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Buriano: Mittelalterliches Dorf in der Maremma

Unterkünfte in Buriano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Buriano und seine Geschichte

Buriano ist ein kleines mittelalterliches Dorf inmitten der dichten Wälder der Maremma. Die Rocca Aldobrandesca überragt den Ort; die Pfarrkirche Santa Maria Assunta setzt mit ihrer romanisch-gotischen Architektur einen weiteren markanten Bezugspunkt. Dorf, Rocca und Kirche stehen für unterschiedliche Aspekte eines Aufenthalts mit historischem Schwerpunkt. Zugleich sind die sakralen Themen nicht auf den Kirchenbau beschränkt: Ein Glasfenster, ein eigener Ausstellungsraum für sakrale Kunst sowie Wallfahrt und Prozession bilden jeweils eigene Anknüpfungspunkte.

Buriano entstand um das 10. Jahrhundert auf Veranlassung der Grafen Aldobrandeschi. Die Pfarrkirche Santa Maria Assunta stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist im romanisch-gotischen Stil gehalten. Die Stilbezeichnung verbindet romanische und gotische Architekturbegriffe. Früher war die Kirche als Pieve di Santa Maria in Arcione bekannt. Der frühere Name gehört zur Geschichte derselben Kirche, die heute Santa Maria Assunta heißt. Damit lassen sich die Entstehung des Dorfes um das 10. Jahrhundert und der Kirchenbau im 12. Jahrhundert zeitlich voneinander unterscheiden.

Sakrale Kunst in Kirche und Museum

Im Inneren von Santa Maria Assunta befindet sich ein böhmisches Glasfenster aus dem 14. Jahrhundert. Es stellt die Geheimnisse der Geburt und der Himmelfahrt der Jungfrau Maria dar. Das Fenster stammt damit aus einer späteren Zeit als die Kirche selbst: Bauwerk und Kunstwerk stehen für zwei unterschiedliche historische Zeitstufen. Zugleich verbindet das Glasfenster zwei marianische Themen in einer Darstellung.

Das Museo di Arte Sacra ist ein Ausstellungsraum mit sakralen Kunstwerken aus den Kirchen der Pfarrei Buriano. So ergänzen sich zwei verschiedene Bezüge zur Sakralkunst: das einzelne böhmische Fenster im Inneren von Santa Maria Assunta und die Werke aus den Kirchen der Pfarrei im Museum. Die Pfarrkirche bietet einen konkreten architektonischen und künstlerischen Bezugspunkt; das Museum umfasst sakrale Kunst aus mehreren Kirchen der Pfarrei.

Wallfahrt, Landschaft und Wanderroute

Jedes Jahr im Mai führt eine Fußwallfahrt von der Pfarrkirche in Buriano zum Romitorio di San Guglielmo. Auch die feierliche Prozession von Buriano führt dorthin, und zwar am zweiten Sonntag nach Ostern. Beide religiösen Anlässe haben dasselbe Ziel, aber unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte: Die Wallfahrt ist dem Monat Mai zugeordnet, die Prozession dem Sonntag nach Ostern. Wenn Sie Ihre Reise mit einem dieser Termine verbinden möchten, prüfen Sie die jeweiligen Veranstaltungsdaten vor der Anreise.

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Das Santuario della Madonna del Romitorio liegt in den Wäldern des Monte Pruno, etwa 4 Kilometer von Buriano entfernt. Damit ist neben dem mittelalterlichen Dorf und seinen sakralen Bezügen auch ein Heiligtum in einer bewaldeten Umgebung Teil der örtlichen Orientierung.

Für eine Wanderung ist die Route zum Oratorio della Madonna und zur Cappella della Badiola eine konkrete Option. In der Frazione di Buriano ist sie dem Sentiero Nr. 210 zugeordnet. Die Strecke ist als mittelschwer eingestuft und verläuft über etwa 6,8 Kilometer in eine Richtung; ihre Höhenlage reicht von 95 bis 350 Metern über dem Meeresspiegel. Für die Planung sind Einwegdistanz und Höhenbereich auseinanderzuhalten: Die 6,8 Kilometer bezeichnen die Strecke in eine Richtung, während die Höhenwerte die Lage über dem Meeresspiegel angeben. Prüfen Sie Streckenverlauf und Beschilderung vor dem Aufbruch vor Ort; Wegbedingungen und Markierungen können variieren.

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