Scandicci: Wanderwege, Kunst und Kulturerbe
Unterkünfte in Scandicci
Scandicci bietet für die Reiseplanung mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: ein markiertes Wanderwegenetz, Kunst im Freien, Bau- und Kulturgeschichte sowie eine Straßenbahnverbindung zwischen Villa Costanza und Careggi. Überlegen Sie zuerst, welcher dieser Schwerpunkte Ihrer Reise entspricht. So können Sie Ihre Planung an Wegen, Kultur oder Anreise ausrichten und mit einer konkreten Vorstellung nach einem Hotel suchen.
Wanderwege und Kunst im Freien
Das Wanderwegenetz von CAI Scandicci umfasst zwölf markierte Wege mit den Nummern 730 bis 740, einschließlich des Verbindungswegs 732A. Die Wanderwege verfügen über horizontale und vertikale Wegweisung und gelten als gut instand gehalten. Innerhalb dieses Netzes lässt sich der Weg 730 anhand zweier konkreter Merkmale einordnen: Er verbindet Lastra a Signa mit Tavarnuzze, und asphaltierte Abschnitte sind auf ein Minimum reduziert. So können Sie die Übersicht über das gesamte Wegenetz von einer benannten Verbindung mit klaren Endpunkten unterscheiden.
Einen anderen Akzent setzt der Parco Museo Poggio Valicaia. Das Freiluftmuseum umfasst Installationen und Skulpturen zeitgenössischer Kunst, darunter Werke von Dario Bartolini, Italo Zuffi, Maria Dompé, Paolo Staccioli und Valentino Moradei. Für die Reiseplanung ergibt sich damit ein eigener Kunstschwerpunkt neben den markierten Wanderwegen.
Kulturorte und Geschichte
Das Castello dell’Acciaiolo, auch Acciaiolo genannt, ist ein monumentaler Komplex aus historischer Villa, Park und Garten. Zudem wurde es gemäß dem Gesetz 1089/39 als Kulturgut von besonderer Bedeutung eingestuft. Architektur und Schutzstatus geben dem Besuch einen anderen Schwerpunkt als die zeitgenössischen Arbeiten im Parco Museo Poggio Valicaia.
Bei der Abbazia di San Salvatore e San Lorenzo a Settimo prägen die Arbeiten der Zisterziensermönche vom 13. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts das heutige architektonische Erscheinungsbild. Die Abtei gilt als eine der bedeutendsten Benediktineranlagen der Toskana. Die Chiesa di San Martino alla Palma bietet einen weiteren Bezug zur Kulturlandschaft: Sie steht auf den Hügeln der Romola, in einer von Oliven- und Weinbau geprägten Hügellandschaft.
Das geopaläontologische Museum GAMPS ist in der ehemaligen Grundschule von Badia a Settimo im Centro Civico Ofelia Mangini untergebracht. Diese besondere Unterbringung unterscheidet den Museumsort von den historischen Bauwerken und den Kunstinstallationen unter freiem Himmel. Ein saisonaler Kulturakzent ist Open City – Scandicci Estate: Das sommerliche Programm besteht seit 2004 und umfasst Veranstaltungen von Juni bis September auf Plätzen und unter freiem Himmel in Scandicci und seinen Stadtteilen.
Anreise über Villa Costanza
Für die Anreise mit dem Auto ist der Parkplatz Villa Costanza über die Autobahn A1 und die Ausfahrt Villa Costanza erreichbar. Diese Ausfahrt liegt zwischen den Mautstellen Scandicci und Firenze Impruneta. Die Straßenbahnhaltestelle befindet sich außerhalb des Parkplatzes, nur wenige Schritte vom Sicherheitstor des Ein- und Ausgangsbereichs entfernt. Die Linie T1 verkehrt zwischen Villa Costanza und Careggi und hat 26 Haltestellen in den Gemeinden Scandicci und Florenz. Damit stehen für die Planung unterschiedliche Anknüpfungspunkte bereit: der Autobahnanschluss am Parkplatz und die Straßenbahnverbindung mit ihren benannten Endpunkten.
Weitere Reiseziele entdecken: San Martino Alla Palma, San Vincenzo A Torri, San Michele A Torri, Reggello, Montecarelli, Impruneta, Fontanella, Pelago.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Florenz.