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Schoorldam: Dammgeschichte und Baukultur

Unterkünfte in Schoorldam

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schoorldam lässt sich über seine Wasserbaugeschichte und die Baukultur einordnen. Ein Damm mit Schiffsöffnung, der Übergang über die Rekere und der Ursprung des Ortsnamens bilden einen historischen Schwerpunkt. Hinzu kommen Stolpboerderijen, geschützte Gebäude und eine Radroute, die durch Schoorldam führt. Für Ihre Reiseplanung stehen damit Ortsgeschichte, Architektur und Radfahren als konkrete Themen nebeneinander.

Dammgeschichte und Ortsname

Um das Jahr 1200 wurde an dieser Stelle in der Rekere ein Damm mit einer Öffnung für den Schiffsverkehr gebaut. Der Damm diente auch als Übergang. Wasserbau und Querung gehören dadurch gemeinsam zu seiner Geschichte; die Öffnung für Schiffe ist ebenso Teil dieser Überlieferung wie die Übergangsfunktion.

Später gab der Damm der Siedlung ihren Namen; die Bezeichnung geht auf das gegenüberliegende Dünendorf Schoorl zurück. Die Namensherkunft ergänzt die Baugeschichte um diesen Ortsbezug und verbindet den Namen Schoorldam mit dem Damm als Übergang.

Eine davon getrennte Kanalgeschichte betrifft die Hondsbossche Vaart: Zwischen 1820 und 1824 wurde sie in den Noordhollandsch Kanaal aufgenommen. Diese Datierung bezeichnet einen späteren historischen Vorgang als den Bau des Damms um 1200; beide Angaben stehen für unterschiedliche Entwicklungen der Wasserbaugeschichte.

Auch eine künstlerische historische Verbindung gehört zur Ortsgeschichte: Schoorldam war einer der kleinen Orte, in denen Pablo Picasso im Juni und Juli 1905 arbeitete. Dieser Bezug ergänzt die Wasserbaugeschichte um eine Person und einen klar benannten Zeitraum. Damit lässt sich die Geschichte des Ortes nicht nur über Bauwerke und Wasserwege, sondern auch über diese datierte Verbindung einordnen.

Stolpboerderijen und geschützte Bauwerke

In Schoorldam gibt es etwa 25 Stolpboerderijen, darunter ältere und neuere Exemplare. Die meisten historischen Beispiele stehen am Westfriesedijk und rund um die Sluisweg. Die ungefähre Zahl bezieht sich auf die Gruppe insgesamt, während sich die Ortsangaben auf die historischen Gebäude beziehen.

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Eine Stolpboerderij am Westfriesedijk in Schoorldam stammt laut Grundstein aus dem Jahr 1909 und ist als Gemeindedenkmal ausgewiesen. Das Gebäude ist privat bewohnt.

Westfriesedijk 27 in Schoorldam ist als Rijksmonument geschützt und als Cafe Sluiszicht bekannt. Der rechteckige Vorderbau ist zweigeschossig und trägt ein Walmdach; rückseitig schließt ein eingeschossiger Flügel unter einem Satteldach an. Die Gebäudeteile unterscheiden sich damit sowohl in der Geschosszahl als auch in der Dachform.

Auch die Grebmolen am Molenweg 1 bei Schoorldam ist als Rijksmonument geschützt. Mit der Mühle kommt neben den Stolpboerderijen und dem Gebäude am Westfriesedijk ein weiterer Bauwerkstyp in den Blick.

Radroute durch Schoorldam

Die Route der Westfriese Omringdijk folgt zwischen Schagen und Alkmaar dem Westfriese Omringdijk und führt durch Schoorldam. Sie bietet damit einen Streckenbezug, während die Bauwerke und historischen Angaben einzelne Aspekte des Ortes einordnen. Wenn Sie Ihre Reise planen, können Sie die Radroute als eigenes Thema neben Wasserbaugeschichte und Baukultur berücksichtigen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Harenkarspel.

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