Goudswaard: Wasser, Wege und Baugeschichte
Unterkünfte in Goudswaard
Bei der Planung einer Wanderung ist auch eine saisonale Einschränkung wichtig.
Natur, Wasser und Wege
Die Korendijkse Slikken liegen an der Südseite von Goudswaard. Die Wanderroute dort führt an einer Vogelbeobachtungshütte vorbei. Von der Hütte aus können Besucher möglicherweise Gänse oder Löffler im Haringvliet sehen. Wegen der Brutzeit ist die Route jedes Jahr vom 15. März bis einschließlich 15. Juli geschlossen.
Die Wanderroute Ontdek Goudswaard verläuft am Spui entlang und bietet weite Ausblicke auf das Wasser und die umliegende Natur. Sie führt an der Kunstpicknickstelle „Hier = Nu“ vorbei, die als Rastplatz dient, und verläuft über das charakteristische Karrenspoor durch offene Polderlandschaft. Das Karrenspoor liegt auf der Oude Nieuwlandsedijk. Der Deich ist Teil einer alten Polderlandschaft, die durch Einpolderungen im 16. Jahrhundert entstanden ist.
Costa Del Spui bietet Spaziergängern einen Ort zum Ausruhen und zum Blick über das Spui. Am Yachthafen des WSV Goudswaard gibt es 68 Liegeplätze für Mitglieder und 15 Gastliegeplätze. Wenn Sie einen Gastliegeplatz für einen bestimmten Termin einplanen, klären Sie die aktuelle Verfügbarkeit direkt beim WSV Goudswaard.
Wandern und Radfahren in der Hoeksche Waard
In der Hoeksche Waard als übergeordnetem Reisegebiet gibt es ein ausgeschildertes Wanderwegenetz von 470 Kilometern; außerdem stehen dort 300 Kilometer Fahrradrouten zur Verfügung. Die Angaben umfassen regionale Netze, nicht die Länge eines einzelnen Weges in Goudswaard. Wenn Sie eine konkrete Strecke wählen, prüfen Sie vorab ihren Verlauf und die aktuellen Bedingungen. So lässt sich die Planung für Wandern oder Radfahren an der jeweils ausgewählten Strecke ausrichten.
Historische Bauformen
Die Hervormde Kerk an der Dorpsstraat 19 ist eine rechteckige Saalkirche aus dem 18. Jahrhundert. Ihr einfacher Turm stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1721. Die Agatha Johannahoeve ist ebenfalls ein Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert. Das Wohnhaus hat ein Satteldach mit Giebelfassade; der große Backsteinstall ist mit einem Ziegel gedeckten Walmdach versehen. Bei einem Satteldach treffen zwei geneigte Dachflächen am First aufeinander, während ein Walmdach auch an den Giebelseiten geneigte Dachflächen aufweist.
Der Bauernhof am Oudendijk 36 umfasst ein Wohnhaus mit geschweiftem Halsgiebel und eine flämische Scheune mit Längsdreschtenne. Beide Teile wurden um 1880 erbaut. Kulturhistorischen Wert hat der Hof als besonderes Beispiel eines landwirtschaftlichen Betriebs auf den südholländischen Inseln. Die Korenmühle Windlust in Goudswaard ist die älteste Getreidemühle der Hoeksche Waard.
Die zeitliche Einordnung unterscheidet die Hervormde Kerk und die Agatha Johannahoeve aus dem 18. Jahrhundert vom Hof am Oudendijk 36, dessen Teile um 1880 entstanden. Zusammen mit der im 16. Jahrhundert entstandenen Polderlandschaft geben diese unterschiedlichen Zeitbezüge einen konkreten Rahmen, um die historische Bausubstanz und Kulturlandschaft einzuordnen.
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