Montegalda: Schlösser, Gärten und Flusslandschaft
Unterkünfte in Montegalda
Montegalda verbindet Baugeschichte, Kunst, Gärten und Landschaft. Das Castello Grimani Sorlini, Villen, ein Altarbild aus dem Jahr 1606 und alte Bäume geben dem Ort unterschiedliche kulturelle und landschaftliche Akzente. Wenn Sie ein Hotel in Montegalda suchen, können Sie die Reisezielwahl danach ausrichten, ob historische Architektur, Gartenanlagen, Literatur oder Radfahren besonders interessieren. Die Themen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: von einzelnen Bauwerken und Kunstwerken bis zu Landschaft und Aktivitäten im Freien.
Flusslandschaft und technische Geschichte
Der Bacchiglione verläuft am Ortsrand von Montegalda. Zur Landschaft gehören außerdem Reste historischer Waldgebiete und alte Bäume. Einige Eichen zählen zu den langlebigsten der Provinz Vicenza. Der Fluss am Ortsrand und der alte Baumbestand stehen für unterschiedliche Naturbezüge. Wenn Sie bei der Wahl des Reiseziels neben Bauwerken auch Landschaft berücksichtigen, gehören beide Aspekte zum Bild von Montegalda.
Die Schifffahrtsschleuse von Colzè wurde 1870 mit zwei Reihen von Schleusentoren errichtet. Sie gilt heute als interessantes Beispiel der Ingenieurskunst und als Zeugnis der Industriearchäologie. Ihr technischer Schwerpunkt unterscheidet sie von den Villen und Kirchen: Hier stehen die Toranlage und die Geschichte des Wasserbaus im Mittelpunkt.
Schlösser, Villen und Gärten
Das Castello Grimani Sorlini überragt Montegalda und blickt auf mehr als 1.000 Jahre militärischer und ziviler Geschichte zurück. Die Lage über dem Ort und die lange Geschichte prägen unterschiedliche Seiten dieses Schlosses.
Das Schloss von Montegalda verfügt über eine Zugbrücke aus dem 14. Jahrhundert, die vollständig erhalten und noch funktionstüchtig ist. Sein Park umfasst Zypressen, exotische Bäume, eine Orangerie und einen italienischen Garten. Zugbrücke und Park setzen unterschiedliche Akzente: historische Bautechnik auf der einen, gestaltete Gartenanlagen auf der anderen Seite.
Auch die Villen bieten verschiedene Anhaltspunkte für die Beschäftigung mit Architektur. Die Villa Gualdo greift die palladianische Architektur auf und imitiert sie. Die Villa Feriani wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts über einem früheren Bau aus dem 15. Jahrhundert errichtet. Bei der Villa Gualdo steht damit die architektonische Bezugnahme im Vordergrund, bei der Villa Feriani die Abfolge zweier Bauphasen.
Im Park der Villa Fogazzaro-Roi-Colbachini wachsen seltene exotische Pflanzen, darunter Sumpfzypressen, Kalzedern und Japanische Schnurbäume. Im Vergleich zum Schlosspark mit Orangerie und italienischem Garten liegt der Akzent hier auf einzelnen Pflanzenarten. Für Garteninteressierte bieten beide Parkbeschreibungen unterschiedliche Anhaltspunkte: gestaltete Gartenformen und besondere Gehölze.
Kunst, Literatur und Radfahren
In der Apsis der Kirche und des Klosters San Marco befindet sich noch heute ein wertvolles Altarbild von Alessandro Maganza aus dem Jahr 1606. Das Museo del Fogazzaro umfasst einen musealen Rundgang mit Erstausgaben und Übersetzungen der wichtigsten literarischen Werke des berühmten Romanciers. So stehen ein einzelnes datiertes Kunstwerk und eine literarische Sammlung als unterschiedliche kulturelle Themen nebeneinander.
Die Ciclovia del Bacchiglione folgt durchgehend dem Damm und verläuft fast vollständig auf einem asphaltierten Radweg. Sie gilt als einfach und sicher und ist auch für Familien mit Kindern geeignet. Damit ergänzt Radfahren die kulturellen Themen um eine eigene, konkret beschriebene Reiseoption.
Informationen zur Besichtigung
Wenn Sie sich für eine Besichtigung des Palazzo Gualdo interessieren, erhalten Sie Informationen bei den Gemeindeämtern von Montegalda unter 0444 736414-17.
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