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Pieve Di Panzano: Kunst und Kirchenarchitektur

Unterkünfte in Pieve Di Panzano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihren Aufenthalt in Pieve Di Panzano bietet die Pieve di San Leolino in Panzano einen konkreten Schwerpunkt für Kunst und Architektur. Dazu kommt ein Landschaftsbild aus mit Olivenbäumen und Reben bestandenen Hügeln sowie langen, von Zypressen gesäumten Straßen. Kultur und Landschaft sind damit unterschiedliche Seiten der Reise; zusätzlich lässt sich die Pieve als Abstecher auf einer Schotterroute berücksichtigen.

Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten

In der Pieve di San Leolino stehen Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten nebeneinander. Ein Meliore zugeschriebenes Dossal aus dem 13. Jahrhundert zeigt die Madonna mit Kind sowie die Heiligen Petrus und Paulus. Das Triptychon aus dem 14. Jahrhundert stellt ebenfalls die Madonna mit Kind dar, ergänzt das Motiv aber um die mystische Vermählung der heiligen Katharina. Es wird dem Maestro di Panzano zugeschrieben. Ein Polyptychon von Mariotto di Nardo aus dem Jahr 1421 zeigt die Madonna mit Kind und Heiligen.

Zusammen betrachtet, verbindet die drei Tafelwerke das wiederkehrende Marienmotiv; das Triptychon setzt mit der Darstellung der heiligen Katharina einen eigenen thematischen Akzent. Auch weitere Ausstattungsstücke geben dem Kircheninneren ein eigenes Profil: Zwei glasierte Terrakotta-Tabernakel aus dem 16. Jahrhundert werden Giovanni della Robbia zugeschrieben. Im Baptisterium befindet sich ein restauriertes Fresko von Raffaellino del Garbo mit der Taufe Christi. Die Orgel ist 1889 von Demetrio Bruschi signiert.

Baugeschichte und Kirchenraum

Die früheste erhaltene Dokumentation der Pieve di San Leolino stammt aus dem Jahr 982; bauliche und stilistische Merkmale weisen sie in das 12. Jahrhundert. Diese Angaben beziehen sich auf unterschiedliche historische Bezugspunkte: 982 ist das Jahr der frühesten erhaltenen Dokumentation, während die architektonische Einordnung aus Merkmalen des Bauwerks abgeleitet wird.

Zu den baulichen Besonderheiten zählt ein kleiner Kreuzgang. Seine Vorhalle wird von Ziegelstützen getragen und besitzt ein Holzdach. Die Gemeinschaft von San Leolino lädt Besucher ein, in der gastfreundlichen Stille der romanischen Kirchenschiffe zu verweilen. So ergänzen Kreuzgang und Kirchenschiffe die einzelnen Kunstwerke um die Architektur und den spirituellen Charakter des Ortes.

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Landschaft und Schotterroute

Um Panzano und die Pieve di San Leolino prägen mit Olivenbäumen und Reben bestandene Hügel sowie lange, von Zypressen gesäumte Straßen das Landschaftsbild. Auch der Zugang zur Pieve hat einen historischen Bezugspunkt: Er führt über eine Straße, die von einem kürzlich restaurierten Tabernakel aus dem 17. Jahrhundert eingeleitet wird. Die Kirche liegt an der Via Chiantigiana.

Wenn Sie Kunst und Landschaft mit einer Radtour verbinden möchten, bietet die Schotterroute Greve–Lamole–Panzano einen konkreten Anhaltspunkt: Sie ist 22 Kilometer lang und als leicht eingestuft. Auf der Route wird ein kurzer Abstecher zur Besichtigung der Pieve di San Leolino empfohlen. Prüfen Sie vor der Fahrt die Routenangaben, da Routenspezifikationen aktualisiert werden können. So lässt sich der Kirchenbesuch in die Tourenplanung einbeziehen, ohne die Route und ihren Abstecher mit der Besichtigung der Kunstwerke gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Passo Dei Pecorai, Cintoia, Strada In Chianti, Lucolena In Chianti, Panzano In Chianti, San Polo In Chianti, Le Bolle, Lamole.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Greve In Chianti.

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