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Beram: Geschichte, Fresken und Wanderweg 711

Unterkünfte in Beram

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Beram bringt unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung zusammen: eine historische Siedlungsstruktur, Kunst in zwei Kirchen und den Wanderweg Pazin–Beram–Pazin 711. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise nach Beram suchen, können diese Schwerpunkte dabei helfen, die Interessen für Ihren Aufenthalt zu ordnen.

Ortsbild und Siedlungsgeschichte

Das Straßennetz von Beram ist strahlenförmig angelegt und mit der antiken Burgsiedlung verbunden. Die historischen Eingänge tragen weiterhin die Namen Vela vrata und Mala vrata. Schon in der Eisenzeit bestand hier eine Siedlung; zu den Spuren dieser frühen Besiedlung gehört eine prähistorische Nekropole. Der kegelförmige Hügel über einem fruchtbaren Tal bot den Rahmen für die Burgsiedlung.

Auch die späteren Befestigungen erzählen von mehreren Siedlungsschichten. Auf den Ruinen früherer Wallanlagen wurden später römische Befestigungen und mittelalterliche Kastelle errichtet. Die mittelalterliche Siedlung war von Mauern mit einem viereckigen Wehrturm umgeben. Teile der Mauern sind bis heute erhalten. So treffen in Beram ein erkennbar geordnetes Straßennetz und Spuren verschiedener Epochen aufeinander, ohne dass sich die Ortsgeschichte auf eine einzige Bauphase reduzieren lässt.

Kirchenkunst in Beram und Umgebung

In der St.-Martins-Kirche stammt das Sanktuarium aus dem Jahr 1431. Dort sind Wandmalereien von zwei Meistern des 15. Jahrhunderts erhalten. In der Kirche befindet sich außerdem ein Steinrelief, das den heiligen Martin und den Bettler zeigt. Das Relief ist als bewegliches Kulturdenkmal geschützt.

Die Friedhofskirche St. Mary of the Rocks liegt einen Kilometer nordöstlich von Beram. Ihre Innenwände sind fast vollständig mit gut erhaltenen spätgotischen Fresken von Meister Vincent of Kastav bedeckt. Zu den dargestellten Szenen gehört das Fresko Dance of the Dead: Könige, Kaufleute, Kardinäle und der Papst tanzen darin Hand in Hand mit dem Tod. Die Angaben zu Lage, Künstler und Bildmotiv geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um die beiden Kirchen als unterschiedliche Stationen Ihres Interesses an Berams sakraler Kunst einzuordnen.

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Ein Denkmal aus dem Jahr 1953

Eine weitere zeitliche Schicht vertritt das Vladimir-Gortan-Denkmal in Beram. Es stammt aus dem Jahr 1953, hat die Form eines Sarkophag-Stećaks und wurde gemeinsam von den Architekten Zdenko Kolacio und Zdenko Sila geschaffen. Im Vergleich zum Sanktuarium von 1431 ist das Denkmal ein deutlich jüngerer Anhaltspunkt für die Ortsgeschichte. Die Jahreszahlen helfen dabei, die sehr unterschiedlichen Epochen der genannten Bau- und Kunstwerke auseinanderzuhalten.

Der Wanderweg Pazin–Beram–Pazin 711

Der Wanderweg 711 verbindet Pazin und Beram in einer beschriebenen Rundroute: Von Pazin führt er über den Gortanov brijeg nach Beram; zurück geht es über die Hochebene Santarija und den Wasserfall Pazinski krov nach Pazin. Der Weg verläuft größtenteils im Schatten. Die genannten Stationen machen deutlich, dass die Route nicht nur Beram selbst umfasst, sondern auch Landschaftspunkte auf dem Weg zurück nach Pazin einbezieht.

Für Ihre Reiseentscheidung ist damit ein konkreter Unterschied wichtig: Die Ortsgeschichte und die Kirchenkunst konzentrieren sich auf Beram und die Friedhofskirche nordöstlich davon; der Wanderweg beschreibt zusätzlich eine Runde mit Ausgangspunkt und Rückkehr in Pazin. Welche dieser Schwerpunkte für Sie im Vordergrund stehen, kann Ihre Suche nach einem Hotel für die Reise leiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Trviž, Zamask, Vela Traba, Heki, Brajkovići, Pazin, Lindar, Zarecje.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Pazin.

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