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Rolde entdecken: Wandern, Geschichte und Kultur

Unterkünfte in Rolde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Rolde stehen für die Planung eines Aufenthalts mehrere klar unterscheidbare Themen zur Wahl: die ausgeschilderte Wanderroute „Rolder Es“, das Besucherzentrum des Nationalparks Drentsche Aa, die Jacobuskerk, Großsteingräber und das Streekmuseum. Hinzu kommt die Roldermarkt als wiederkehrender Termin. Wenn Sie nach einem Hotel suchen, können Sie diese Schwerpunkte nutzen, um den Anlass Ihrer Reise festzulegen.

Wandern und Landschaft verstehen

Die ausgeschilderte Wanderroute „Rolder Es“ ist 9,5 Kilometer lang und führt durch die Drentse Landschaft zwischen Rolde und Balloo. Die Länge gibt Ihnen einen konkreten Maßstab für den Umfang der Tour. Ein anderer Zugang zur Landschaft bietet das Huis van de Drentsche Aa am Rand von Rolde bei Deurze. Dort befindet sich der Sitz des Besucherzentrums des Nationalparks Drentsche Aa.

Die Dauerausstellung im Huis van de Drentsche Aa erklärt, wie die Bachniederungslandschaft entstanden ist, welchen Einfluss der Mensch auf sie hatte und welche Pflanzen und Tiere dort vorkommen. So stehen Landschaftsentstehung, menschliche Einwirkung und Natur gemeinsam im Mittelpunkt der Ausstellung. Im Huis sind außerdem Wander- und Fahrradrouten erhältlich; regelmäßig werden dort Aktivitäten organisiert. Wenn Sie eine bestimmte Aktivität in Ihre Planung aufnehmen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.

Kirchengeschichte und Großsteingräber

Die heutige Jacobuskerk stammt aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts und hat hohe gotische Fenster. Auf dem Gelände der heutigen Kirche soll bereits im 9. oder 10. Jahrhundert ein erstes hölzernes Kirchlein errichtet worden sein. Für die zeitliche Einordnung ist die Unterscheidung wichtig: Das frühe Kirchlein ist ein möglicher Vorgänger, während die Datierung aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts die heutige Kirche betrifft. Ihr spitzer Turm diente Reisenden jahrhundertelang als Orientierungspunkt.

Auch die Großsteingräber D17 und D18 lassen sich anhand konkreter Merkmale unterscheiden. Das Großsteingrab D18 ist bei der Anfahrt mit dem Auto weithin auffällig. D17 liegt etwas weiter entfernt neben einem alten Baum. D18 besteht aus sieben Decksteinen und vierzehn Seitensteinen; D17 weist noch acht Decksteine und fünfzehn Seitensteine auf. Bei beiden genannten Steinarten liegt D17 damit jeweils um einen Stein über D18. Die Zahlen bieten einen klaren Vergleichspunkt, wenn Sie sich für den Aufbau der Großsteingräber interessieren.

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Museum, Mühle und Ortsleben

Das Streekmuseum Het Dorp van Bartje zeigt einen nachgebauten und vollständig eingerichteten alten Drentse Bauernhof, eine Schule aus dem Jahr 1930, eine Plaggenhütte sowie wechselnde Ausstellungen zur Geschichte von Rolde. Bauernhof, Schule und Hütte setzen dabei andere Akzente als die wechselnden Ausstellungen zur Ortsgeschichte: Das Museum vereint verschiedene konkrete Themen unter einem Dach. Die Molen Van Rolde ist die kleinste Mühle Drenthes. Auch der jüdische Friedhof in Rolde gehört zu den benannten kulturellen Orten; er wird unter anderem „Bet Chajiem“ („Haus der Lebenden“) genannt.

Die Roldermarkt findet seit 1785 am zweiten Dienstag im September auf dem Grote Brink statt. Wenn Sie Ihren Aufenthalt gezielt auf den Markt ausrichten möchten, prüfen Sie den Termin für das betreffende Reisejahr vorab. So lässt sich dieser wiederkehrende Termin als eigener Reiseanlass berücksichtigen, getrennt von den Wander-, Bau- und Museumsthemen.

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