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Santa Fiora entdecken: Kultur, Geschichte und La Peschiera

Unterkünfte in Santa Fiora

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Santa Fiora verbindet ein klar gegliedertes historisches Zentrum mit Museen, der Pieve delle Sante Flora e Lucilla und der Parkanlage La Peschiera. Für die Wahl eines Aufenthaltsorts können Sie die Schwerpunkte gut unterscheiden: Im Ortsbild und in der Kirche begegnen Ihnen Geschichte und Architektur, während Museen die Themen Stadtgeschichte und Bergbau erschließen. Ein jährlich begangenes Patronatsfest und eine regionale Produkt-Route ergänzen das kulturelle Angebot.

Kultur im Zentrum

Das historische Zentrum liegt auf einem Trachythügel und gliedert sich in die drei Stadtviertel Castello, Borgo und Montecatino. Die Dreiteilung gibt dem Ortsbild eine klare Struktur, an der Sie die verschiedenen Bereiche unterscheiden können. Die Pieve delle Sante Flora e Lucilla wird seit 1142 erwähnt und weist gotische sowie Renaissance-Elemente auf. Jahreszahl und Stilmerkmale eröffnen zwei unterschiedliche Perspektiven: die lange schriftliche Erwähnung der Kirche und ihre architektonische Einordnung.

Im Museo della Contea wird die Geschichte Santa Fioras anhand historischer Innenräume, Dokumente und Porträts aus der privaten Sammlung Sforza Cesarini vermittelt; eine multimediale Inszenierung ergänzt die Darstellung. Zusammen mit der Pieve ergeben sich so zwei unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte: Architektur einerseits, Innenräume, Sammlung und multimediale Vermittlung andererseits.

La Peschiera: vom Fischbecken zum Park

Eine andere Perspektive bietet La Peschiera: Sie begann als mittelalterliches Becken zur Forellenzucht. Im 15. Jahrhundert wandelte die Familie Sforza die Anlage in einen Adelsgarten um; im 19. Jahrhundert wurde daraus ein Park im englischen Stil. In La Peschiera leben Forellen, Stockenten und Schwäne. Zur Vegetation gehören unter anderem Tannen, Zypressen, Magnolien, Eichen und Kastanien. Die Anlage ist frei von architektonischen Barrieren. So treffen ihre Geschichte der Garten- und Parkgestaltung und eine konkret benennbare Tier- und Pflanzenwelt aufeinander.

Bergbaugeschichte am Monte Amiata

Das Museo delle Miniere di Mercurio del Monte Amiata umfasst fünf Ausstellungsräume zur Geschichte des Bergbaus und zu den Entwicklungen, die das Gebiet des Monte Amiata zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert prägten, besonders im Raum zwischen Santa Fiora und Castell’Azzara. Ein von Bergleuten angelegter, rekonstruierter unterirdischer Stollen veranschaulicht das Arbeitsumfeld im Bergbau. Die archäologische Abteilung ergänzt die Ausstellung mit Funden aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Damit stehen archäologische Zeugnisse und die Bergbaugeschichte der Jahrhunderte 19 und 20 als unterschiedliche historische Ebenen nebeneinander.

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Feste und regionale Produkte

Das Patronatsfest Festa delle Sante Flora e Lucilla findet jedes Jahr am 29. Juli statt. Zur Feier gehört eine Prozession mit den Reliquien der beiden Heiligen durch Santa Fiora. Eine am 30. August 2024 aktualisierte Programmbeschreibung nennt für das Festival Santa Fiora in Musica ein Sommerprogramm von Juni bis September mit Konzerten im Teatro Andrea Camilleri und im Auditorium della Peschiera. Prüfen Sie für Ihre Reise die aktuellen Termine und das Programm.

Die Strada del Vino Montecucco e dai sapori dell’Amiata durchquert Santa Fiora und führt zur Entdeckung regionaler Produkte wie Montecucco DOC und Kastanien des Monte Amiata IGP. So ergänzen Wein und Kastanien die historischen, architektonischen und landschaftlichen Schwerpunkte des Orts um einen eigenen regionalen Zugang.

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