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Terrarossa: Natur, Wanderwege und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Terrarossa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Terrarossa vereint Naturbezüge, Wanderwege und eine vielschichtige Bergbaugeschichte. Diese Themen geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte, um das Reiseziel für Ihren Aufenthalt einzuordnen.

Naturraum und Tierwelt

Fast der gesamte Geltungsbereich der Terrarossa betreffenden Variante liegt im Natura-2000-Gebiet „Monte Argentario, Isolotto di Porto Ercole e Argentarola“; die Siedlung Terrarossa selbst ist ausgenommen. Das Gebiet ist sowohl als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung als auch als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen.

Im Gebiet von Terrarossa bei Le Piane und dem Golfplatz wurden Turmfalken, Zwergohreulen, Ziegenmelker, Neuntöter, Äskulapnattern, Stachelschweine und Landschildkröten festgestellt. Die Tierwelt umfasst damit unterschiedliche Vogelarten, Reptilien und Säugetiere.

Wandern mit unterschiedlichen Zielen

Die Wanderung Nr. 20 „Da Terrarossa al Convento dei Passionisti e ritorno“ beginnt am Piazzale di Terrarossa. Der Weg zum Convento dei Passionisti führt bergauf durch Olivenhaine und mediterrane Macchia. Name und Verlauf geben der Tour einen klaren Bezugspunkt: das Kloster und den Weg zurück.

Ein anderes Landschaftsbild bietet der Rundweg Anello delle Miniere. Nach dem Abstieg führt er durch dichtes Waldgebiet zu den Torri Minerarie di Terrarossa. Die beiden alleinstehenden Stahlbetonstrukturen sind über vierzig Meter hoch. So treffen bei dieser Route ein bewaldeter Abschnitt und ein markantes Zeugnis des Bergbaus aufeinander.

Der etwa 4 km lange kombinierte Rad- und Fußweg von Terrarossa nach Santa Liberata verläuft über Costa di Teva bis zum Kanal von Santa Liberata, an dem der Tombolo della Giannella beginnt. Zugleich führt die Strecke am Ufer der Laguna di Ponente entlang. Die ungefähre Länge bleibt dabei ein Richtwert, keine exakte Angabe.

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Für den Vergleich der Routen zählen vor allem Ziel und Landschaft: Bei Nr. 20 stehen der Anstieg durch Olivenhaine und Macchia sowie das Convento im Mittelpunkt; beim Anello sind es Wald und Minentürme. Der Weg nach Santa Liberata verbindet Rad- und Fußweg mit der Strecke am Lagunenufer. So können Sie Ihre Auswahl an den Landschaften und Zielen ausrichten, die Sie interessieren.

Bergbau und ältere Bauzeugnisse

Die Hügel von Terrarossa bargen Pyritvorkommen. Rötliche Ausbisse des Minerals erklären den Namen des Ortes. Zur industriellen Geschichte gehört auch ein Schmalspur-Bahnanschluss: Er wurde 1914 in Betrieb genommen, zweigte von der Bahnstrecke Orbetello–Porto Santo Stefano ab und versorgte die Minen von Terrarossa.

Weitere historische Spuren reichen über den Bergbau hinaus. In Terrarossa befindet sich der sogenannte Komplex der Casali di Terra Rossa aus dem 17. Jahrhundert. Außerdem gibt es militärische Ruinen aus dem Zweiten Weltkrieg in Form von Stahlbeton-Kasematten. In der näheren Umgebung stand das Forte di Terrarossa, eine Verteidigungsanlage, die die Franzosen zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der napoleonischen Zeit errichteten.

Damit begegnen Ihnen in Terrarossa verschiedene Zeitabschnitte: die Casali aus dem 17. Jahrhundert, das Forte aus der napoleonischen Zeit, die Kasematten des Zweiten Weltkriegs und die Zeugnisse des Bergbaus. Zusammen mit den unterschiedlichen Wander- und Radwegen ergeben sie mehrere konkrete Schwerpunkte, anhand derer Sie Terrarossa als Reiseziel auswählen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Porto Ercole, Porto San Stefano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Monte Argentario.

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