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Općina Sućuraj: Strände, Radwege und Geschichte

Unterkünfte in Općina Sućuraj

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Česminica in Sućuraj verbindet einen flachen, sandigen Grund mit einem Ufer, das teils kiesig, teils steinig ist; am Strand gibt es eine Café-Bar und eine Dusche. Bilina liegt an der Nordseite von Sućuraj, 500 Meter vom Ortszentrum entfernt. Von dort reicht der Blick zur Makarska-Küste und zum Biokovo-Gebirge. Die beiden Strände setzen unterschiedliche Akzente: Bei Česminica prägen der flache Grund und das gemischte Ufer das Bild, bei Bilina Kies und Steine sowie der Blick über die Küste.

Foto: Dagobert Wiedamann

Zu Fuß und mit dem Rad

In Sućuraj gibt es mehr als 30 Kilometer Wege zum Radfahren, Laufen und Spazierengehen. Die alten Fußwege verlaufen am Meer oder über Hügel sowie durch Wälder und Olivenhaine. Sie dienen vor allem der Landwirtschaft und dem Brandschutz und werden zunehmend auch von Erholungssuchenden genutzt. Zwei Radstrecken unterscheiden sich deutlich in Länge und Oberfläche: Der Rundkurs Sućuraj 700 ist 17,8 Kilometer lang, beginnt im Zentrum und kombiniert asphaltierte Abschnitte mit Offroad-Wegen. Die asphaltierte Radroute Lesina 712 ist 174,2 Kilometer lang und führt durch Sućuraj. So lassen sich ein kürzerer Rundkurs mit wechselndem Untergrund und eine wesentlich längere asphaltierte Route gegenüberstellen. Die Oberflächen der Wege können sich ändern.

Kirchen, Festung und Überlieferungen

Mehrere Bauwerke geben Einblick in die Geschichte Sućurajs. Die Festung Fortica wurde 1613 erbaut. Die Kirche des heiligen Georg wird bereits im Hvarer Statut von 1331 erwähnt. Ihr kreuzförmiger Grundriss und die Statue des Heiligen, der einen Drachen erschlägt, ergänzen die historischen Bezüge um architektonische und bildliche Einzelheiten. Die erhaltene Kirche des heiligen Antonius in Sućuraj wurde 1663 erbaut. Das Franziskanerkloster stammt aus dem 19. Jahrhundert und gilt als das älteste erhaltene Gebäude des Ortes.

Auch der Leuchtturm gehört zu den historischen Bauwerken Sućurajs: Er wurde 1889 am östlichsten Kap der Insel Hvar erbaut. Das Baujahr des Leuchtturms liegt mehrere Jahrhunderte nach der Errichtung der Fortica; beide Bauwerke stehen damit für unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte.

Bogomolje

In Bogomolje steht eine kleine barocke Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert. Zum Jerkov dvor gehören ein altes Wohnhaus, eine Küche und ein Brotbackofen aus dem Jahr 1898. Im Haus wird außerdem eine Fossiliensammlung aufbewahrt. Zusammen zeigen Kirche und Hof unterschiedliche Aspekte des Ortes: sakrale Baukunst auf der einen, Wohn- und Alltagsräume sowie eine Sammlung von Fossilien auf der anderen Seite.

Der Fundort Koščak-Oglavak bei Sućuraj ist mit einer lokalen Legende verbunden: Dort soll der Hof der illyrischen Königin Teuta gelegen haben. Eine erhaltene Mauer heißt „Teutas Mauer“. Im umliegenden Meer wurden Amphoren aus gesunkenen römischen Galeeren gefunden. Die Verbindung mit Königin Teuta bleibt dabei ausdrücklich eine Legende.

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Küche und Anreise

Zu den in Sućuraj empfohlenen Gerichten zählen gegrillter Fisch, Oktopussalat und Muscheln nach Hvarer Art. Zu den traditionellen Spirituosen, die hier hergestellt werden, gehören Lozovača, Travarica, Mrtinovača und Rogačuša.

Für die Anreise verbindet die Jadrolinija-Fährlinie Sućuraj über Drvenik mit der Makarska-Riviera; die Überfahrt dauert 30 Minuten. Da Fahrpläne Änderungen unterliegen, prüfen Sie die Verbindung vor Ihrer Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Sućuraj, Selca Kod Bogomolja, Bogomolje, Stari Grad, Općina Hvar, Općina Jelsa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hvar.

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