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Drouwenerveen: Moor- und Dorfgeschichte entdecken

Unterkünfte in Drouwenerveen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Geschichte Drouwenerveens reicht von den ersten Siedlern am Rand der Drouwener Venen bis zur Ausbildung eines bäuerlichen Straßendorfs. Auch die Wasserlandschaft am Achterste Diep und das nahe De Branden gehören zum Bild der Umgebung; eine Radexkursion und sommerliches Kanufahren ergänzen die Aktivitätsmöglichkeiten.

Vom Moor zum Straßendorf

Die ersten Bewohner siedelten sich um 1750 zu Beginn der Urbarmachung der Drouwener Venen am Rand des sumpfigen Gebiets an und lebten dort in Plaggenhütten. Eine eigentliche Siedlung bestand in Drouwenerveen erst um 1820. Damit stehen frühe Besiedlung und die Entstehung des Ortes für zwei unterschiedliche Phasen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Drouwenerveen als Straßendorf auf einem Sandrücken östlich des Flüsschens Achterste Diep; aus der Randmoorsiedlung wurde ein bäuerliches Dorf der Moorkolonien.

Bauern aus der Umgebung von Drouwen errichteten Höfe auf beiden Seiten der geschwungenen Hauptstraße. Eine eigene Dorfschule gab es ab 1886. Als die Schülerzahlen zurückgingen, übernahm die Dorfgemeinschaft selbst die Instandhaltung, damit die Schule offen bleiben konnte. Diese Episode ergänzt die Siedlungsgeschichte um den Umgang der Dorfgemeinschaft mit sinkenden Schülerzahlen.

De Branden und die Wasserlandschaft

In der Umgebung von Drouwenerveen und Gasselte liegt De Branden, ein 240 Hektar großes Gebiet. Dort fließen Achterste Diep und Voorste Diep zusammen und strömen als Hunze weiter. De Branden ist als feuchtes bis nasses Naturschutzgebiet gestaltet. Die im Juni 2023 abgeschlossene Wiederherstellung schuf neue Natur und zusätzlichen Raum für die Wasserspeicherung.

Auch die frühere Wasserregulierung gehört zur Landschaftsgeschichte: Entlang des Achterste Diep wurden später Deiche angelegt, um ein Übertreten des Wasserlaufs in den Herbstmonaten zu verhindern. So begegnen Ihnen in der Umgebung zwei unterschiedliche Bezüge zum Wasser: die historische Sicherung des Flusslaufs und die Wiederherstellung von Feuchtflächen mit zusätzlichem Speicherraum.

Radfahren und Kanufahren

Eine IVN-R-Fahrradexkursion führt im Gebiet De Branden zwischen Drouwenerveen und dem Drouwenerzand über Radwege und ruhige Straßen zu weiteren besonderen Orten der Umgebung. Damit sind sowohl der Landschaftsraum der Exkursion als auch die Art der Wege benannt, die Sie bei der Planung einer Radtour berücksichtigen können.

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Bei 25 Graden Noord in Drouwenerveen wird im Sommer Kanufahren auf der Hunze angeboten. Das ist ein saisonales Angebot. Wenn Sie dafür planen, erkundigen Sie sich direkt beim Anbieter nach der aktuellen Durchführung.

Lokale Angebote und Baugeschichte

Maatschap Dilling empfängt Besucher in Drouwenerveen im Hofladen und am Verkaufsautomaten. Zum Angebot gehören frischer Spargel, Heidelbeeren und regionale Produkte. Da saisonale Produkte und Öffnungsregelungen variieren können, informieren Sie sich vor dem Besuch über das aktuelle Angebot und die Besuchsmöglichkeiten.

Die reformierte Kirche an der Hoofdstraat stammt aus dem Jahr 1915. Sie wird nicht mehr als Kirche genutzt und befindet sich in Privatbesitz; eine Besichtigung sollten Sie deshalb nicht voraussetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Buinen, Valthermond, Ees, Valthe, Bronneger, Eesergroen, Tweede Exloërmond, Drouwen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borger-Odoorn.

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