Barsingerhorn: geschütztes Dorfbild und Geschichte
Unterkünfte in Barsingerhorn
Wenn Sie einen Aufenthaltsort mit Dorfgeschichte, historischen Bauwerken und Routen für Ausflüge suchen, bietet Barsingerhorn mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Themen reichen von der Siedlungsform und dem geschützten Dorfsbild bis zur Geschichte von Kirche, Mühle und Straßenbahn. Auch zu Fuß und mit dem Fahrrad gibt es konkrete Routen, die Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels berücksichtigen können.
Ein geschütztes Dorfbild entlang der Heerenweg
Die Provinz Noord-Holland hat Barsingerhorn als geschütztes Dorfbild ausgewiesen. Die erste Besiedlung des Dorfes erfolgte auf kleinen Hauswarften; solche Hauswarften kommen unter anderem entlang der Heerenweg und der Koningsweg vor. Damit lässt sich die frühe Siedlungsgeschichte mit zwei konkreten Straßen im Ort verbinden.
Das Bebauungsband von Barsingerhorn an der Heerenweg von Barsingerhorn nach Kolhorn gilt als charakteristisches landschaftliches Rückgrat. Auch die Heerenweg selbst hat Denkmalstatus: Sie ist ein Provinzialdenkmal. Das Ortsbild und die historische Straße stehen damit als zwei unterschiedliche Aspekte der Landschaft im Blick.
Kirche und Verkehrsgeschichte
Die ehemalige mennonitische Kirche an der Heerenweg 48 wurde 1862 von Pieter Brugman erbaut. Ihre kulturhistorische Bedeutung liegt in der Geschichte der mennonitischen Gemeinschaften in Noord-Holland. Wenn Sie sich für diese Geschichte interessieren, ist die Kirche ein konkreter Bezugspunkt neben der Siedlungsform und dem Straßenbild.
Die Tramabri an der Heerenweg wurde um 1910 erbaut und wird derzeit als Ausgangspunkt für Wanderungen genutzt. Daneben steht die Geschichte einer historischen Straßenbahnlinie: Die Zweigstrecke der Straßenbahnlinie der N.V. Tramweg Wieringen-Schagen führte von Barsingerhorn in Richtung Wieringerwaard bis zum Endpunkt Van Ewijcksluis. Sie wurde am 1. März 1912 eröffnet und 1936 stillgelegt.
Mühlengeschichte und Spuren des Brongases
Die Molenromp liegt an der Nordseite der Vaart, am östlichen Rand von Barsingerhorn und in einer offenen Umgebung. Sie hat beträchtliche landschaftliche Bedeutung und gehört zu einer Korenmolen, die 1907 errichtet wurde. Die 1761 in Zaandam-Oost errichtete Pelmolen „Het Wapen van Friesland“ fand man als Abbruchmühle für den Bau der 1907 errichteten Korenmolen.
Auch an der Stolpboerderij an der Heerenweg 10 lässt sich ein Stück lokaler Technikgeschichte nachvollziehen: Dort sind noch Leitungen zur gegenüberliegenden alten Brongasinstallation zu finden. Der schwarze, runde Kessel diente der Speicherung des Brongases. Dünne Leitungen führten das Gas zu den Häusern Nr. 3, 8 und 10, wo es zum Beleuchten und Kochen verwendet wurde. Mühle und Brongasinstallation zeigen unterschiedliche Seiten der örtlichen Wirtschafts- und Baugeschichte.
Routen zu Fuß und mit dem Fahrrad
Barsingerhorn ist der Ausgangspunkt von drei markierten Rundwanderungen. Die Tramabri wird derzeit ebenfalls als Ausgangspunkt für Wanderungen genutzt. Die 15 Kilometer lange Westfriesedijkroute beginnt an der Westseite von Barsingerhorn bei der Tramabri. So stehen für Ihre Planung mehrere Wanderangebote mit unterschiedlichen Ausgangspunkten oder Routenangaben zur Verfügung.
Mit dem Fahrrad führt die Monumentenroute „Langs dijken en dorpen“ über etwa 30 Kilometer durch die Natur und vorbei an alten stattlichen Häusern, Kirchen, Bauernhöfen und Schleusen. Als Größenvergleich stehen damit 15 Kilometer bei der Westfriesedijkroute und etwa 30 Kilometer bei der Fahrradroute gegenüber. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routendetails und die Verfügbarkeit der Wanderungen.
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