Broekhuizen: Wandern und Bauernhofgeschichte
Unterkünfte in Broekhuizen
Broekhuizen lässt sich für die Reiseplanung über zwei Themen erschließen: Wandern und die Geschichte der Bauernhöfe. Wenn Sie ein Hotel suchen, kann diese Unterscheidung helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen. Routen, Landschaftsformen und Architektur bieten dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte.
Landschaft und Wanderwege
Broekhuizen liegt in einem Landschaftstyp, der Esgehuchtenlandschaft genannt wird. Im Ort gibt es höher gelegene sandige Stellen, sogenannte Dekzandkopjes. Sie entstanden durch den Wind vor Tausenden von Jahren. Eine besondere Stelle ist möglicherweise eine Pingoruïne aus der letzten Eiszeit. Diese drei Begriffe beschreiben verschiedene Maßstäbe: die Landschaftseinordnung, einzelne sandige Erhebungen und eine mögliche geologische Besonderheit. Wenn Sie Broekhuizen als Reiseziel vergleichen, können Sie daher unterscheiden, ob Sie sich eher für den Landschaftstyp insgesamt oder für einzelne Geländeformen interessieren. Auch die Entstehung unterscheidet die beiden Geländeformen: Die Dekzandkopjes entstanden durch Wind vor Tausenden von Jahren; die mögliche Pingoruïne wird der letzten Eiszeit zugeordnet. Bei den sandigen Erhebungen sind Entstehungsweise und Zeitraum benannt, während die Pingoruïne ausdrücklich möglich bleibt. So können Sie die beschriebenen Landschaftsmerkmale nach Entstehung und Gewissheit auseinanderhalten, statt sie als gleich sicher einzuordnen.
Die „Historische wandeling Broekhuizen“ ist eine historische Wanderroute. Als Station dieser Route gilt der Bauernhof De Hugt, auch De Hogt genannt. Der Rundwanderweg „Eiberpad Meppel“ führt durch die Kulturlandschaften von Broekhuizen. Für Ihre Wahl zählt damit eine klare Unterscheidung: historische Route mit benannter Station oder Rundweg durch die Kulturlandschaften.
Bauernhöfe und Baugeschichte
Broekhuizen 14 ist ein Rijksmonument und ein Herrenbauernhof, der 1896 nach einem Entwurf von G (?) Otten aus Meppel errichtet wurde. Seine kulturhistorische, architekturhistorische und städtebauliche Bedeutung steht im Zusammenhang mit der wohlhabenden Entwicklung Ruinerwolds am Ende des 19. Jahrhunderts. Dazu tragen der Bauernhof-Typ, die Gestaltung, die verwendeten Materialien und die Lage bei. Für kulturhistorisch interessierte Reisende macht diese Verbindung von Bauform und Entwicklungsgeschichte den Hof besonders interessant: Neben dem Entstehungsjahr zählen auch Gestaltung und Materialverwendung zu seiner Einordnung.
Am Oosterboerseweg 1 steht ein Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert mit einem rückwärtigen Baander und einem an der Rückseite abgewalmten Walmdach. Das Dach ist teils mit Dachziegeln, teils mit Reet gedeckt. Zum Hofgrundstück gehört außerdem eine große Holzscheune mit einem Walmdach in Reetdeckung, das derzeit teilweise mit Wellplatten gedeckt ist. Die beiden Gebäude lassen sich anhand ihrer Details unterscheiden: Beim Hofgebäude sind die Dachziegel-Reet-Aufteilung und die hintere Abwalmung genannt; bei der Scheune die Holzbauweise und die teilweise Wellplattenabdeckung. So wird Bauernhofarchitektur über konkrete Bau- und Dachmerkmale greifbar.
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