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Radatovići zwischen Berglandschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in Radatovići

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Radatovići liegt im westlichen Teil des Naturparks Žumberak-Samoborsko Gorje an den Hängen der Žumberačka gora. Zugleich führt die Sveta-Gera-Radroute durch den Ort. Kirchen, ein Fresko im ehemaligen Schulgebäude und eine literarische Verbindung ergänzen die Berglandschaft um konkrete kulturhistorische Spuren.

Radroute nach Sveta Gera und Sošice

Die Sveta-Gera-Radroute verläuft durch Radatovići und weiter über Sekulići nach Sveta Gera und Sošice. Sie ist 59 Kilometer lang, weist 1.030 Höhenmeter auf und kombiniert Asphalt und Schotter. Für Ihre Tourenplanung sollten Sie diese drei Angaben zusammen betrachten: Die Streckenlänge beschreibt nur einen Teil der Etappe, Höhengewinn und Belagswechsel ergänzen sie um zwei weitere Planungsgrößen. Die Route führt durch eine Landschaft aus Buchenwald, Bergbächen und Bergwiesen; auf dem Rückweg nach Sošice verläuft sie durch mehrere traditionelle Dörfer. Sveta Gera ist mit 1.178 Metern der höchste Gipfel der Žumberačka gora und Nordwestkroatiens. Die 1.030 Höhenmeter bezeichnen den Höhengewinn der Route; Sveta Gera selbst liegt auf 1.178 Metern.

Landschaft und regionale Orientierung

Von Radatovići aus reicht der Blick auf Velika Kapela, Mala Kapela, Klek, einen Teil der Bela Krajina und Sveta Gera. Die Ausblicke stammen aus der Siedlung selbst; Buchenwald, Bergbäche und Bergwiesen gehören zur Landschaft entlang der Radroute. Zwischen Radatovići und Sveta Gera liegt das verlassene Dorf Gaj. Mit 850 Metern über dem Meeresspiegel war es einst Žumberaks höchstgelegenes bewohntes Gebiet. Seine Lage zwischen Ort und Gipfel sowie die frühere Höhenstellung machen Gaj zu einem Bezugspunkt der regionalen Siedlungsgeschichte.

Kirchen, Kunst und Literatur

Bei den Sakralbauten liegen die historischen Bezugspunkte zeitlich auseinander. Die Pfarrei der Auferstehung Christi in Radatovići wurde erstmals 1623 erwähnt; die Pfarrkirche der Auferstehung des Herrn wurde 1870 an ihrem heutigen Standort errichtet. Die Jahreszahlen beziehen sich auf verschiedene Angaben: 1623 auf die Pfarrei, 1870 auf den Bau am heutigen Kirchenstandort. Auf dem Friedhof dient die Kapelle Allerheiligen zugleich als Priestergrab. Im ehemaligen Schulgebäude befindet sich ein Antikriegsfresko von Zlatko Prica und Nikola Reiser aus dem Jahr 1943. Das Gelände ist wegen laufender Forschungsarbeiten derzeit für Besuche geschlossen; berücksichtigen Sie diese Einschränkung bei Ihrer Planung. Jovan Hranilović schrieb seine Žumberak-Elegien in Radatovići. Neben Sakralbauten und bildender Kunst gehört damit auch Literatur zu den kulturellen Spuren des Ortes.

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Badovinci und seine Kulturspuren

In Badovinci, an der Straße in Richtung Radatovići, steht die griechisch-katholische Kirche des heiligen Nikolaus. Direkt neben der Kirche befindet sich ein Denkmal für bekannte Uskokenfamilien, auf dem deren Familienwappen zu sehen sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Doljani Žumberački, Vrhovac, Ferenci, Slapno, Ozalj

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Ozalj.

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