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Steenbergen: Festungsgeschichte, Museen und Natur

Unterkünfte in Steenbergen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Steenbergen zeigt seine Geschichte in Festungsresten und Museen; zugleich prägen Polder, Wasserläufe und die Natur der Dintelse Gorzen das Bild der Region. Für Ihren Aufenthalt finden Sie damit unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können sich mit Bau- und Regionalgeschichte beschäftigen oder Wege durch die Landschaft wählen – und beides miteinander verbinden.

Festungsgeschichte und Bauwerke

Steenbergen zählt zu den Festungsstädten der Zuiderwaterlinie. Die Überreste der Festung waren Teil der Zuiderwaterlinie und der West-Brabantse Waterlinie. Restaurierte Bastionen und der noch deutlich erkennbare historische Liniengraben machen diese Vergangenheit im Stadtbild sichtbar. Eine Bastion ist ein vorspringender Teil einer Festungsanlage; der Liniengraben gehört zu deren Verteidigungsanlagen.

Fort Henricus lässt sich zu Fuß zusammen mit den fünf zugehörigen Bastionen erkunden. Informationstafeln erklären, wie das Fort funktionierte. Besucher können auch den Aussichtsturm besteigen; prüfen Sie den Zugang vor Ihrer Anreise lokal. Die Gummaruskerk wurde nach einem Entwurf von P.J.H. Cuypers erbaut und ergänzt die Baugeschichte um ein architektonisches Werk.

Auch Molen Assumburg bietet verschiedene Blickwinkel auf das bauliche Erbe: Die achteckige Getreidemühle hat eine Galerie auf einem runden steinernen Unterbau. Als Mühlenmuseum zeigt sie Modelle, Fotografien und historische Gegenstände. Von der Galerie aus können Besucher über die Polder blicken. So stehen beim Besuch sowohl die Konstruktion der Mühle als auch die offene Landschaft im Blick.

Museen, Handwerk und Literatur

Das A.M. de Jongmuseum gehört zu den Schriftstellerhäusern der Niederlande und beherbergt auch die Sammlung der Heemkundekring. Vor dem Museum steht ein Merijntje-Gijzen-Standbild; dort kann die Merijntje-Gijzen-Fietsroute beginnen. Sie führt durch die Polder von Nieuw-Vossemeer und De Heen zu Orten, an denen 1973 Außenaufnahmen der Fernsehserie »Merijntje Gijzen’s Jeugd« entstanden. Die Route verbindet damit einen literarischen Bezug mit einer Strecke durch die Polderlandschaft.

Im kommunalen Rijksmonument De Klokgevel aus dem Jahr 1737 ist das Koffie- & Theemuseum untergebracht. Seine Privatsammlung umfasst Tausende Teepackungen und Kaffeepackungen. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität ist das Museum nur begrenzt zugänglich. Klären Sie die Zugänglichkeit deshalb vor Ihrem Besuch.

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Das Ambachts- und Werkzeugmuseum De Holle Roffel zeigt Werkzeuge aus zahlreichen alten Handwerken, darunter von Böttchern, Schmieden, Stellmachern, Malern, Sattlern, Schuhmachern, Dachdeckern und Imkern. Auch der Museumsname führt in die Handwerksgeschichte: Er leitet sich von einem Hobeltyp aus dem 18. Jahrhundert ab, mit dem besonders raue Holzstellen bearbeitet wurden.

Natur, Wasser und Wege

In den Dintelse Gorzen wechseln sich süße und salzige Bodenverhältnisse ab; daraus entsteht eine vielfältige Vegetation. Auf den niedrigen Schlickflächen wachsen weiterhin der salzliebende Queller und Strandflieder. Von Natuurpoort Benedensas aus sind die Dintelse Gorzen über eine selbstbedienbare Schleuse erreichbar. Da sich die Zugangsregelungen ändern können, prüfen Sie die örtliche Situation vor der Anreise. Vom Bahnhof Bergen op Zoom fährt ein Bus bis De Heense Molen; von dort geht es in einer halben Stunde zu Fuß weiter. Prüfen Sie die Verbindung vor Ihrer Fahrt.

Die Benedensas-Wanderroute führt über Brücken, an Gräben entlang und über Baumstämme; die Wegverhältnisse können je nach Jahreszeit variieren. Geschichte begegnet Ihnen dort ebenfalls: Die Schleuse von Benedensas war während des Belgischen Aufstands um 1831 ein wichtiger strategischer Punkt. Zum Schutz wurden drei Batterien als Aufstellungsplätze für Geschütze angelegt. Im Fährhaus an der Route werden Kaffee und Tee angeboten; prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor der Fahrt.

Für die Tourenplanung helfen die unterschiedlichen Streckenlängen: Der Rundweg »De Kromme Hoek Om« ist eine 9 Kilometer lange Wanderroute durch das Umland von Kruisland. Die 25 Kilometer lange Route Blauwe Sluis führt durch das Poldergebiet von Kruisland, Steenbergen und Dinteloord. Der Rundweg »In de Boezem van de Eendracht« beginnt in Nieuw-Vossemeer. Rund um Steenbergen eignet sich die natürliche Umgebung zum Wandern und Radfahren; auf Teilen des Kreekensystems können Sie außerdem rudern, Kanu fahren oder Stand-up-Paddling betreiben.

Weitere Reiseziele entdecken: Steenbergen, Steenbergen, Nieuw-Vossemeer, De Heen, Dinteloord, Sint Anthonis, Boekel, Aalburg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordbrabant.

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