Susteren: Rundwege, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Susteren
Susteren bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Rundwege mit klar benannten Streckenlängen, ein ländlich geprägtes Umfeld und Geschichte vom Klosterkomplex bis zur Grenzverteidigung. Bei den Spaziergängen können Sie sowohl die Länge als auch Startpunkt und, bei zwei Wegen, den befestigten Untergrund in Ihre Planung einbeziehen.
Rundwege nach Länge und Startpunkt wählen
Der Rundweg „Ommetje historisch Susteren“ ist 5,2 Kilometer lang und verläuft vollständig über befestigte Wege. Er ist kinderwagen- und rollstuhlfreundlich. Der Startpunkt liegt auf dem Parkplatz bei der Sint-Amelbergabasiliek. Länge, Untergrund und Startpunkt sind damit für die Planung dieses Weges konkret benannt.
Der Rundweg „Ommetje natuurgebied ‘t Hout“ ist mit 3,8 Kilometern der kürzeste der drei hier genannten Strecken. Auch er verläuft vollständig über befestigte Wege. Sein Startpunkt ist der P+R-Parkplatz hinter dem Bahnhof von Susteren. Wer die Streckenlängen gegenüberstellt, kann diesen Weg vom 5,2 Kilometer langen Ommetje historisch Susteren und vom längeren Ommetje natuurgebied IJzerenbos unterscheiden.
Das Ommetje natuurgebied IJzerenbos ist sechs Kilometer lang und kann auf 8,1 Kilometer verlängert werden. Es beginnt ebenfalls auf dem P+R-Parkplatz hinter dem Bahnhof von Susteren. So teilen sich die beiden Wege mit Start am P+R-Parkplatz ihren Ausgangspunkt, unterscheiden sich aber in ihrer Länge: Beim IJzerenbos-Weg kommt eine längere Variante hinzu. Der historische Rundweg beginnt dagegen auf dem Parkplatz bei der Sint-Amelbergabasiliek.
Natur und Landschaft rund um Susteren
Das Naturgebiet IJzerenbos liegt südlich von Susteren. Waldflächen wechseln sich dort mit Grasland mit Tümpeln, einigen kräuterreichen Äckern und zwei Niederwaldflächen ab. Der Wechsel von Wald und offenen Flächen prägt den Landschaftscharakter; Tümpel, Äcker und Niederwald ergänzen das Bild um weitere unterschiedliche Elemente.
Ein anderer Landschaftsaspekt ist der Middelsgraaf: Der Bachlauf ist sechs Kilometer lang und geschwungen. Seine verbreiterten Ufer schützen die Umgebung vor Hochwasser. Am Ufer des Middelsgraaf wurde außerdem eine steinerne Hammeraxt aus der Bronzezeit gefunden, die von 2000 bis 800 v. Chr. datiert. Wasserlauf, Hochwasserschutz und archäologischer Fund geben dem Gebiet damit jeweils einen eigenen Bezug zur Landschaftsgeschichte.
Rund um Susteren ist das Gebiet grün und ländlich geprägt; Radfahren wird als Aktivität besonders hervorgehoben. Dazu passt als eigenständiges Angebot die Bezinningsfietsroute. Sie besteht aus drei Schleifen: Die Nord- und Südschleife führen zu verschiedenen besonderen Orten in Het Smalste Stukje Nederland. Die dritte Schleife, „Grenzeloos Verwonderen“, verbindet die Niederlande mit Belgien und Deutschland. Die drei Abschnitte unterscheiden sich also nicht nur durch ihre Lagebezüge, sondern auch durch den ausdrücklich genannten grenzüberschreitenden Charakter der dritten Schleife.
Basilika, Museum und Geschichte
Die Basiliek van de H. Amelberga wurde im 10. Jahrhundert als Teil eines Klosterkomplexes erbaut. Zur Schatkamer 't Stift Susteren gehört ein Evangelienbuch, das Mönche im 11. Jahrhundert schrieben. Zusammen geben Bauwerk und Buch Einblick in zwei unterschiedliche Aspekte der frühen Klostergeschichte: die Entstehung des Komplexes und die Arbeit an einem religiösen Manuskript.
Für das Museum Schatkamer 't Stift gilt eine saisonale Öffnungszeit: Vom 1. Mai bis zum 1. Oktober ist es donnerstags von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie die Öffnungszeiten vorab, damit der Museumstermin zu Ihrem Reisetag passt.
Auch die Kasematte IJsstraat gehört zur Geschichte Susteren. Sie wurde 1939 aus Sorge vor einem feindlichen Einmarsch aus Deutschland gebaut. Am 10. Mai 1940 wurde sie mit leichten Maschinengewehren zur Verteidigung der Ostgrenze eingesetzt. Der zeitliche Zusammenhang macht den Unterschied zwischen Bau und militärischem Einsatz deutlich: Auf die Errichtung im Jahr 1939 folgte der Einsatz im Mai 1940.
Die Beeldentuin Suëstra dient als Treffpunkt und bietet Bänke zum Ausruhen. Damit ergänzt sie die historischen und landschaftlichen Themen um einen Ort, an dem ein gemeinsames Treffen und eine Pause möglich sind.
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