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Bivigliano: Villengeschichte, Kunst und Wald entdecken

Unterkünfte in Bivigliano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Kultur oder Natur in den Mittelpunkt seiner Reise stellen möchte, findet in Bivigliano unterschiedliche Themen: die Villa di Bivigliano, sakrale Kunst in San Romolo und Montesenario sowie Routen und Waldtherapie. Ergänzend gibt es im September die Sagra della schiacciata und das kulturelle Format BiviglianoNOIR.

Villa, Kunst und Kloster

Die Villa di Bivigliano wurde im 16. Jahrhundert von der Familie Ginori als Sommer- und Jagdresidenz errichtet; wahrscheinlich geht sie auf einen Entwurf von Bernardo Buontalenti zurück. Sie liegt in einem 12 Hektar großen Waldgebiet und umfasst eine künstliche Grotte sowie einen formalen Garten. Der Garten und die Grotte bilden einen bewusst gestalteten Gegenpol zum umgebenden Wald. So lassen sich an der Villa Baugeschichte und Landschaft gleichermaßen in den Blick nehmen.

In der Apsis von San Romolo befindet sich ein Altarbild aus glasierter Terrakotta von Andrea della Robbia. Es zeigt die Jungfrau mit dem Kind und Heiligen. Die religiöse Darstellung unterscheidet sich thematisch von der früheren Nutzung der Villa als Sommer- und Jagdresidenz und eröffnet einen weiteren Zugang zu Biviglianos Kulturgeschichte.

Zum Convento di Montesenario in Bivigliano gehören die Kirche dell’Addolorata, die Kapelle dell’Apparizione und ein Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert. Die Mönche stellen unter anderem den Likör Gemma d’abeto her, der im Bar-Ristoro verkostet werden kann. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob eine Verkostung an Ihrem Besuchstag möglich ist.

BiviglianoNOIR widmet sich Büchern, Autoren und Noir-Geschichten und fand bereits zum dritten Mal statt. Es ergänzt die religiösen und architektonischen Themen um einen literarischen Blick auf den Ort.

Routen und Landschaft

Die Route „Tra chiese e badie“ beginnt und endet in Bivigliano und ist 18,8 Kilometer lang. Sie führt durch einen Kiefernwald und bietet Ausblicke auf Florenz und die umliegenden Hügel. Anfangs- und Endpunkt, Länge und Landschaft kennzeichnen diese Tour besonders deutlich.

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Auf der sechsten Etappe der Via degli Dei erreicht man Bivigliano über die Via della Fittaccia in etwa zehn Minuten. Lokale Wegbedingungen können sich ändern.

Der Rundweg Bivigliano–Monte Senario–Ghiacciaia di Monte Senario ist mit etwa 240 Höhenmetern im Aufstieg und einer Dauer von 1 Stunde 20 Minuten bis 1 Stunde 40 Minuten angegeben. Die zugrunde liegende Erkundung stammt aus September 2019; Wegbedingungen und Zeitbedarf können variieren. Ein weiterer Rundweg führt von Bivigliano zum Santuario di Monte Senario und zurück. Er verläuft größtenteils durch dichte Wälder über bequeme Wege und kleine Straßen.

Waldtherapie und lokale Anlässe

Eine Waldtherapie-Sitzung besteht aus kurzen, langsamen Spaziergängen mit geringer körperlicher Belastung durch besonders hochwertige Waldgebiete, etwa die Wälder von Montesenario. Geleitet werden die Sitzungen von vom CAI qualifizierten Psychologen oder Psychotherapeuten. Häufige Pausen dienen der konzentrierten Wahrnehmung der Sinneseindrücke. Im Gebiet der Boschi di Montesenario wurde ein Projekt zur Waldtherapie aktiviert.

Im September findet in Bivigliano die Sagra della schiacciata statt. Im Mittelpunkt steht ein lokales Erzeugnis, das in süßen und herzhaften Varianten gefeiert wird. Dieser kulinarische Anlass unterscheidet sich von den Routen und Kulturorten: Er gibt dem September im Ort ein eigenes, produktbezogenes Thema.

Weitere Reiseziele entdecken: Pratolino, Montorsoli.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vaglia.

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