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San Quirico: Kirchenkunst und die Geschichte von Vitozza

Unterkünfte in San Quirico

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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San Quirico verbindet sakrale Kunst mit der Geschichte der archäologischen Stätte Vitozza und einer genau datierten Entwicklung der Pfarrei. Wenn Sie ein Hotel für einen kulturhistorisch ausgerichteten Aufenthalt suchen, lassen sich hier mehrere unterschiedliche Schwerpunkte berücksichtigen: Kirchenbau und religiöse Kunst, die Überreste von Vitozza sowie die Entwicklung der Ortsgeschichte. Die Zeitangaben reichen von den frühesten Nachweisen der Stätte bis zur Gründung der Pfarrei im 18. Jahrhundert.

Kirchenbau und sakrale Kunst

Die Pfarrkirche Santi Quirico e Giulitta weist ein neoklassizistisches Erscheinungsbild auf. Ihre Fassade besitzt ein Portal aus Travertin. Zum kirchlichen Bestand gehört auch eine Terrakotta, die der Robbiana-Schule zugeschrieben wird und die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind darstellt. Bau und Kunstwerk stehen damit als zwei verschiedene kulturhistorische Anknüpfungspunkte nebeneinander: der Stil des Gebäudes und die kunsthistorische Einordnung eines religiösen Motivs.

Vitozza: archäologische Spuren und Zeitgeschichte

Vitozza, die „Stadt aus Stein“, ist eine archäologische Stätte, die Überreste mehrerer Befestigungsanlagen und Kirchen bewahrt. Die frühesten Nachweise für Vitozza reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Davon zu unterscheiden ist die Entstehungsgeschichte San Quiricos: Deren Ursprünge stehen mit dem Ende der Höhlensiedlung Vitozza um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Verbindung. Die Zeitangaben markieren also unterschiedliche historische Punkte – frühe Nachweise für Vitozza und eine später angesetzte Verbindung zur Entstehung San Quiricos.

Auch die Verbindung Vitozzas mit den Vie Cave gehört zur Einordnung der Stätte. Dieser Zusammenhang besitzt archäologischen, geomorphologischen, naturkundlichen und landschaftlichen Wert. Zum Archäologischen Park Città del Tufo gehört bei San Quirico das Gebiet von Vitozza. Der Name San Quirico geht vermutlich auf eine der drei Kirchen zurück, die sich in der Antike in Vitozza befanden und dem Heiligen geweiht waren.

Vom Landgut zur Pfarrei

Die Grafen Orsini machten das Gebiet von San Quirico zu einem Landgut mit mehreren Höfen. Zu diesem Gut gehörte ein Turm, der zunächst der Verteidigung und Kontrolle diente. Später wurde er in eine landwirtschaftliche Einheit umgewandelt. Damit steht neben den Spuren der Höhlensiedlung eine weitere Geschichte des Gebiets: die Nutzung eines Landguts und der Wandel der Funktion eines zugehörigen Turms.

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In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde in San Quirico eine dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kapelle errichtet. Die Pfarrei Santi Quirico e Giulitta wurde zwischen dem 25. Juli und dem 24. Oktober 1785 gegründet; ihr Gebiet wurde von S. Maria dell’Aquila abgetrennt. Kapelle und Pfarreigründung sind damit zwei unterschiedliche Stationen der religiösen Ortsgeschichte: auf den Kapellenbau folgte die institutionelle Entwicklung der Pfarrei.

Termine und Radrundfahrt

Als Datum des Patronatsfestes von San Quirico e Giulitta ist der 16. Juni angegeben. Wenn Sie dieses Datum für Ihre Reiseplanung heranziehen, prüfen Sie den Termin vorab.

Die Radrundfahrt „Pitigliano e Sorano: viaggio nella civiltà del tufo“ folgt der Provinzstraße San Quirico (SP 12). Straßenbelag und Zugangsbedingungen können sich ändern. Wenn Sie die Rundfahrt einplanen, prüfen Sie deshalb vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sorano.

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