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San Savino: Natur und Geschichte am Trasimenischen See

Unterkünfte in San Savino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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San Savino bietet Ihnen klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: das Feuchtgebiet der Oasi Naturalistica La Valle, das mittelalterliche Erbe des Castello di San Savino und eine Geschichte, die sich anhand früher kirchlicher Belege nachvollziehen lässt. Hinzu kommen Routenbezüge und ein traditionelles Dorffest. So können Sie Natur, Ortsgeschichte und mögliche Aktivitäten als eigenständige Aspekte Ihres Reiseziels betrachten.

Feuchtgebiet und Vogelzug

Die Oasi Naturalistica La Valle ist ein etwa 1.000 Hektar großes Feuchtgebiet von großer ornithologischer Bedeutung. Seichte Gewässer und ausgedehnte Schilfbestände prägen das Gebiet. Entlang der Zugrouten von Nordeuropa bis nach Afrika südlich der Sahara ist es eine wichtige Rast- und Brutstätte. Die Oase liegt im Regionalen Naturpark des Trasimenischen Sees. Bei einem Naturbesuch stehen damit sowohl die Landschaft als auch ihre Bedeutung für den Vogelzug im Mittelpunkt.

Sie können die Oase selbstständig allein oder in Gruppen von bis zu neun Personen besuchen. Für Gruppen ab zehn Teilnehmenden sind Führungen buchbar. Erleichterte Wege und Texte in Brailleschrift ermöglichen einen für alle offenen Besuch.

Mittelalterliches Castello und Kirchen

Der erste bekannte Beleg für die befestigte Siedlung stammt aus dem Jahr 1006. Damals gründete Pietro Attone da Todi an diesem Ort ein Kloster, das San Savino, Bischof und Märtyrer von Sulmona, gewidmet war. Zu den erhaltenen mittelalterlichen Resten gehören Mauern, ein spitzbogiges Tor, der Brunnen, der dreieckige Bergfried und Reste von Wohnhäusern. Der dreieckige Turm gilt als Wahrzeichen des Ortes und als einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Architektur am Trasimenischen See.

Ein zu Beginn des 16. Jahrhunderts erstellter Kataster erwähnt die Parrocchia di San Savino. Als die alte Pfarrkirche von San Savino in der Nähe des Trasimenischen Sees vom Einsturz bedroht war, wurde die Seelsorge in die innerhalb des Kastells gelegene Kirche Santa Maria Maddalena verlegt. Santa Maria Maddalena übernahm den Namen San Savino und erhielt das Taufbecken. Die Kirche von San Savino wurde 1747 nach einer Restaurierung geweiht; Francesco Riccardo Ferniani, Bischof von Perugia, nahm die Weihe vor.

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Eine weitere historische Spur findet sich in der Nähe von San Savino, bei der Naturoase: Dort sind Überreste eines Abflusskanals zu sehen, den Braccio Fortebraccio anlegte. Er war von 1416 bis 1424 Herr von Perugia; der Kanal entstand auf den Resten eines römischen Bauwerks.

Routenbezüge rund um San Savino

Der Via del Trasimeno umfasst eine Etappe von San Savino nach Panicale. Die Ciclovia Perugia-Trasimeno erreicht San Savino und mündet dort in die Ciclovia del Trasimeno. Die beiden Routenbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der Via del Trasimeno nennt Panicale als Ziel der Etappe; bei der Ciclovia geht es um den Anschluss an eine weitere Radroute in San Savino.

Dorftradition

Die Pro Loco San Savino besteht seit 1996 und organisiert als Teil ihrer Aktivitäten das traditionelle Dorffest Sagra del Gambero.

Weitere Reiseziele entdecken: Castel Ritaldi, Montebibico, Preggio, Parlesca, Missiano Di Panicale, Fratta Todina, Tordandrea, Torricella

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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