Novaki Motovunski: Radroute, Kirchen und Wasserläufe
Unterkünfte in Novaki Motovunski
Novaki Motovunski lässt sich über unterschiedliche Interessen erschließen: eine 30 Kilometer lange Radroute, Sakralbauten aus mehreren Jahrhunderten und Wasserläufe mit eigener landschaftlicher Einordnung. Hinzu kommen die landwirtschaftliche Produktion von Reben, Oliven und Destillaten sowie historische Bauzeugnisse. Wenn Sie Hotels für einen Aufenthalt suchen, können diese Themen bei der Planung helfen: Überlegen Sie, ob Radfahren, Baugeschichte oder Naturraum für Sie im Vordergrund steht.
Radfahren und Themenweg
Die 30 Kilometer lange Staza dobrih okusa i doživljaja führt bis Brigi und setzt sich von dort in Richtung Rakotule fort. Brigi ist ein Weiler innerhalb von Novaki Motovunski. Die Streckenlänge gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt, um den Zeitaufwand für eine Radtour einzuordnen. Prüfen Sie vor der Fahrt die Markierungen und Routenbedingungen, denn beides kann sich ändern.
Eine andere Möglichkeit, sich mit der Gegend zu befassen, ist der Themenwanderweg Put Istarskog razvoda. Er beginnt an der 1898 erbauten Lourdeskapelle und ist mit Informationstafeln in vier Sprachen ausgestattet. Bei der Planung können Sie so zwischen einer Radroute mit ausgewiesenen 30 Kilometern und einem Themenweg mit mehrsprachigen Tafeln unterscheiden.
Kirchen und Baugeschichte
Die Pfarrkirche der heiligen Marina in Novaki Motovunski wurde 1879 auf dem Standort einer älteren Kirche aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Gegenüber der Pfarrkirche ist vom ehemaligen Palast der Familie Polesini nur das Portal erhalten. Die Beispiele unterscheiden sich darin, wie Geschichte sichtbar bleibt: Bei der Kirche sind ein Neubau und sein älterer Vorgänger benannt, vom früheren Palast ist allein das Portal überliefert.
Die Kirche Unserer Lieben Frau vom Heiligen Rosenkranz neben Novaki wurde 1683 erbaut. Zusammen mit den Bauzeiten der Pfarrkirche ergeben sich damit verschiedene historische Anknüpfungspunkte: eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert und ein späterer Kirchenbau am Standort eines Vorgängerbaus aus dem 16. Jahrhundert. Wenn Sie Baugeschichte interessiert, helfen diese unterschiedlichen Zeitbezüge dabei, die Sakralbauten voneinander zu unterscheiden.
Wasserläufe und geologische Einordnung
Der Krvar gehört zum Einzugsgebiet der Mirna und verläuft im Bereich von Karojba und Motovunski Novaki außerhalb des bebauten Gebiets. Der Čiže ist ein versinkendes Gewässer, das sich aus mehreren Bächen und Zuflüssen zusammensetzt; diese reichen von Kašćerga in Richtung Novaki Motovunski. Die beiden Wasserläufe lassen sich unterschiedlich einordnen: Beim Krvar stehen Verlauf und Einzugsgebiet im Vordergrund, beim Čiže der versinkende Charakter und die Zuflüsse.
Eine weitere geologische Einordnung betrifft die Katastralgemeinde Motovunski Novaki: Sie liegt am Kontakt von Rot- und Grauistrien, entlang der Grenze zwischen Flysch und Karstkalk. Damit stehen neben den Wasserläufen auch die geologischen Begriffe im Mittelpunkt, die den Untergrund dieser Katastralgemeinde beschreiben.
Landwirtschaft und lokale Erzeugnisse
OPG Koraca befindet sich in Motovunski Novaki auf 425 Metern über dem Meeresspiegel. Dort werden traditionelle Reben und Olivenbäume kultiviert. Unter der Marke „The spirit of wine“ stellt der Betrieb Brände und Liköre nach traditionellen Methoden her. Reben und Oliven gehören damit zu den genannten landwirtschaftlichen Themen des Betriebs; die Brände und Liköre bilden einen eigenen Teil seiner Produktion.
Im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba
Auch im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba gibt es Natur- und Kulturerbe mit eigenen Ortsbezügen. Das botanische Naturdenkmal „Ćetiri Pinije u Karojbi“ steht seit 1966 unter Schutz. Die vier Pinien stehen an der Straße zwischen Karojba und Pazin. Der älteste Stamm hat einen Umfang von 3,30 Metern und eine Höhe von 14,5 Metern.
Der Dolac Sopajac liegt zwischen Karojba und Vižinada nahe Škropeti und gilt als größte und tiefste Doline Istriens. Der Zugang zu ihrem Grund ist wegen des Geländes und der Vegetation erschwert. Valigaštar ist eine Trinkwasserquelle nahe des Weilers Močibobi; ihr Wasser wurde seit der byzantinischen und römischen Zeit genutzt.
Zur regionalen Baugeschichte gehören auch die Magdalenenkirche im Weiler Konobari und die Nikolauskapelle in Rakotule. Die Magdalenenkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und besitzt eine Glocke aus dem Jahr 1607. Die romanische Nikolauskapelle bewahrt Fresken mit Christus in der Herrlichkeit (Maiestas Domini) sowie Szenen aus den Legenden des heiligen Nikolaus. Diese Beispiele ergänzen die Baugeschichte von Novaki Motovunski um ausdrücklich dem übergeordneten Reiseziel Općina Karojba zugeordnete Orte.
Weitere Reiseziele entdecken: Karojba, Rakotule, Škropeti
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Karojba.