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Pontelungo: Wege, Fluss und Kirchen

Unterkünfte in Pontelungo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pontelungo lässt sich besonders über seine Wege, die Flusslandschaft und die Geschichte seiner Kirchen erschließen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit Fußwegen und regionaler Baugeschichte verbinden möchten, hilft ein Blick auf die unterschiedlichen Verläufe und Ziele. So können Sie vorab abwägen, ob Sie sich eher für einen Anstieg in Richtung Montalbano, einen Wegabschnitt am Ombrone oder die verschiedenen historischen Zeitschichten interessieren.

Wege mit unterschiedlichen Verläufen

Die Romea Strata erreicht an der Einfahrt nach Pontelungo wieder den Fluss Ombrone Pistoiese. Dort biegt sie links in Richtung der Hänge des Montalbano ab. Nach einigen Kilometern steigt die Route durch Wälder, Weinberge und Olivenhaine in den Hügeln an. Damit verändert sich der Charakter des beschriebenen Verlaufs: Am Ortseingang trifft die Route wieder auf den Fluss, später geht es in die Hügellandschaft hinauf.

Auch der Abschnitt Pistoia–Serravalle des Cammino di San Jacopo beginnt in Pontelungo und führt zum Convento di Giaccherino. Eine weitere Wegführung zweigt zunächst vom Cammino ab und führt ins Tal bis zum Torrente Vincio di Montagnana; anschließend verläuft sie um den Hügel zurück nach Pontelungo. Wenn Sie unterschiedliche Wegverläufe abwägen, stehen damit ein späterer Anstieg in Richtung Montalbano und eine beschriebene Variante mit Talabschnitt und Rückkehr zum Ort gegenüber.

Ombrone-Aue und Weg am Fluss

Ein Umweltweg verläuft innerhalb der rechten und linken Uferdämme und Auen von Pontelungo bis Gello. Prüfen Sie vor Ort die Beschilderung und den Zustand der Oberfläche, bevor Sie diesen Weg nutzen. Die breite Ombrone-Aue in diesem Abschnitt weist dichte Ufervegetation auf. Ihre Vogelwelt ähnelt teilweise derjenigen typischer Feuchtgebiete südlich der Ebene; welche Beobachtungen möglich sind, kann je nach Jahreszeit variieren. Der Landschaftsvergleich und der Hinweis auf die Vogelwelt geben dem Flussraum eine andere Perspektive als die Routen, die in Richtung der Hügel führen.

Kirchen aus verschiedenen Epochen

Die Geschichte von San Piero in Vincio lässt sich anhand mehrerer Zeitpunkte einordnen. Ein Dokument von 1185 erwähnt die Kirche unter dem Namen S. Petri Vico Petrosi. Im 13. Jahrhundert wurde San Piero in Vincio als von der Pieve di Groppoli abhängig verzeichnet. Die heutige Kirche wurde 1645 errichtet. So unterscheiden sich die frühe schriftliche Erwähnung, die spätere kirchliche Einordnung und das Baujahr des heutigen Gebäudes deutlich voneinander.

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Bei der heutigen Kirche S. Pancrazio a Celle treffen ebenfalls verschiedene Bauzeitschichten aufeinander: Sie wurde im 18. Jahrhundert umgebaut und bewahrt zugleich Spuren romanischer Baustrukturen. Im Raum Pistoia gilt sie als die Kirche mit dem frühesten dokumentarischen Nachweis. Ihre Geschichte verbindet damit einen frühen dokumentarischen Bezug mit sichtbaren älteren Baustrukturen und einem späteren Umbau.

Die Romea Strata führt außerdem zur Kirche Santi Pietro e Girolamo in Collina. Diese heutige Kirche wurde in den 1990er-Jahren nach einem Entwurf des Architekten Giovanni Michelucci errichtet. Der zeitliche Abstand zu den älteren Kirchen macht den Besuch verschiedener Baugeschichten zu einem eigenen Thema neben den Wegverläufen und der Flusslandschaft.

Orientierung mit dem Bus

Die Buslinie 76 von Autolinee Toscane trägt die Bezeichnung Pistoia FS–Pontelungo–Ramini–Case Soldi und umfasst die Haltestellen PONTELUNGO Ombrone und PONTELUNGO. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan, da sich Fahrzeiten und Angebot ändern können. Damit lässt sich die Busverbindung bei der Planung neben den beschriebenen Wegen als eigene Orientierung berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Santomato, Sarripoli, Arcigliano, Cireglio, Bottegone, Sammommè, Piastre, Piteccio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pistoia.

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