besondere Landschaftsform, auf der der Ortskern entstand, knapp einordnen.
Der Landsitz Hofwijck wurde um 1640 von Constantijn Huygens gemeinsam mit dem Architekten Jacob van Campen entworfen. Sein Garten hat die Form eines menschlichen Körpers; diese Gestaltung gilt als einzigartiges Merkmal der niederländischen Gartenkunst. Bei Hofwijck treffen damit eine benennbare Entstehungszeit und eine ungewöhnliche Gartenform aufeinander.
Das Notarishuis liegt an der Herenstraat und zählt zu den ältesten Gebäuden im Huygenskwartier von Voorburg. Es präsentiert die römische Geschichte von Forum Hadriani. Zugleich beherbergt das Haus eine VVV, die Karten, Stadtspaziergänge und Fahrradtouren anbietet. Die Angebote eröffnen unterschiedliche Formen, Voorburg zu erkunden – von der Orientierung mit einer Karte bis zu einem Stadtspaziergang oder einer Fahrradtour.
Gärten, römische Spuren und Mühle
Der Park Arentsburgh-Hoekenburg entstand 1924, als zwei getrennte buitenplaatsen zu einer Landschaftsgartenanlage zusammengelegt wurden. Geschwungene Wege, Teiche, Rasenflächen und Solitärbäume gehören zu den Merkmalen dieser Anlage. Der Park ist frei zugänglich.
Im Park Arentsburgh befinden sich Überreste römischer Straßen, Häuser, eines Badehauses und einer Stadtmauer. Die genannten Funde reichen damit von Straßen und Wohngebäuden bis zu öffentlichen Bauwerken und geben der römischen Geschichte in Voorburg mehrere konkrete Anknüpfungspunkte.
Die Molen De Vlieger wurde 1621 erbaut, ist voll funktionsfähig und heute als Museum eingerichtet. Bei einer Führung können Besucher erfahren, wie die Mühle funktioniert, wie der Müller lebte und was die Polderlandschaft auszeichnet. So stehen hier die Technik der Mühle und das Leben in der Polderlandschaft im Mittelpunkt.
Routen und Besichtigungszeiten
Die Route Landgoedwandelen beginnt am NS-Bahnhof Voorburg; auch die Starttafel befindet sich dort. Die Beeldenroute Voorburg startet am Stationsplein beziehungsweise an der Huygenstraverse und endet im Waterspoorpark an der Bahnstrecke Den Haag–Leiden. Die Fahrradroute entlang der Schlösser kann ganzjährig befahren werden und führt von Voorburg über Leidschendam und Rijswijk nach Den Haag. Bei diesen Routen sind also unterschiedliche Start- und Endpunkte sowie die ausgewiesene Fahrradstrecke die konkreten Orientierungspunkte.
Die Oude Kerk Voorburg kann montags bis freitags von 11.45 bis 13.00 Uhr besichtigt werden. Am Tag des offenen Denkmals können Besucher den Turm zwischen 16.00 und 17.00 Uhr besteigen. Wenn Sie die Turmbesteigung einplanen, prüfen Sie vorab den Termin des Denkmaltags.
Weitere Reiseziele entdecken: Leidschendam.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leidschendam-Voorburg.