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Querceto: Burg, Pieve und Ginori-Kunst

Unterkünfte in Querceto

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Querceto verbindet eine markante Burgengeschichte mit einer romanischen Pieve, Kunst aus dem Umfeld der Familie Ginori und einer Route in die Wälder von Monterufoli. So stehen bei einem Aufenthalt verschiedene Themen nebeneinander: die frühere Befestigung und die Entwicklung des Dorfes, kunsthandwerkliche Details und eine Landschaftstour. Auch die Weinverkostung hat einen konkreten Ortsbezug, denn sie endet in der ehemaligen Ölmühle von Querceto.

Burgort und Pieve

Querceto war historisch eine bedeutende Burg und stellte dem Comune di Volterra etwa 600 Bewaffnete. Der historische Komplex war durch eine Burgmauer geschützt und umfasste ein Tor, zwei Plätze und eine Zisterne. Die Angaben zeichnen zwei Seiten der früheren Anlage: ihre Bedeutung für Volterra und den Aufbau des befestigten Ortes.

Um 1100 wurde die Pieve di San Giovanni Battista innerhalb der Burgmauern von Querceto verlegt; seitdem ist das Dorf ihr ständiger Sitz. Die Pieve ist ein einfaches romanisches Gebäude mit regelmäßigen Lagen kleiner Sandsteinquader. Quader sind behauene, blockförmige Steine; ihre regelmäßige Schichtung gibt dem schlichten Bau eine klar gegliederte Mauerfläche. Über dem Portal befindet sich eine Majolika mit Madonna und Kind aus den Porzellanmanufakturen der Ginori in Florenz. Sie wurde dort zu Beginn des 20. Jahrhunderts angebracht.

Für die zeitliche Einordnung sind diese Angaben getrennt zu lesen: Quercetos Rolle als bedeutende Burg gehört zur historischen Ortsgeschichte, die Verlegung der Pieve erfolgte um 1100, und die Majolika kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinzu. Sie beschreiben verschiedene Stationen des Ortes, nicht ein einziges Bauereignis.

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Ginori-Kunst und Weinverkostung

Im Salon des Castello Ginori di Querceto sind Gemälde und wertvolle Porzellane der Familie Ginori Lisci ausgestellt. Die Weinverkostung endet in La Dispensa del Castello, die in der ehemaligen Ölmühle von Querceto untergebracht ist. Dort befinden sich die originalen Maschinen, darunter eine Steinmühle. So stehen eine Kunstsammlung und die Ausstattung einer früheren Ölmühle als unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte nebeneinander.

Route durch Wald und Landschaft

Die Route „Il castello di Querceto e la foresta di Monterufoli“ beginnt in Querceto und steigt auf einer Schotterstraße allmählich an. Sie führt in ein Naturschutzgebiet und durch kühle Eichenwälder mit hoher Biodiversität. Auf dem Rückweg geht es vom Talboden nach Querceto durch eine gepflegte landwirtschaftlich-pastorale Landschaft mit Panoramablicken. Hin- und Rückweg unterscheiden sich so im Landschaftseindruck: Auf den Anstieg folgen geschützte Eichenwälder, während die Rückkehr stärker von landwirtschaftlicher Nutzung und Ausblicken geprägt ist. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen und die Download-Tracks, denn die Oberflächenbedingungen können sich ändern. Beziehen Sie den allmählichen Anstieg in Ihre Planung ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Ponteginori, Sassa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Montecatini Val Di Cecina.

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