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Cappella Maggiore: Olivenkultur, Kunst und Geschichte

Unterkünfte in Cappella Maggiore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Cappella Maggiore lässt sich der Olivenanbau sowohl als Landschaftsthema als auch in pädagogischen Angeboten kennenlernen. Daneben stehen Kunstwerke und das Castelletto für einen historischen Zugang. Wenn Sie einen Aufenthalt erwägen, können Sie danach wählen, ob Sie den Schwerpunkt auf Olivenkultur oder auf Kunst und Geschichte legen möchten.

Olivenanbau und Landschaft

Der experimentelle Olivenhain liegt an einem sanft nach Süden ausgerichteten Hang nahe des Castelletto di Cappella Maggiore. Eine Tafel informiert Besucher über das Anpflanzungsschema und die kontrollierten Sorten. So lässt sich der Hain nicht nur über seine Lage am Hang, sondern auch über die Informationen zu seiner Anlage und den Sorten kennenlernen.

Der Olivenweg „Alla scoperta dell’oro giallo di Cappella Maggiore“ führt den Hügel hinauf, auf dem der experimentelle Olivenhain liegt, und verläuft nahe am Castelletto vorbei. Olivenanbau und ein historischer Bezugspunkt sind damit beide Teil des Routenverlaufs. Für die Einordnung des örtlichen Olivenanbaus stehen außerdem die städtische Ölmühle und ein didaktischer Olivenhain: Die Ölmühle beherbergt pädagogische und informative Aktivitäten zum Olivenanbau.

Der didaktische Olivenhain liegt nahe der Grundschule. Dort können Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte unter Anleitung von Lehrkräften, Eltern oder anderem fachkundigem Personal den Olivenanbau, das Gebiet und seine charakteristischen Erzeugnisse kennenlernen. Die Vermittlung reicht damit von einer Tafel zu Pflanzungsschema und Sorten über angeleitete Lernangebote bis zu den Aktivitäten der Ölmühle.

Kunst und Geschichte

Die Chiesa parrocchiale di Santa Maria Maddalena enthält mehrere benannte Kunstwerke. Dazu gehört die „Pala di Santa Maria Maddalena“ von Pietro Pajetta. Das Ölgemälde „Santissima Trinità fra le Sante Lucia e Giuliana“ von Antonio Lazzarini wird ins späte 17. oder frühe 18. Jahrhundert datiert. Hinzu kommt die Anconetta „Il Sacro Cuore di Gesù“ von Vincenzo Raccanelli sowie eine große Zahl von Fresken Demetrio Alpagos aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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Auch das Castelletto hat eine historische Einordnung: Es wurde im 10. Jahrhundert wiederaufgebaut, nachdem es durch die Invasionen der Ungarn beschädigt worden war. Vermutlich gehörte es zu den Befestigungsanlagen, die als strategische Kontrollpunkte im Gebiet des Cenedese dienten. Geöffnet ist das Castelletto nur anlässlich von Veranstaltungen. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie daher die Veranstaltungstermine.

Die „Artists’ Roads“ zeigen in Cappella Maggiore ein Werk von Francesco da Milano, das kurz nach 1525 gemalt wurde. Als ältestes Werk gilt das „Letzte Abendmahl“, datiert auf den Beginn des 14. Jahrhunderts. Zusammen mit den Kunstwerken der Pfarrkirche ergeben diese Angaben eine zeitliche Spannweite: vom frühen 14. Jahrhundert über die Zeit kurz nach 1525 bis zu Werken des späten 17. bis frühen 20. Jahrhunderts.

Veranstaltungen rund um Olivenöl

„L’Olio della Serenissima 2026“ war vom 10. bis 19. April 2026 in Cappella Maggiore angesetzt. Die Gemeindeverwaltung und der Verein „La Ruota“ organisierten die Veranstaltung zum vierten Jahr in Folge. Wenn Sie eine künftige Ausgabe zum Anlass Ihrer Reise nehmen möchten, prüfen Sie vorab die jeweiligen Veranstaltungsdaten.

Weitere Reiseziele entdecken: Preganziol, Maserada Sul Piave, Lancenigo, Fonte, Codogne', Soller, San Vito, Farra Di Soligo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.

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