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Malediven: Zwischen Korallenriffen und Inselkultur

Unterkünfte in Malediven

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Malediven bieten Reisenden unterschiedliche Blickwinkel: Korallenriffe und Surfspots stehen neben Feuchtgebieten, historischen Bauwerken und kulinarischen Traditionen. Das Archipel umfasst 26 Atolle, ringförmige Formationen aus Inseln und Riffen unterschiedlicher Gestalt, Tiefe und Größe. Insgesamt bestehen die Malediven aus 1.200 Inseln, 200 davon sind bewohnt. Landschaft und Meer prägen das Inselleben. Für die Wahl eines Hotelstandorts lohnt es sich, zuerst die eigenen Reiseinteressen zu ordnen: Geht es Ihnen vor allem um Tauch- und Schnorchelerlebnisse, Naturbeobachtungen, Kultur oder eine Mischung daraus?

Riffe, Tauchplätze und Surfspots

Koattey ist ein Anlaufpunkt für Schnorcheln über gesunden Korallenriffen. Dort gibt es auch Möglichkeiten, mit Schildkröten, Haien und bunten Fischen zu schwimmen. Wer sich für Tauchplätze interessiert, findet in der Region Angafaru Dhonfanu Thila, einen international anerkannten Spot. Angafaru hat einen hohen touristischen Wert für Freizeittauchen und Schnorcheln. Eine andere Art des Tauchens bietet das Wrack der British Loyalty: Es kann durch zwei große Öffnungen erkundet werden.

Auch Cokes bei Thulusdhoo ist ein benannter Surfspot, gelegen im Nord-Malé-Atoll. Für die Außenriffe der Atolle gelten von Mitte Februar bis November gute Surfbedingungen. Die Erlebnisse reichen vom Riff-Schnorcheln und Tauchen an benannten Plätzen über die Wrackerkundung bis zum Surfen. Im Addu Nature Park können Besucher in der Bedhi-Bucht Kanu fahren.

Meerestiere und Landschaften beobachten

Im South Ari Marine Park sammeln sich Walhaie ganzjährig. Das Meeresschutzgebiet wurde 2009 von der maledivischen Regierung eingerichtet. Auf den Malediven können Besucher neben einem Walhai schwimmen, schnorcheln oder tauchen. Ein weiteres Naturziel ist Eydhigali Kilhi, eines der größten Feuchtgebiete des Landes. Dort lassen sich ganzjährig zahlreiche Wasservögel beobachten, darunter Reiher, Silberreiher und die einzigartige maledivische Teichralle.

Im Addu-Atoll ist der Weißkiel-Reiher, lokal Dhondheeni genannt, charakteristisch; in Addu City kann er in großer Zahl beobachtet werden. Das Biosphärenreservat Baa-Atoll umfasst eine andere Auswahl an Lebensräumen: Korallenriffe, Inseln, Seegraswiesen und Mangroven. Damit stehen für Naturinteressierte sowohl Vogelbeobachtungen an benannten Orten als auch verschiedene Landschaftstypen im Mittelpunkt. Die Außenriffe bieten von Mitte Februar bis November gute Surfbedingungen; in South Ari sammeln sich Walhaie ganzjährig, und in Eydhigali Kilhi lassen sich Wasservögel ganzjährig beobachten.

Geschichte und Baukunst

Die Hukuru Miskiy wurde 1658 errichtet; das angrenzende Minarett entstand 1675. Ineinandergreifende Korallenblöcke bilden das Bauwerk; kunstvolle Korallenschnitzereien ergänzen die Architektur. Die Verbindung von Material und Gestaltung gibt dem Bauwerk ein eigenes Profil innerhalb der maledivischen Geschichte.

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Im äußersten Norden, im Haa-Alifu-Atoll, liegt der Utheemu-Palast Utheemu Ganduvaru. Er ist der Geburtsort und das Zuhause von Sultan Mohamed Thakurufaanu und besitzt etwa 500 Jahre alte hölzerne Innenräume; Utheemu Ganduvaru wird als Museum präsentiert. Auch Isdhoo bewahrt eine bedeutende historische Verbindung: An der Alten Moschee von Isdhoo entdeckten Historiker die Isdhoo Loamaafaanu, die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen der Malediven. Die Sammlung des Nationalmuseums umfasst Korallensteinschnitzereien und -särge aus dem 1. bis 4. Jahrhundert.

Traditionen und maledivische Küche

Die Kultur und das Kunsthandwerk der Malediven sind von den verfügbaren Ressourcen der Inseln und von Fähigkeiten geprägt, die Siedler aus verschiedenen Teilen des Indischen Ozeans über Jahrtausende mitbrachten. Traditionelle Bodu-Beru-Musik gibt Einblick in das maledivische Erbe. Maahefun ist eine Ramadan-Tradition, die sich zu einem jährlichen Zusammensein von Freunden, Familien und Angehörigen entwickelt hat. Bodu Mas ist mit Eid al-Adha verbunden: Inselbewohner kommen zusammen, während Fischer einen großen Fisch aus geflochtenen Kokospalmblättern fangen.

Auch Speisen erzählen vom lokalen Alltag. Mas Huni ist ein maledivisches Frühstück aus zerdrücktem Thunfisch, geriebener Kokosnuss, Zwiebeln, Chili und Limettensaft; dazu wird Roshi gegessen. Keyn ist ein traditionelles kulinarisches Erlebnis, das auf einem großen runden traditionellen Tablett serviert wird. Spaziergänge am Strand und der Austausch mit Einheimischen bieten weitere Möglichkeiten, das Inselleben kennenzulernen.

Anreise und Reiseplanung

Die meisten Schnellboote zu den lokalen Inseln fahren von einem Anleger nahe dem Republic Square in Malé ab. Zwischen der Flughafeninsel Hulhulé und Malé verkehren rund um die Uhr Fähren. Mehrere tägliche Flüge verbinden den Velana International Airport mit dem Dharavandhoo Airport; die Flugzeit beträgt ungefähr 20 Minuten. Da Abfahrten und Flugpläne für die konkrete Reiseplanung wichtig sind, prüfen Sie die Zeiten für Ihre Reisedaten.

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