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Caldana entdecken: Kirchen, Marmor und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Caldana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Caldana erstreckt sich über die letzten Metalliferischen Hügel vor der Ebene der Maremma. Zur Ortsgeschichte gehören kirchliche Bauwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten und die Gewinnung von Naturstein. Wenn Sie ein Hotelziel nach kulturellen Interessen auswählen, bietet diese Verbindung einen konkreten Ansatz: Sie können Baugeschichte und sichtbare Spuren des Abbaus als unterschiedliche Themen des Ortes betrachten.

Landschaft und Naturstein

Nordwestlich von Caldana sind die Steinbrüche Cave “Marmo Rosso” di Caldana weiterhin deutlich sichtbar; der Natursteinabbau dort dauerte bis 1975. Die Steinbrüche gehören damit sowohl zur sichtbaren Landschaft als auch zur Geschichte der früheren Gewinnung. Das Enddatum ordnet diese Nutzung zeitlich ein und macht den Unterschied zwischen den heute sichtbaren Steinbrüchen und dem beendeten Abbau deutlich.

Ein eigener Aspekt ist der rosafarbene Zierstein, der in Caldana als Portasanta bezeichnet wird. Er wurde mindestens seit dem 16. Jahrhundert abgebaut. Daneben wurde Marmor aus Caldana für zahlreiche Baudenkmäler in der Provinz Grosseto sowie in Pisa, Siena, Florenz, Rom und Berlin verwendet. So stehen die Steinbrüche vor Ort und die Verwendung von Caldana-Marmor an verschiedenen Orten für zwei unterschiedliche Blickwinkel auf die Materialgeschichte: die Gewinnung und den Einsatz in der Baukunst.

Kirchen und ihre Baugeschichte

Am Ende des Borgo steht das Oratorio di Sant’Antonio, eine kleine Kirche, die dem heiligen Antonius von Padua geweiht ist. Die Casa Canonica stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie war die frühere Pieve di San Biagio, also die alte Kirche des Ortes, bevor Ende des 16. Jahrhunderts der Tempio di San Biagio errichtet wurde. Diese zeitliche Folge zeigt, dass Caldanas religiöse Baugeschichte mehrere Phasen umfasst.

Die Kirche San Biagio in Caldana besitzt eine Fassade mit ionischen Pilastern im oberen und dorischen Pilastern im unteren Bereich sowie einem zentralen Rosettenfenster. Die unterschiedliche Anordnung der Pilaster und das Fenster in der Mitte geben der Fassade eine klar gegliederte Gestaltung. Im Inneren enthält die Kirche ein Taufbecken aus Portasanta-Marmor. Damit verbindet sich ein konkretes Ausstattungsstück mit dem rosafarbenen Zierstein, der in Caldana abgebaut wurde.

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Palazzo Austini und Convento

Der Palazzo signorile Austini stammt aus dem 16. Jahrhundert und war der alte Palast der Austini, der Herren der Burg. Neben der religiösen Baugeschichte steht hier die frühere Herrschaft der Austini im Mittelpunkt. Bauzeit und historische Funktion ordnen den Palazzo in eine andere Geschichte des Ortes ein als die ehemalige Pieve und den später errichteten Tempel.

Vom früheren Convento ist nur wenig erhalten. Zu den erhaltenen Elementen zählen die Eingangstür und der Korridor der oberen Zellen. Damit stehen beim Convento konkrete Teile der früheren Anlage im Vordergrund, während bei der Casa Canonica und beim Palazzo vor allem ihre frühere Funktion und ihre historische Einordnung wichtig sind.

Caldana als Ziel für Ihren Aufenthalt

Für Ihre Zielwahl lässt sich der Unterschied knapp fassen: Bei Kirchen und Palazzo stehen Bauzeit und frühere Funktion im Vordergrund; bei den Steinbrüchen und dem Marmor geht es um Abbau und Verwendung des Materials. Wenn Sie ein Hotel in Caldana suchen, hilft diese Gegenüberstellung, den kulturellen Schwerpunkt des Reiseziels mit Ihren Interessen abzugleichen.

Weitere Reiseziele entdecken: Giuncarico, Bivio Di Ravi, Bagno Di Gavorrano, Ravi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gavorrano.

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