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Santa Giustina: Radfahren und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Santa Giustina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Santa Giustina lässt sich für eine Reise planen, die Radfahren und Kulturgeschichte miteinander verbindet. Der Anello della Valbelluna erreicht den Ort auf seiner Radroute zwischen Belluno und Feltre. Über den Bahnhof Santa Giustina ist außerdem die Kombination von Zug und Fahrrad möglich. Zur historischen Seite gehören die Chiesa Arcipretale di Santa Giustina und die Mulino di Santa Libera.

Radroute und Anreise

Der Anello della Valbelluna ist ein etwa 80 Kilometer langer Rundweg. Er führt über Radwege und ländliche Straßen, weist keine besonderen Schwierigkeiten auf und eignet sich auch für weniger erfahrene Radfahrende, Familien und E-Bikes. Die ungefähre Länge bezieht sich auf die Runde selbst; der Bahnhof Santa Giustina ermöglicht die Kombination von Zug und Fahrrad. Diese Angaben beantworten unterschiedliche Planungsfragen: die Länge beschreibt die Radtour, der Bahnhof eine Möglichkeit der Anreise. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Zugverbindungen.

Kirche und Geschichte

Die heutige Chiesa Arcipretale di Santa Giustina wurde von Antonio De Boni zwischen 1782 und 1791 erbaut und 1832 geweiht. Bauzeit und Weihejahr sind zwei unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte. In der Kirche befinden sich eine Madonna von Francesco Frigimelico, ein heiliger Franziskus von Antonio Crico und eine Statue der Addolorata von Valentino Panciera Besarel. Die drei Werke stammen von unterschiedlichen Künstlern und ergänzen die Baugeschichte um einen eigenen kunsthistorischen Schwerpunkt.

Auch die archäologische Geschichte reicht weiter zurück: Bei der Kirche wurden 1998 Überreste der Mutterkirche aus dem 5. bis 6. Jahrhundert sowie einer antiken Basilika aus dem Jahr 1150 entdeckt. Damit stehen neben der heutigen Kirche zwei deutlich ältere historische Bezugspunkte. Für Kulturinteressierte lassen sich so Baugeschichte, Kunstwerke und frühere Sakralbauten als verschiedene Aspekte der Geschichte Santa Giustinas betrachten.

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Mühle und Wege in der Landschaft

Die Räder der Mulino di Santa Libera waren bereits 1526 in Betrieb. 2004 wurde die Mühle mit Unterstützung der Gemeinde Santa Giustina restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heute sind Besuche saisonal oder auf Anfrage möglich. Die frühe Betriebszeit und die spätere Restaurierung bilden unterschiedliche Kapitel der Mühlengeschichte; die Besuchsbedingung ist für Ihre aktuelle Planung wichtig. Wenn Sie die Mühle als Programmpunkt vorsehen, berücksichtigen Sie die saisonale Möglichkeit oder fragen Sie einen Besuch an.

Ein Abschnitt von La via dell'acqua verläuft im Parco Nazionale Dolomiti Bellunesi und ist mit dem Weg Chiesette pedemontane verbunden. Diese Verbindung bietet einen weiteren Blick auf die Wege in der Landschaft und ergänzt die Perspektive der Radroute. Wer bei der Reiseplanung neben dem Radfahren auch solche Wegbezüge berücksichtigen möchte, kann die beiden Themen getrennt gewichten.

Weitere Reiseziele entdecken: San Pietro di Cadore, Padola, Pian del Cansiglio, Pedavena, Cimasappada, San Nicolò Di Comelico, Cibiana Di Cadore, Longarone

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.

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