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Legoli entdecken: Kunst, Tabernakel und Alta Valdera

Unterkünfte in Legoli

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Legoli erschließt sich über mehrere unterschiedliche Motive: die zeitgenössische Installation „Presenze“, das Tabernakel in Legoli und den Blick über die Landschaft der Alta Valdera. Kunst, Kulturerbe und Landschaft setzen eigene Akzente. So können Sie den Ort nach den Themen einordnen, die Sie auf Ihrer Reise interessieren: von großformatigen Skulpturen über ein bemaltes Tabernakel bis zum Panorama von einer Kirchenterrasse.

„Presenze“: Skulpturen und die Idee des Wandels

Die Installation „Presenze“ umfasst vier Skulpturen von Naturaliter Snc, die zwischen 5 und 9 Meter hoch sind. Diese Maße geben der Arbeit einen großformatigen Charakter; zugleich umfasst die Gruppe verschiedene Höhen. Die Skulpturen bestehen aus Polystyrol und Polyurethanschaum und sind mit Zementfasern verkleidet. Werkstoffe und äußere Hülle bilden damit zwei unterscheidbare Aspekte ihrer Gestaltung. Inspiriert wurde „Presenze“ von der Vorstellung, dass aus Abfall neues Leben entstehen kann. So stehen die konkreten Materialien neben einem Gedanken über Wandel und Neubeginn. Wer sich für zeitgenössische Kunst interessiert, findet hier sowohl an der Größe der Figuren als auch an ihrer künstlerischen Idee Anknüpfungspunkte.

Triangolo Verde und seine Aktivitäten

Das Triangolo Verde ist direkt von der Straße Via Libbiano a Legoli aus erreichbar. Zu seinen Aktivitäten gehören Veranstaltungen, kulturelle Angebote und Ausbildungskurse. Für das Triangolo Verde sind außerdem kostenlose Führungen zur Abfallbehandlungs- und Entsorgungsanlage, zum Bereich der „Giganten“ oder zu beiden vorgesehen. Wenn eine Führung zu Ihren Plänen gehört, prüfen Sie vorab, ob sie für Ihren Besuch angeboten wird. Damit lässt sich dieses Thema von den Kunst- und Kulturerbe-Motiven in Legoli unterscheiden: Hier stehen Aktivitäten und die Möglichkeit einer Führung im Mittelpunkt.

Tabernakel: Fresken und Schutzgeschichte

Das Tabernakel in Legoli ist an allen vier Seiten mit Fresken ausgemalt. Die Gestaltung beschränkt sich also nicht auf eine einzelne Bildfläche. Zum Schutz des Tabernakels errichtete Alesso della Fanteria im Jahr 1822 ein kleines Begräbnisoratorium. Die vierseitige Ausmalung und das Oratorium eröffnen zwei verschiedene Blickwinkel auf dasselbe Tabernakel: seine künstlerische Gestaltung und seine Schutzgeschichte. Das Tabernakel wurde wahrscheinlich von Benozzo Gozzoli während seines Aufenthalts in Legoli geschaffen. Die wahrscheinliche Zuschreibung gibt dem Bauwerk eine kunsthistorische Einordnung, während die Fresken und das Oratorium konkrete Aspekte seiner Gestaltung und Geschichte benennen.

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Mit dem Fahrrad zum Tabernakel

Die Radrundstrecke Ghizzano–Libbiano–Legoli umfasst einen kurzen Abstecher zum Tabernacolo di Benozzo Gozzoli in der Kapelle Santa Caterina in Legoli. Damit ist das Tabernakel auch als Ziel innerhalb einer Radrundstrecke benannt. Für Ihre Reiseplanung verbindet dieser Abstecher einen Bezug zum Radfahren mit einem konkreten Kulturerbe-Motiv, ohne dass die verschiedenen Themen des Ortes zu einem einzigen Schwerpunkt werden müssen.

Der Blick über die Alta Valdera

Von der Terrasse der Pfarrkirche Saints Giusto and Bartolomeo reicht der Blick über die Wälder, Weizenfelder, Weinberge und Olivenhaine der Alta Valdera. Das Panorama umfasst damit Waldflächen und unterschiedliche landwirtschaftlich geprägte Landschaftselemente. Im Vergleich zum Tabernakel verschiebt sich der Maßstab: Dort stehen Fresken und Oratorium an einem einzelnen Bauwerk im Mittelpunkt, von der Terrasse aus die Landschaft mit ihren verschiedenen Flächen. Wenn Sie neben Kunst und Kulturerbe auch die Landschaft der Alta Valdera einordnen möchten, bietet dieser Blick einen eigenen Zugang zu Legolis Umgebung.

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