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Gioviano: Aussicht und Geschichte

Unterkünfte in Gioviano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Gioviano suchen, können Ihre Interessen den Ausschlag geben: Aussicht, Wege im Ort oder Bau- und Erinnerungsgeschichte. Die konkreten Themen unterscheiden sich deutlich und geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte für die Reiseplanung.

Aussicht, Ortswege und Landschaft

Der Aussichtspunkt Prata bietet einen Panoramablick über das Serchio-Tal. Die Rughe, die engen, kurvenreichen Gassen Giovianos, führen bergauf zum Castello. Von Gioviano aus erreichen Sie das Oratorio di San Bartolomeo über einen kurzen Spaziergang. Damit stehen unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: ein Blick über das Tal, ein kurzer Weg zu einem Oratorium und der Anstieg durch die Gassen in Richtung Castello. So können Sie Aussicht, einen konkreten Spaziergang und den Wegcharakter im Ort als getrennte Aspekte betrachten.

Der Antro della Paura bei Gioviano ist eine in Kalkstein ausgebildete Höhle. Sie hat die Form eines etwa 30 Meter langen Gangs, der sich zum Ende hin verengt. Diese genaue Formbeschreibung ergänzt die Aussicht und die historischen Bauwerke um einen geologischen Aspekt. Wer sich für Landschaft und Gesteinsformen interessiert, findet hier ein anderes Thema als bei den Kirchen und der Ortsgeschichte.

Castello und Kirchen

Vom Castello di Gioviano sind heute nur einige Mauerfragmente erhalten. Auf dem Gelände des früheren Castello steht heute die Pfarrkirche. Damit treffen am selben Ort die erhaltenen Reste einer früheren Burg und eine heutige Kirche aufeinander.

Die Chiesa di Santa Maria Assunta hat eine mehrschichtige Baugeschichte: Sie wurde in mehreren Epochen erweitert und umgebaut, zuletzt 1920 nach dem Erdbeben. Ihre Fresken stammen von Pellegrino Lamberti. Zur Ausstattung gehört außerdem eine Orgel aus dem 17. Jahrhundert von Crudeli. Erweiterungen und Umbauten über mehrere Epochen hinweg geben einen anderen Blick auf die Baugeschichte als die wenigen erhaltenen Mauerfragmente des Castello.

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Auch zwei Oratorien bieten unterschiedliche historische Bezugspunkte. Das Oratorio di San Rocco aus dem 16. Jahrhundert befindet sich in Gioviano. Das Oratorio di San Bartolomeo wurde in der Ortschaft Sartana vor dem Jahr 1000 gegründet; von Gioviano aus führt ein kurzer Spaziergang dorthin. Die Zeitangaben machen den Unterschied deutlich: San Bartolomeo reicht mit seiner Gründung vor das Jahr 1000 zurück, während San Rocco dem 16. Jahrhundert zugeordnet ist.

Giovianos historische Bezüge

Pietro Barsanti wurde am 30. Juli 1849 in Gioviano geboren. Er war Mazzinianer und Freimaurer und wurde 1870 am Castello Sforzesco in Mailand erschossen, nachdem er in einen Aufstandsversuch verwickelt gewesen war. Seine sterblichen Überreste wurden am 2. Juni 2003 in einer feierlichen Zeremonie nach Gioviano überführt. Geburtsort, spätere Ereignisse und die Überführung bilden unterschiedliche Stationen seiner Verbindung mit Gioviano.

In einer Liste zur Via Clodia im Gebiet von Borgo a Mozzano ist Gioviano als Punkt 17 aufgeführt. Zusammen mit den Bauwerken und den überlieferten Lebensdaten Barsantis ergibt sich so ein vielseitiges Bild der Geschichte des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Ponte Della Maddalena, San Donato, Valdottavo, Diecimo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borgo A Mozzano.

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