Općina Pisarovina: Störche, Kupa und historische Kirchen
Unterkünfte in Općina Pisarovina
Hohe Storchennester auf Masten machen Donja Kupčina zu einem markanten Ort für Naturbeobachtungen in Općina Pisarovina. Das Dorf ist als Storchendorf bekannt; Weißstörche halten sich in der Nähe ländlicher Anwesen und landwirtschaftlich genutzter Flächen auf. Zahlreiche Nester sind von der Hauptstraße durch Donja Kupčina aus zu sehen. Kirchen, Kapellen, Radwege und die Kupa zeigen weitere Facetten des Reiseziels.
Mit dem Rad oder zu Fuß
Die Braune Route führt über Donja Kupčina, Pisarovina, Dvoranci, Skenderi und Gradec Pokupski durch einen Teil des Gebiets der Gemeinde Pisarovina. Sie eignet sich für leichte Freizeitradtouren durch hügelige Landschaften. Daneben führen markierte Fahrradrouten in Pisarovina durch Wälder und Wiesen sowie entlang des Flusses Kupa. Für die Routenwahl bietet die Braune Route konkrete Orte als Orientierung; die markierten Routen führen durch Wälder und Wiesen sowie entlang des Flusses Kupa. Da sich die Bedingungen der Braunen Route ändern können, prüfen Sie diese vor der Fahrt.
Die Pilgerroute durch bewaldete Hügel umfasst einen 5,7 Kilometer langen Fußweg von Lučelnica nach Jamnica Pisarovinska. Dafür werden durchschnittlich etwa eine Stunde und 30 Minuten benötigt. Endpunkte, Strecke und ungefähre Gehzeit geben einen konkreten Rahmen, wenn Sie eine Tour zu Fuß planen.
Ein Ausflugsgebiet an der Kupa
Das Ausflugsgebiet an der Promenade „Beach“ in Lijevo Sredičko liegt auf einer Wiese am Fluss Kupa. Dort gibt es Möglichkeiten für Picknicks und Aktivitäten im Freien. Mit dem Auto oder Fahrrad ist das Gebiet über einen Schotterweg erreichbar. Da sich die Straßenverhältnisse ändern können, empfiehlt es sich, die Bedingungen vor der Fahrt zu prüfen.
Kirchen, Kapellen und Baugeschichte
Die Kirche des heiligen Bischofs Martin steht im Dorf Jamnica Pisarovinska auf einem Hügel oberhalb von Pisarovina. Von dort reicht der Blick weit über die umliegenden Siedlungen im Tal. Ihre gotischen Ursprünge reichen ins 13. Jahrhundert zurück; zwischen 1740 und 1746 wurde sie als einschiffige Barockkirche neu errichtet. Die heutige barocke Form gehört damit zu einer späteren Bauphase als die gotischen Ursprünge.
Die Kirche der heiligen Maria Magdalena in Donja Kupčina hat ebenfalls eine vielschichtige Baugeschichte: 1556 wurde sie als Holzkirche errichtet, 1672 durch eine Backsteinkirche ersetzt und 1749 in ihre heutige Gestalt gebracht. Sie beherbergt eine wertvolle, über 300 Jahre alte Ausstellung. Das Heimatmuseum Donja Kupčina ist das zweitgrößte Freilichtmuseum Kroatiens.
Die hölzerne Dreifaltigkeitskapelle in Dvoranci wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet und im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut. Merkmale ihrer Altarfiguren und Schnitzereien deuten darauf hin, dass diese Arbeiten in einer der Holzschnitzwerkstätten von Turopolje gefertigt wurden. Auch die heutige hölzerne Leonhardskapelle in Gradec Pokupski erzählt von regionaler Bauweise: Sie wurde 1938 nach der traditionellen Bauweise der örtlichen Holzhäuser errichtet.
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