Banholt: Geschichte, Kirche und de den halen
Unterkünfte in Banholt
Banholt verbindet eine mittelalterliche Ortsgeschichte mit Zeugnissen der Mühlen-, Kirchen- und Baugeschichte. Wenn Sie bei der Wahl eines Aufenthaltsorts besonderen Wert auf Geschichte legen, treffen in Banholt mehrere eigenständige Themen aufeinander: die Entwicklung zum Straßendorf, die Windmühle, die Sint-Gerlachuskerk und die Tradition „de den halen“. Der Ort entstand im Mittelalter auf dem Plateau von Margraten, in einem Gebiet, das von der Voerstreek aus urbar gemacht wurde. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte er sich zu einem Straßendorf.
Windmühlengeschichte und „de den halen“
Die Windmolen van Banholt brannte 1877 ab. Honje(t) ließ sie vollständig aus Stein wiederaufbauen, wodurch sie ihre später bekannte Form erhielt. Brand und Wiederaufbau markieren einen klaren Einschnitt in der Geschichte der Mühle; die neue Gestalt entstand durch den vollständigen Wiederaufbau aus Stein.
Bei der alten Banholter Tradition „de den halen“ haben zwei Gruppen unterschiedliche Aufgaben. Am Samstag vor Pfingsten ziehen die Jonkheid des Dorfes, also unverheiratete Männer, eine Kiefer von Epen nach Banholt. Die verheirateten Männer richten den Baum neben der Kirche auf und vollenden damit die Tradition. Der Brauch verbindet so den Weg der Kiefer mit ihrem Aufrichten am Ziel.
Kirche und Baugeschichte
Die neoklassizistische Sint-Gerlachuskerk wurde 1874–1876 nach Plänen von G. Jonkergouw errichtet. Als architektonisches Vorbild diente die Kirche von Berneau in Belgien. Glasfenster von Gebr. Den Rooijen ergänzen die Baugeschichte um eine spätere Etappe: Sie stammen aus den Jahren 1911–1912. Für geschichtlich Interessierte lassen sich damit Bauzeit, architektonisches Vorbild und die Datierung der Fenster klar voneinander unterscheiden.
Auch die Baugeschichte in der Dalestraat zeigt unterschiedliche Formen und Zeitstellungen. Die Dalestraat 24 ist ein geschlossenes Gehöft aus Backstein und Mergel auf einem Bruchsteinsockel; es wird ins frühe 18. und frühe 19. Jahrhundert datiert. Die Dalestraat 26 war ursprünglich ein hakenförmiger Bauernhof und ist heute ein Wohnhaus. Seine Datierung reicht in die zweite Hälfte des 18. und die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beim Vergleich stehen somit bei Nr. 24 die Materialien und die Gehöftform im Vordergrund, bei Nr. 26 zusätzlich der Wechsel zur heutigen Wohnnutzung.
In Banholt gibt es zudem eine Lourdesgrotte. Sie ergänzt die genannten kulturellen Themen des Ortes.
Wanderwege und ein Angebot für draußen
Die Wanderroute „Het Heuvelland door de ogen van een kunstenaar“ führt durch Banholt und Mheer. Wenn Sie eine Route suchen, die Banholt tatsächlich durchquert, ist dies eine konkrete Möglichkeit, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen können. Für die Route „Sporen van vuursteen rondom Mheer“ gilt eine wichtige Einschränkung: Beide Schleifen sind nicht für Rollstühle und Kinderwagen geeignet.
Das Arrangement „Stap (of trap) & Hap Banholt“ der De Bresserie in Banholt verbindet eine Wanderung oder Radtour im Freien mit frisch gebackenem plaatgebak von Talentino. Dazu gehören Kaffee, Tee oder Cappuccino, regionale Gerichte und eine Wandermittagsmahlzeit nach Wahl. Das Arrangement ist bis zum 31. März 2027 gültig; prüfen Sie vor Ihrer Reise die Verfügbarkeit. So lässt sich bei der Planung zwischen den historischen Themen Banholts und einem Angebot unterscheiden, das Bewegung im Freien mit Essen und Trinken verbindet.
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