Rudina: Hotels für Ihren Aufenthalt
Unterkünfte in Rudina
Rudina besteht aus zwei ländlichen Siedlungen: Velike Rudine und Male Rudine liegen etwa 500 Meter auseinander. Die Landschaftslagen, Kulturstätten und Wege zu den Stränden lassen sich den jeweiligen Ortsteilen zuordnen. Wenn Sie nach Hotels in Rudina suchen, können Sie Ihren Schwerpunkt zunächst zwischen Küstenwegen, Radfahren und Ortsgeschichte setzen.
Zwei Siedlungen mit unterschiedlichen Landschaftslagen
Velike Rudine liegen auf dem Höhenzug der Halbinsel Kabal und sind zur Bucht von Stari Grad ausgerichtet. Male Rudine liegen an Hängen mit Blick auf den Hvar-Kanal, gegenüber von Bol auf Brač. So haben die beiden Ortsteile unterschiedliche Landschaftsbezüge: den Höhenzug mit Ausrichtung zur Bucht und die Hänge zum Kanal.
Geschichte und Kulturerbe in Rudina
Für Velike Rudine sind zwei historische Zeitangaben zu unterscheiden: Die Siedlung datiert aus dem 15. Jahrhundert, wird aber bereits ab dem 14. Jahrhundert erwähnt. Male Rudine entstanden im 17. Jahrhundert durch Siedler aus Gdinj. Die Entstehungszeiten der beiden ländlichen Siedlungen liegen somit in unterschiedlichen Jahrhunderten.
In Velike Rudine steht die Kirche des heiligen Rochus; in Male Rudine gibt es eine dem heiligen Rochus gewidmete Kapelle. Die Gebäude und Ruinen von Rudina gelten als geschütztes Kulturerbe. Kirche und Kapelle sind dabei zwei unterschiedliche Sakralbauten, die beide mit dem heiligen Rochus verbunden sind.
Zu den Stränden und auf dem Rad
Von Male Rudine aus können Sie zu Fuß die Strände Žukova, Lisna, Duboka und Trovna erreichen. Die Gehzeit beträgt ungefähr zehn Minuten. Betrachten Sie sie als Richtwert: Der genaue Ausgangspunkt und die Wegbedingungen können die Zugangszeit beeinflussen.
Die offizielle Radroute 21 führt über die Halbinsel Kabal weiter nach Rudina, nachdem sie Vrbanj, Svirče und Grebišće passiert hat. Die Tourismusbehörde stellt dafür eine GPS-Datei bereit und weist darauf hin, dass Teile der Route nicht perfekt markiert sind. Prüfen Sie vor der Fahrt die Markierungen und Wegbedingungen. So können Sie für die Radroute die digitale Orientierung und den Hinweis auf unvollständige Markierungen in Ihre Planung einbeziehen.
Stari Grad im größeren Reiseziel-Kontext
Die Rundstrecke Kabal 706 beginnt im Zentrum von Stari Grad, führt weiter zur Siedlung Rudina und kehrt über Kabal und Arkada nach Stari Grad zurück. Sie beschreibt damit einen Rundkurs mit Start, Ziel und Rückweg; die offizielle Radroute 21 führt ihrerseits über die Kabal-Halbinsel nach Rudina. Für den Vergleich der Strecken sind dies unterschiedliche Orientierungspunkte: die Rundführung über Kabal und Arkada einerseits, die Folge Vrbanj, Svirče und Grebišće samt Markierungshinweis andererseits.
Im übergeordneten Reiseziel Stari Grad ist die Ebene von Stari Grad (Starogradsko polje) eine über Jahrtausende geformte Kulturlandschaft. Ihre rechteckigen Parzellen sind durch Trockenmauern begrenzt. Dieser Landschaftskontext ergänzt die Ortsgeschichte Rudinas um ein weiteres Kulturerbe-Thema im Reiseziel Stari Grad.
Auch die Baugeschichte in Stari Grad bietet eigene Anknüpfungspunkte für Kulturinteressierte. Das Dominikanische Kloster des heiligen Petrus Märtyrer wurde 1482 gegründet und nach dem türkischen Angriff auf die Insel Hvar Ende des 16. Jahrhunderts mit zwei runden Türmen befestigt. Das Museum im Kloster bewahrt die ältesten in Kroatien gefundenen Inschriften in griechischer Sprache auf. In Stari Grad steht außerdem die Kirche des heiligen Stephanus, ein barocker Bau, dessen Errichtung 1605 begann.
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