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Danilo: Archäologie im fruchtbaren Danilsko polje

Unterkünfte in Danilo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Danilo liegt im fruchtbaren Danilsko polje. Für Reisende, die ihren Aufenthalt an archäologischen Themen ausrichten möchten, bietet der Ort Anknüpfungspunkte über mehrere Epochen hinweg: von neolithischen Siedlungsspuren über die Ridita auf Gradina bis zu römischen, spätantiken und frühchristlichen Zeugnissen. Hinzu kommt das frühkroatische Gräberfeld von Stari Šematorij. Danilo lässt sich so nach unterschiedlichen Zeit- und Fundzusammenhängen erschließen, statt nur über einen einzelnen historischen Schwerpunkt.

Vorgeschichte und Danilo-Kultur

Bei Bitinj liegen Spuren einer neolithischen Siedlung vor: Keramik, Feuerstein und Artefakte aus Knochen. Gradina ist eine prähistorische Siedlung der eisenzeitlichen Ridita. Rider auf dem Hügel Gradina war das Zentrum der prähistorischen Delmata-Gemeinschaft Ridita. Damit lässt sich der Unterschied der Fundbezüge knapp fassen: Bei Bitinj stehen die genannten Materialien im Vordergrund, bei Gradina die Siedlung und das Gemeinschaftszentrum.

Für die Danilo-Kultur gelten gut geformte gebrannte Gefäße wie Töpfe, Pfannen und Teller als charakteristisch. Diese Formen geben der kulturellen Spur eine konkrete materielle Seite neben den Orts- und Gemeinschaftsbezügen.

Römische und frühchristliche Zeugnisse

In Šematorij befindet sich ein römischer städtischer Villenkomplex mit Bädern. Auf den Bädern wurde eine frühchristliche Basilika errichtet. Gradina wurde in der Spätantike erneut als Siedlung genutzt; zu dieser Phase gehören Wasserzisternen, Mauern und Siedlungsstrukturen. So treffen in Danilo bauliche Zeugnisse aus römischer und frühchristlicher Zeit auf spätantike und prähistorische Siedlungsspuren. Danilo war in der Römerzeit als Rider bekannt; die Siedlung hatte mehr als 10.000 Einwohner. So begegnet Rider sowohl als prähistorisches Gemeinschaftszentrum auf Gradina als auch als Name Danilos in römischer Zeit.

Stari Šematorij ergänzt die Fundorte um 370 frühkroatische Gräber aus dem 9. bis 15. Jahrhundert. Unterschiedliche Schmucktypen gehören zu den besonderen Details dieses Gräberfelds. Sein Datierungsrahmen unterscheidet es zugleich von den neolithischen und eisenzeitlichen Fundzusammenhängen.

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Gradina und die Besuchsplanung

Besucher können vom archäologischen Fundort in Danilo zum Hügel mit den Resten der alten Gradina-Befestigung gehen. Ein 2017 vorgestellter archäologischer Führer der Gespanschaft Šibenik-Knin präsentiert Gradina mit Fotos und Texten und enthält Orientierungsangaben, darunter Koordinaten, Weglänge und Wegweiser an der Zufahrtsstraße. Da diese Zugangshinweise aus einer Veröffentlichung von 2017 stammen, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Informationen zum Zugang.

Route und Essen nach dem Besuch

Die vorgeschlagene archäologische Route „Putovanje kroz vrijeme“ setzt Danilo nach der Abfahrt aus Šibenik als ersten Halt an. Routenbeschreibungen können sich ändern; prüfen Sie daher den aktuellen Routeneintrag, wenn Sie danach planen. Organisierte Besuchergruppen können nach einem Besuch in Danilo in nahegelegenen Restaurants traditionelle Gerichte probieren.

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