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Gramolazzo: Stausee, CAI 189 und Paese Alto

Unterkünfte in Gramolazzo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gramolazzo vereint einen künstlichen Stausee, einen beschriebenen Abschnitt des Sentiero CAI 189 und einen älteren Ortsbereich mit Steinhäusern. Für Ihre Reiseplanung entstehen daraus drei verschiedene Blickwinkel: die Nutzung des Flusses für Wasserkraft, eine wechselnde Weglandschaft und die bauliche Gestalt des Paese Alto. Wenn Sie nach einem Hotel suchen, kann dieser thematische Schwerpunkt bei der Wahl Gramolazzos als Reiseziel helfen.

Stausee und Parco del Lago

Der Lago di Gramolazzo ist ein künstlicher Stausee, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Wasserkraftnutzung des Flusses Serchio und seiner Nebenflüsse angelegt wurde. Seine Fläche beträgt etwa 1 km². Entstehung und Zweck gehören damit zusammen: Der See ist nicht nur ein Landschaftselement, sondern auch Teil der Nutzung des Flusses zur Energiegewinnung. Die Flächenangabe ergänzt diesen Zusammenhang um eine konkrete Größenordnung.

Der Parco del Lago wurde 2016 im Rahmen der touristischen Neugestaltung des linken Seeufers eingeweiht. Damit stehen am See zwei unterschiedliche zeitliche Zusammenhänge nebeneinander: seine Anlage für Wasserkraft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die spätere touristische Neugestaltung des Ufers. Diese Abfolge ordnet die Wasserlandschaft sowohl technisch als auch touristisch ein.

Der Verlauf des Sentiero CAI 189

Der Sentiero CAI 189 beginnt an der Staatsstraße unmittelbar nach dem Ortsausgang von Gramolazzo. Der Abschnitt von Gramolazzo bis zur Foce Rifogliola führt zunächst durch die breite Talsohle des Serchio. Anschließend verläuft er durch das wellige Gebiet Località Mandria mit einem Kastanienwald. Die Strecke wechselt somit von einer breiten Talform zu welligem Gelände und einer konkret benannten Waldlandschaft. Wenn Sie sich für den Verlauf interessieren, können Sie diese Abfolge der Landschaften als Schwerpunkt des Abschnitts betrachten.

Am nördlichen Spallone des Poggio mündet der Sentiero 189 in den Sentiero 181 ein; der Spallone wird als Alpe di Ugliano bezeichnet. Damit ist auch der Anschluss an den zweiten benannten Weg Teil der Routenbeschreibung. Da sich Wegverhältnisse ändern können, prüfen Sie vor einer Tour die aktuelle Situation.

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Paese Alto und die Kirchen

Der Paese Alto ist der ältere Bereich von Gramolazzo und besteht aus Steinhäusern. Die Einordnung als älterer Ortsteil und das Baumaterial beschreiben zwei unterschiedliche Aspekte: die Stellung des Bereichs innerhalb des Ortes und seine bauliche Gestalt. Für einen Blick auf die Dorfstruktur setzt der Paese Alto damit einen anderen Akzent als Stausee und Wanderweg: Hier geht es um den älteren bebauten Bereich, nicht um die Nutzung des Flusses oder den Wechsel der Landschaft entlang einer Strecke.

Eine Kirche in Gramolazzo wird vor Ort als Chiesa Nuova bezeichnet. Die Chiesa Vecchia liegt in erhöhter Lage oberhalb des Ortes und ist über kleine, steile Straßen erreichbar. So unterscheiden sich die beiden benannten Kirchen auch in der Art der Orientierung: Bei der Chiesa Nuova ist der lokale Name der Anhaltspunkt, bei der Chiesa Vecchia kommen die erhöhte Lage und der beschriebene Straßenverlauf hinzu. Wenn Sie die Chiesa Vecchia einplanen, berücksichtigen Sie die Steigung der Straßen.

Für die Entscheidung, ob Gramolazzo zu Ihren Reiseplänen passt, können Sie diese Themen gegeneinander abwägen: die Entstehung des Stausees und die spätere Gestaltung des Seeufers, die Landschaftsfolge am Sentiero CAI 189 oder die ältere Bausubstanz des Paese Alto. So erhält die Suche nach einem Hotel in Gramolazzo einen konkreten Zielbezug, ohne dass alle Aufenthalte denselben Schwerpunkt haben müssen.

Weitere Reiseziele entdecken: Villa Basilica, Piazza Al Serchio, Gallicano, Camaiore, Motrone, Partigliano, Vergemoli, Altopascio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lucca.

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