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Vecchiano entdecken

Unterkünfte in Vecchiano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vecchiano verbindet eine lange Kirchengeschichte mit einer Landschaft, die vom Serchio, geschützten Dünen und sanften Hügeln geprägt ist.

Landschaft am Serchio und an der Küste

Die Siedlung Vecchiano erstreckt sich am rechten Ufer des Serchio in Richtung Flussmündung. Ihre Umgebung verbindet sanfte Hügel, Wasserläufe und das Meer; zum Gebiet von Vecchiano gehört ein bedeutender Teil des Parco di Migliarino, San Rossore e Massaciuccoli.

Die Küste Vecchianos wird landseitig von der Macchia di Migliarino geschützt und weist ein geschütztes Dünenökosystem auf. Neben der Mündung des Serchio verändert sich die Form der Penisola dei Gabbiani durch Flussströmung, Stürme und Sturmfluten. Geschützte Dünen und die veränderliche Form der Halbinsel stehen damit für unterschiedliche Merkmale der Landschaft.

Für die Orientierung ist die Unterscheidung zwischen Siedlung und Gemeindegebiet hilfreich: Die Siedlung liegt am rechten Ufer, während Parkanteil und Küstenökosystem den weiteren Raum kennzeichnen.

Kirchen und Baugeschichte

Die Geschichte Nodicas und die Geschichte seiner Kirche lassen sich anhand unterschiedlicher Jahreszahlen einordnen. Die erste urkundliche Erwähnung Nodicas stammt aus dem Jahr 1047. Die älteste überlieferte Erwähnung der Chiesa dei Santi Simone e Giuda findet sich dagegen im Zehntbuch von 1296. Die Daten benennen zwei Bezugspunkte: die Siedlung und die Kirche.

Der mittelalterliche Glockenturm der Chiesa dei Santi Simone e Giuda wurde 1319 errichtet. Nach schweren Erdbebenschäden im Jahr 1840 wurde das heutige Gebäude zehn Jahre später über einer mittelalterlichen Kirche neu errichtet. Der einschiffige Innenraum hat ein Hauptschiff ohne Seitenschiffe; die halbrunde Apsis bildet den gerundeten Abschluss des Kirchenraums.

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Der ursprünglich befestigte Komplex Santa Maria in Castello liegt unmittelbar außerhalb von Vecchiano auf einem Felsvorsprung; der erhöhte Punkt bietet einen Blick über die darunterliegende Ebene. Die Kirche wurde 1120 aus einer früheren kleinen Kapelle und dem Burgturm errichtet. Früher war Santa Maria in Castello Teil der Burg von Vecchiano, deren dokumentierte Ursprünge bis in das Jahr 1120 zurückreichen. An der linken Wand sind Reste von Fresken aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert sichtbar.

Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Bauphasen: die Errichtung Santa Marias aus Kapelle und Burgturm 1120, den Glockenturm von 1319 und den Wiederaufbau nach den Erdbebenschäden von 1840.

Strada dell’Olio dei Monti Pisani

Die Strada dell’Olio dei Monti Pisani führt durch Vecchiano, eine von fünf Gemeinden entlang der Route, und kann von Vecchiano aus erkundet werden. Sie verbindet künstlerische und natürliche Sehenswürdigkeiten mit Verkostungen von nativem Olivenöl extra und anderen typischen lokalen Produkten. Während die Kirchen konkrete Bauphasen greifbar machen, verbindet die Route Kunst- und Natursehenswürdigkeiten mit Verkostungen und setzt damit einen anderen thematischen Schwerpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Filettole, Avane, Migliarino, Casino di Terra, Le Colombaie, Castel del Bosco, Buti, Terricciola

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pisa.

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