Costabissara entdecken
Unterkünfte in Costabissara
Costabissara lässt sich über sehr unterschiedliche Interessen erschließen: archäologische Funde, Kirchen und Baugeschichte, ein Feuchtgebiet sowie zwei konkret beschriebene Radangebote. Für die Suche nach einem Hotel hilft es, diese Themen getrennt zu betrachten.
Archäologie und Kirchenbau
Die permanente archäologische Ausstellung befindet sich im Rathaus von Costabissara. Zeitlich reicht ihre Sammlung von der Bronze- und Eisenzeit bis zum Frühmittelalter und zur Neuzeit. Zu den Exponaten gehören Funde aus der Ausgrabung an der Via Mascagni und eine bedeutende Bronzestatuette des ägyptischen Gottes Anubis. Damit bietet die Ausstellung sowohl einen breiten zeitlichen Rahmen als auch ein konkret benanntes Objekt, an dem sich archäologisches Interesse festmachen lässt.
Die Chiesa longobarda di San Giorgio verbindet Baugeschichte mit einer langen kirchlichen Nutzung: Sie wurde in der Langobardenzeit erbaut und war bis 1920 Pfarrkirche von Costabissara. Ihre nach Westen ausgerichtete Fassade und die nach Osten ausgerichtete Apsis liegen einander gegenüber. Auch der spitzbogige Stil gehört zu den beschriebenen architektonischen Merkmalen.
Bei der Chiesetta di San Zeno stehen neben der Bauform auch Arbeiten aus jüngerer Zeit im Blick. Zwischen 2009 und 2011 wurden fehlende Mauerteile und das Dach rekonstruiert, ein Fresko restauriert und eine elektrische Beleuchtung installiert. Die kleine Kirche besteht aus einem einzigen rechteckigen Kirchenschiff: Es ist 12,80 Meter lang und 5,10 Meter breit. Diese Maße geben dem schlichten Grundriss einen konkreten Maßstab.
Schloss, Oratorium und Villa
Das Castello Sforza Colleoni wurde 1285 wiederaufgebaut, nachdem es 1241 durch Ezzelino III. zerstört worden war. Heute ist es ein privater Wohnsitz. Im Park des Castello liegt das Oratorio di Sant’Antonio, eine kleine Kirche mit Wänden, die mit Fresken von Gino Raselli aus Asolo ausgemalt sind. Die Verbindung aus Wiederaufbaugeschichte und einem klar benannten Kunstwerk eröffnet zwei unterschiedliche Zugänge zur örtlichen Bau- und Kunstgeschichte.
Eine eigene historische Spur führt zur Villa San Carlo: Sie befindet sich seit 1285 im Besitz der Grafen Bissari. Der Park umfasst 60.000 Quadratmeter, davon 3.400 Quadratmeter Seefläche, und ist von etwa zwei Kilometern Mauern umgeben. Die Parkbeschreibung nennt außerdem 2.050 Pflanzen aus 271 Arten. Gesamtfläche, Wasserfläche und Pflanzenbestand vermitteln jeweils andere Eindrücke von der Anlage; die Zahlen sollten dabei als getrennte Angaben gelesen werden.
Feuchtgebiet und Radangebote
Die Oasi delle Risorgive ist ein ökologisch wertvolles Feuchtgebiet mit zahlreichen Wasserläufen und Quellen. Im Sportsee steigt das Wasser spontan aus dem Grundwasser auf. Zur beschriebenen Tier- und Pflanzenwelt gehören Wasservögel, Greifvögel, Spechte und wilde Orchideen. Für Naturinteressierte stehen damit sowohl die Wasserlandschaft als auch unterschiedliche Gruppen von Tieren und Pflanzen im Mittelpunkt.
Die zwei Radangebote setzen verschiedene Akzente. Der Skills Track von Good Wheel trainiert Koordination und Gleichgewicht beim Radfahren; künstliche Hindernisse bilden Wurzeln, Baumstämme und Stufen nach. Der BMX Track ist dagegen als etwa 200 Meter langer, vollständig asphaltierter Rundkurs mit Sprüngen, Bodenwellen und überhöhten Kurven beschrieben.
Wenn Sie ein Hotel in Costabissara suchen, können Sie Ihre Interessen als Orientierung für die Reiseplanung nehmen: archäologische Funde und Kirchenbau, die Geschichte von Schloss und Villa, Naturthemen oder Radfahren.
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