Polesella: Kirchen, Villa und Flusslandschaft
Unterkünfte in Polesella
Polesella verbindet sakrale Baugeschichte, eine Villa mit Kunstsammlung und Zeugnisse des Wasserbaus mit einer von Po und Fossa geprägten Landschaft. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich daraus unterschiedliche Schwerpunkte: historische Bauwerke, Kunst und Natur am Wasser. Die folgenden Themen geben Ihnen ein konkretes Bild der Destination, bevor Sie ein Hotel in Polesella auswählen.
Kirchen und historische Zeitschichten
An der Chiesa Romanica di Raccano ordnen Experten den ersten Baukern und den Glockenturm eher dem 13. oder 14. Jahrhundert zu. Bei der umfassenden Restaurierung im Jahr 1940 wurde ein vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammendes Fresko entdeckt. Es zeigt die Madonna, das Kind und zwei Engel. Feuchtigkeit hatte das Bild beschädigt; die Soprintendenza ai Beni Artistici e Ambientali übertrug es auf eine Tafel. Die beiden Zeitangaben bezeichnen Verschiedenes: 1940 ist das Entdeckungsjahr, das 15. Jahrhundert die vermutete Entstehungszeit des Bildes.
Ein anderer zeitlicher Bezugspunkt ist die Basilica di Santa Maria del Rosario. Ihr Bau begann am 28. November 1734 mit der Segnung des Grundsteins durch Erzpriester don Domenico Cullatti. So reicht die historische Spannweite von einer nur grob eingeordneten Bauphase bis zu einem auf den Tag datierten Baubeginn.
Villa Morosini und venezianische Kunst
Die Villa Morosini verbindet einen architektonischen Bezug mit einer Sammlung venezianischer Kunst. Sie liegt unter dem linken Damm des Po, etwa einen Kilometer von Polesella entfernt; ihre Errichtung wurde Vincenzo Scamozzi zugeschrieben. Die Villa beherbergt die Carrain-Sammlung mit Werken der bekannten venezianischen Künstler Vedova, Santomaso, Pizzinato und Birolli.
Fossa di Polesella: Wasserbau und Landschaft
Die touristische Route Fossa di Polesella ist durch Dämme, Überschwemmungsgebiete, Flussmolen und kleine Häfen geprägt. Zum Spektrum gehören außerdem venezianische Villen, Zeugnisse der Industrie- und Wasserbauarchäologie, ländliche Höfe und sakrale Architektur. So stehen bei der Route neben der Flusslandschaft auch technische, landwirtschaftliche und religiöse Bauwerke im Mittelpunkt.
La Fossa ist heute ein kleiner, fischreicher Kanal mit üppig von Schilfrohr bewachsenen Ufern. Dort sind Finken, Flussnachtigallen, Zaunkönige, Schilfrohrsänger und Drosselrohrsänger zu sehen. Anders als bei den baulichen Elementen der Route steht hier die Ufer- und Vogelwelt im Vordergrund.
Ein konkretes Zeugnis des Wasserbaus ist die Botte Paleocapa, ein dreiröhriger hydraulischer Düker. Er führt unter der Fossa Polesella und ihren Dämmen hindurch und wurde 1566 erbaut. Ein Düker führt Wasser unter einem Hindernis hindurch; die drei Röhren kennzeichnen die Bauweise der Botte Paleocapa.
Flussorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Am Po liegt Il Porticciolo, eine ausgestattete Raststätte für den Flusstourismus mit Anlegestellen für Kanus und Boote. Arenile Canon ist ein Sandstrand nahe dem Molo Micheli. In heißen Sommern dient er als Treffpunkt und zum Baden im Fluss. Die Schwerpunkte unterscheiden sich damit klar: Am Porticciolo geht es um Rast und Anlegestellen, am Arenile Canon um den sommerlichen Treffpunkt und das Baden.
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