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Torri Del Benaco: Felsritzungen, Wälder und Geschichte

Unterkünfte in Torri Del Benaco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Torri Del Benaco lässt sich über mehrere konkrete Schwerpunkte kennenlernen: eine Stahlseil-Ponte, Höhenwälder und Zeugnisse aus verschiedenen Epochen. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, können diese Themen Ihre Entscheidung für den Ort mitprägen. Die folgenden Abschnitte stellen unterschiedliche Seiten des Gemeindegebiets vor – von einer Tour mit klaren Zeitangaben bis zu archäologischen und kulturellen Spuren.

Foto: dago

Die Ponte tibetano und ihre Routen

Die Ponte tibetano Torri del Benaco ist ein 34 Meter langer akrobatischer Parcours an Stahlseilen, der etwa 30 Meter über dem Boden verläuft. Die Standardroute dauert etwa zwei Stunden; die zusätzliche Route über die Via ferrata del Bunker dauert drei Stunden. Mit der Zusatzroute planen Sie gegenüber der etwa zweistündigen Standardroute rund eine Stunde mehr ein. Prüfen Sie vor der Anreise den Betriebsstatus der Tour.

Landschaft in den Höhenlagen

Das gesamte Gemeindegebiet von Torri Del Benaco steht unter einer Ausweisung von besonderem öffentlichem landschaftlichem Interesse gemäß Gesetz Nr. 1497 vom 29. Juni 1939. Ein konkreter Naturraum liegt in den Höhenlagen rund um Pai und Albisano: Dort gibt es Wälder aus Hopfenbuchen, Flaumeichen, Steineichen und Eschen. Diese Wälder gelten als reich an Wildtieren wie Füchsen, Hasen und Dachsen. Wenn Natur und Kulturerbe für Ihre Reise gleichermaßen eine Rolle spielen, stehen damit Landschaft und Tierwelt neben den historischen und archäologischen Themen als eigener Schwerpunkt.

Archäologische Spuren

Die menschliche Präsenz in Torri Del Benaco reicht etwa bis 2000 v. Chr. zurück. Bei archäologischen Ausgrabungen im Jahr 1978 wurden verzierte Keramik und Feuersteingegenstände aus der Bronzezeit gefunden. Felsritzungen aus der Bronzezeit und noch früheren Zeiten sind zwischen Torri del Benaco und Garda sichtbar. Im Gemeindegebiet befindet sich die größte Zahl der Felsritzungen in Brancolino; der Great Rock im Gebiet Crero ist der größte Stein unter denjenigen am Veroneser Ufer des Gardasees. Keramik und Feuerstein stammen aus Ausgrabungen, während Felsritzungen in der Landschaft sichtbar sind: So wird die Bronzezeit auf unterschiedliche Weise greifbar.

Festung, Museum und Ortsgeschichte

Das Castello Scaligero ist eine Festung vermutlich römischen Ursprungs. Das Museo del Castello Scaligero bewahrt Zeugnisse des Lebens am See, darunter traditionelle Fischereitechniken und Olivenbautraditionen. Damit ergänzen überlieferte Techniken und Traditionen die archäologischen Spuren und die Geschichte der Befestigung um einen anderen Blick auf das Leben am See.

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Auch die Baugeschichte bietet unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte. Der Torre di Berengario stammt aus dem 10. Jahrhundert und war Teil der Rocca (Trincerò). Die Chiesa della Santissima Trinità wurde im 14. Jahrhundert erbaut und bewahrt einige gut erhaltene Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Turm, Kirchenbau und Fresken verweisen somit auf drei verschiedene Jahrhunderte. Für Ihre Orientierung in der Ortsgeschichte lassen sich Bauzeit und spätere Ausstattung so klar voneinander unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Fumane, Valeggio Sul Mincio, San Pietro In Cariano, Volargne, Mazzano, Lazise, Ferrara Di Monte Baldo, Soave.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.

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