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Frassine: Wallfahrt, Kunst und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Frassine

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Frassine ist ein Reiseziel, dessen Geschichte von einer langobardischen Siedlung bis zu Wallfahrt und Kunst reicht. Für die Planung geben konkrete Anhaltspunkte: das Fest der Madonna del Frassine am 25. April, die Öffnungszeiten des Santuario und mehrere historische Ortsbezüge.

Wallfahrt und praktische Orientierung

Das Santuario della Madonna del Frassine ist weiterhin Ziel von Wallfahrten, besonders am 25. April, dem Fest der Madonna del Frassine. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin ausrichten, prüfen Sie die Einzelheiten der Feier vorab, denn Veranstaltungsdetails können variieren.

Das Santuario Nostra Signora del Frassine ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Da es sich um aktuelle Öffnungszeiten handelt, prüfen Sie diese vor Ihrer Anreise. Neben dem Santuario della Madonna del Frassine befindet sich die Casa del Pellegrino, ein tagsüber selbstverwaltet genutztes Empfangsgebäude mit Küche und Speisesaal. Wenn Sie eine Nutzung einplanen, klären Sie die aktuellen Arrangements bei Bedarf vorab.

Ortsgeschichte und Baugeschichte

Frassine entstand im 6. Jahrhundert unter dem Namen Gualdo del Re als langobardische Siedlung. Um das Jahr 1000 erscheint erstmals der Name Frassine. Das sind zwei unterschiedliche historische Angaben: Die erste betrifft die Siedlung unter ihrem damaligen Namen, die zweite das erste Auftreten des Namens Frassine. Die erste Namensnennung ist somit nicht mit dem Gründungszeitpunkt gleichzusetzen.

Die kirchliche Baugeschichte setzt an einem späteren Punkt an. Das Santuario della Madonna del Frassine wurde auf den Ruinen der früheren Kirche Santa Maria in Frassineto errichtet, die für das 14. und 15. Jahrhundert belegt ist. So lassen sich die frühe Siedlungsgeschichte und die Geschichte des Sakralbaus als verschiedene zeitliche Ebenen betrachten.

Kunst und Erinnerungsorte

Im Santuario befindet sich die Holzstatue der „Vergine col Bambino“. Sie wird einem bis heute unbekannten Künstler der pisanischen Schule des 14. Jahrhunderts zugeschrieben. Die kunsthistorische Einordnung benennt damit eine Schule und Epoche, ohne eine konkrete Urheberschaft festzulegen.

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Das Partisanenmahnmal „Cippo ai caduti di Frassine“ befindet sich in Frassine. Es erinnert an die gefallenen Partisanen und setzt damit einen anderen Akzent als die sakrale Kunstgeschichte des Ortes.

Eine weitere historische Episode ist der Schwefelsteinbruch, der in Frassine etwa von 1500 bis 1600 in Betrieb war. Das kleine „Museo dei miracoli“ umfasst zahlreiche bemalte Tafeln aus dem 19. Jahrhundert. Neben der Holzstatue des 14. Jahrhunderts steht damit auch eine spätere Kunstphase im Blick.

Landschaft bei den Bagni del Re

Die Bagni del Re liegen in der näheren Umgebung von Frassine, auf der Ebene zwischen dem Fluss Cornia und dem Hügel von Frassine, entlang des Fosso Malguado. Zu dem Gelände mit drei Gebäuden gehörten Thermalquellen. Diese geografischen Bezugspunkte ordnen die Bagni del Re in eine Landschaft zwischen Fluss, Ebene, Hügel und Wasserlauf ein.

Hotels für Frassine suchen

Wenn Sie Hotels für Frassine suchen, beginnen Sie mit Ihren Reisedaten und dem Anlass Ihres Aufenthalts. Der 25. April ist ein konkreter Termin für die Wallfahrt; die täglichen Öffnungszeiten des Santuario sind eine andere Planungsgröße und sollten Sie vor einem Besuch prüfen. So können Sie Festtermin und Besuchszeit getrennt berücksichtigen, bevor Sie die Unterkunft nach Ihren Reisedaten auswählen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grosseto.

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